Herbstzeit = Serienzeit. Die besten Serien für den Herbst 2018

serien 2018

Der Herbst rückt in großen Schritten näher und damit auch die Zeit für kuschelige Abende vor dem Fernseher.

Was gibt’s dann besseres als mit den Liebsten einen Serienmarathon zu starten, ganz nach dem Motto: „Netflix and chill“?

Nun, dank Hundewelpe Finn habe ich in den letzten Monaten bereits einige Serienmarathons hinter mir, denn gerade in der Anfangszeit konnte man den Kleinen noch nicht alleine lassen. Während Shi-Tzu Baby Finn also bis zur nächsten Gassirunde schlief, vertrieb ich mir die Zeit mit Amazon prime und Netflix.

Das Gute daran: Ich habe jetzt jede Menge Tipps für euch! Welche Serien mich am meisten beeindruckt haben, möchte ich euch an dieser Stelle verraten. Also, los geht’s :

Peaky Blinders

Die Handlung:

Dramaserie seit 2013/ Netflix

Im Birmingham der 1920er wird kurz nach dem ersten Weltkrieg Winston Churchill auf die Peaky Blinders aufmerksam, nachdem dem Oberhaupt der Bande, Thomas Shelby eine große Waffenlieferung der britischen Armee in die Hände fällt. Auch die IRA ist hinter den Waffen her. Doch Thomas Shelby versucht mit allen Mitteln die Expansion seines Familienunternehmens voranzutreiben und seinen Gegnern zu trotzen.

Mein Fazit:

Cillian Murphy kannte ich bereits als Batman-Bösewicht „Scarecrow“ und anfangs war ich skeptisch, ob ich mich an seine Rolle als Hauptdarsteller in Peaky Blinders gewöhnen würde, denn als riesen DC-Fan war ich dementsprechend gebrandmarkt 😉 . Doch Cillian Murphy überzeugt in seiner Rolle als Peaky Blinders Anführer Thomas Shelby zu einhundert Prozent und man wird rasch von der fesselnden Geschichte gepackt. Ständig ist man hin- und hergerissen zwischen seinen eigenen moralischen Ansichten von Gut und Böse, denn man schließt die Rabauken der Peaky Blinders so schnell in´s Herz, dass man ihnen ihre Verbrechen leicht zu verzeihen beginnt.

Taboo

Die Handlung:

Dramaserie seit 2017/ Amazon prime

England um 1814. Nach seinem 10 jährigen Aufenthalt in Afrika, kehrt der Brite James Delaney nach London zurück, um das Erbe seines verstorbenen Vaters anzutreten. Dieser war unter Anderem im Besitz des Nootka Sound Fjords, welches ein strategisch wichtiges Landstück im Britisch – Amerikanischen – Krieg darstellt. Die East India Company hat aus diesem Grund großes Interesse daran, Delaney das Fjord abzukaufen. Dieser lehnt jedoch ab und tritt damit einen spannenden Kleinkrieg zwischen ihm und der Company los, denn er gründet eine eigene Handelsgesellschaft und mischt ab sofort selbst im Kriegsgeschehen mit.

Mein Fazit:

Ein weiterer Gegner von Batman hat die Hauptrolle in Taboo ergattert. Tom Hardy kennt reißt in dieser Serie als James Delaney der East India Company sprichwörtlich den Podex auf und das mit seiner gewohnt grimmigen Coolness, die Frauenherzen höher schlagen und Männer vor Neid erblassen lässt.

Dass er aus Afrika 12 gestohlene Diamanten und psychische Folgeschäden, die seinen Charakter nicht unwesentlich beeinflussen, mitgebracht hat, verleiht der Serie noch einen zusätzlichen Kick und macht sie für die ZuschauerInnen, neben der ohnehin sehr spannenden Handlung, erst richtig interessant.

Kleiner Tipp am Rande:

Da der Inhalt der Serie recht komplex ist, empfiehlt es sich, Taboo nur dann anzusehen, wenn man sich in der Lage fühlt, dem Handlungsverlauf konzentriert zu folgen, ansonsten verliert man leicht den Überblick. Außerdem ist bisher nur Staffel 1 auf Amazon prime verfügbar, die zweite soll 2019 erscheinen. Ich persönlich warte bereits sehnsüchtig darauf und Allen, die Taboo noch nicht gesehen haben, möchte ich empfehlen, erst kurz vor der zweiten Staffel mit der ersten zu beginnen, um den Faden nicht zu verlieren 😉 .

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Lucifer

Handlung:

Krimiserie/Komödie seit 2016 / Amazon prime

Auch der Teufel braucht mal Urlaub und so beschließt der, von seinem Job gelangweilte, Lucifer sich unter das Menschenvolk zu mischen, wo er gemeinsam mit seiner liebsten Foltermeisterin und Dämonin Maze den Nachtclub „Lux“ in Los Angeles eröffnet.

Engel Amenadiel missfällt das natürlich sehr und so versucht dieser im Auftrag Gottes (dem Vater der Beiden) seinen abtrünnigen Bruder zurück nach Hause zu schicken, denn andernfalls müsste er selbst Lucifers Posten in der Hölle besetzen.

Da der Teufel trotz vermeintlichem Burnout seine Leidenschaft für das Bestrafen Schuldiger nicht verloren hat, wird er letzten Endes zum Berater des LAPD und unterstützt Detective Chloe Decker mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten bei den Ermittlungen in verschiedenen Mordfällen.

Da Lucifer so seine Schwierigkeiten mit menschlichen Gefühlen hat, sucht er außerdem professionelle Hilfe bei der Psychotherapeutin Linda Martin, um die Menschen besser verstehen zu lernen.

Mein Fazit:

Nach Peaky Blinders und Taboo fällt Lucifer für mich eher unter die Kategorie „leichte Kost mit Tiefgang“. Wer Dexter mochte, wird von Lucifer ebenfalls begeistert sein. Es ist defintitv keine 0815-Krimiserie, denn das Lösen der Mordfälle sorgt lediglich für die Konstante neben der abgedrehten Geschichte vom Sinneswandel des Beelzebub himself. Charismatisch humorvoll erzählt uns Lucifer seine Geschichte und sorgt in jeder einzelnen Folge dank seiner Vorliebe für Sarkasmus, Zynismus und schwarzem Humor für regelrechte Lachanfälle bei den ZuschauerInnen.

American Horror Story

Handlung:

Horrorserie seit 2013/ Amazon prime

In den mittlerweile 8, in ihren Handlungen voneinander unabhängigen, Staffeln werden diverse Geschichten aus Horrorgenres zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten erzählt. Die Besetzung ist dabei zu großen Teilen dieselbe, jedoch werden von den DarstellerInnen immer andere Rollen verkörpert. Ab der vierten Staffel kristallisiert sich allerdings heraus, dass zwischen den einzelnen Staffeln sehrwohl eine Verbindung besteht, die nach und nach immer deutlicher wird.

Mein Fazit:

Ich bin wahrlich kein Fan von Horror Filmen, aber AHS hat mich von der ersten Staffel an gepackt. Charismatische Darsteller mit Wiedererkennungswert, kombiniert mit abgedrehten, packenden, sowie schockierenden Horror Stories, die von der Filmcrew auch noch perfekt umgesetzt wurden.

Auch wenn mich nicht jede Staffel gleichermaßen begeistern konnte, richtig schlecht fand ich keine davon und wenn man das Große und Ganze verstehen will, muss man sich auch durch die weniger mitreißenden Folgen „kämpfen“, um am Ende die Zusammenhänge verstehen zu können, die immer wieder für Überraschungsmomente sorgen.

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Better Call Saul

Handlung:

Dramaserie seit 2015 / Netflix

Better Call Saul erzählt sie Vorgeschichte von Rechtsanwalt Saul Goodman aus Breaking Bad. Die Serie spielt im Jahr 2002, als Saul Goodman noch Jimmy McGill heißt und sich als erfolgloser Anwalt mit Pflichtverteidigungen über Wasser hält, während er einen Kleinkrieg mit der Ex-Kanzlei seines großen Bruders Chuck führt, welcher wiederum an einer Elektrosensibilität leidet, weshalb er das Haus nicht mehr verlassen kann und auf Jimmy´s Hilfe angewiesen ist.

Während Jimmy also mit einer Menge Problemen zu kämpfen hat, tritt Mike Ehrmantraut auf den Plan, den eingefleischte Fans ebenfalls aus Breaking Bad kennen. Als die beiden aufeinander treffen, beginnt schließlich die spannende Story über den Werdegang von Saul Goodman…

Mein Fazit:

Better Call Saul ist ein Muss für Breaking Bad Fans, die in dieser Serie voll auf ihre Kosten kommen. Neben Mike und Gustavo Fring begegnet man immer wieder alt bekannten Charakteren aus der Erfolgsserie und man wird in eine, vom Regisseur ganz offenbar gewollte Nostalgie versetzt, die es einem leicht macht, den Werdegang vom liebenswerten Jimmy McGill zum skrupellosen Saul Goodman zu verfolgen, den man in Breaking Bad lieben gelernt hat.

Dark Tourist

Handlung:

Dokuserie 2018 / Netflix

David Farrier berichtet in seiner Dokumentarserie über das Phänomen des dunklen Tourismus. Er begibt sich in die Abgründe der menschlichen Psyche und ergründet die Faszination für das Böse im Selbstversuch.

Mein Fazit:

Was soll ich sagen… Auch für mich war es faszinierend mitanzusehen, wie Menschen an unheimliche Orte reisen oder sich freiwillig psychischer und körperlicher Folter aussetzen, zumal David Farrier die perfekte Balance zwischen wertfreier Berichterstattung und humorvollem Umgang mit den grausigen Geschichten findet.

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Das waren sie also, meine Empfehlungen für euren nächsten Serienmarathon 🙂 Ich hoffe, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Natürlich habe ich mich auch mit anderen Serien beschäftigt, die ich sehr feiere, jedoch nicht extra erwähne (wie „Game of Thrones“), denn die wurden schon zur Genüge weiterempfohlen.

Oder aber auch mit jenen, die im Internet hoch angepriesen wurden, wie beispielsweise „Tote Mädchen lügen nicht“, was mir meiner Meinung nach jedoch ausschließlich wertvolle Lebenszeit gestohlen hat 😀 . Doch so hat eben jede/r ganz eigene Vorlieben, was auch gut so ist! Aber nun bin ich neugierig:

Kennt ihr diese Serien bereits? Wie ist eure Meinung darüber? Und welche Tipps könnt ihr für lauschige Fernsehabende auf der Couch geben? Verratet mir das doch gerne in den Kommentaren 🙂

Liebe Grüße, eure Kay.

Bildquelle: pixabay.com

8 Kommentare zu „Herbstzeit = Serienzeit. Die besten Serien für den Herbst 2018

  1. Liebe Kay,
    Taboo hat mich auch von der ersten Folge an in den Bann gezogen. Ich fand die Serie mega spannend mit einem Tom Hardy in Bestform. Die Story ist abwechslungsreich, nicht vorhersehbar und teilweise recht düster. Ich freue mich ebenfalls jetzt schon auf die 2. Staffel und kann es nur weiterempfehlen. Viel Spaß beim Netflixen!
    LG Kerstin (https://liwoba.blog)

    1. Hach ja, Tom Hardy ❤️ 😁 bin schon gespannt wie es weiter geht, werde mir die erste Staffel aber vorher nochmal ansehen müssen, damit ich wieder alles weiß, um der Handlung richtig folgen zu können 🙂 Dir ebenfalls viel Spaß😉 Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar!

    1. Ja bei manchen Szenen musste selbst ich schlucken und das obwohl ich dahingehend recht hartgesotten bin 😂. Schön, dass dir meine Tipps gefallen, ich wünsche dir einen entspannten Sonntag, liebe Christina!

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