Internet, Social Media & Co… 2D Sucht oder digitaler Reichtum?

2D Gesellschaft

„Ich hasse das Internet, Social Media und all die neuen Technologien!“


Dieser Gedanke schoss mir bereits des Öfteren durch den Kopf, wenn mir bewusst wird, wie viel Lebenszeit ich in der digitalen Welt „verschwende“ und wie abhängig ich mich von Internet, Social Media und meinem Smartphone mache…

  • Ich hasse das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen.
  • Ich hasse es, mitanzusehen, wenn die Menschen sich im Restaurant gegebübersitzen und in ihre Smartphones starren, anstatt miteinander zu sprechen.
  • Ich hasse es, bei Unternehmungen alles ständig zu fotografieren, um es anschließend auf seinen Sozialen Netzwerken öffentlich zu teilen, anstatt die Zeit einfach bewusst zu genießen.
  • Ich hasse es, inhaltslose Kurznachrichten von FreundInnen zu bekommen, die oftmals nur ein, zwei belanglose Worte enthalten, anstatt eine Unterhaltung mit Tiefgang zu führen.

Ja, es gibt vieles was ich am Internet und an Social Media im Speziellen hasse. Und dennoch mache ich mich selbst ebenfalls bewusst abhängig davon.

Ich führe einen Blog, nutze Whatsapp, um spontane Nachrichten an meine FreundInnen zu versenden, ich stöbere aus Langeweile durch Facebook , oder „stalke“ Andere in ihren Instagram Stories. Ja sogar beruflich werden Messenger und Co genutzt, um sich in der Freizeit gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.

Auch ich gehöre zu dieser transparenten Generation, die Vieles von sich selbst öffentlich preisgibt und andere ständig an ihrem Leben teilhaben lässt. Und ich selbst bin ebenso voyeuristisch veranlagt, wenn es darum geht, den Alltag Anderer zu verfolgen.

Ich beneide meine Eltern oft darum, dass sie in einer Zeit ohne Smartphones und Computern aufgewachsen sind. Ich beneide sie um die seitenlangen Briefe, die sie von geliebten Menschen erhielten, worin man sich noch wirklich etwas mitzuteilen hatte. Heutzutage beschränkt sich die Kommunikation zwischen den Leuten oftmals auf ein, zwei, schnell getippte, kurze Sätze via SMS. Oftmals reicht sogar schon ein GIF oder Emoji aus, um seine Gefühlslage mitzuteilen…


Bieten uns das Internet und Soziale Netzwerke Möglichkeiten?


Aber es ist nicht alles schlecht an der „digitalen Welt“!

  • Der Austausch und die Vernetzung untereinander wird stark vereinfacht. Man lernt schneller und einfacher Menschen kennen, tritt mit ihnen in Kontakt und Interaktion. Es gibt Freundschaften und sogar Liebesbeziehungen die über das Internet entstanden sind.
  • Für introvertierte Menschen bietet das Internet die Möglichkeit, leichter auf Andere zuzugehen, was Ihnen im realen Leben oftmals schwer fällt.
  • Man ist unabhängig von Tageszeiten. Tag und Nacht spielt sich im Internet etwas ab und man findet Unterhaltung, wann immer man sie benötigt.
  • Man bleibt ständig auf dem Laufenden und kann immerzu für sich relevante Informationen und Inspirationen beziehen.

Die Schattenseiten…



Gleichzeitig steht man in ständigem Vergleich zueinander. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der es noch keine Smartphones gab, ich kam erst in meiner Jugend mit dem Internet in Berührung. Ich habe gelernt, im realen Leben Kontakte zu knüpfen, stand oft vor der Herausforderung meinen Mut zusammenzunehmen und auf Andere zuzugehen.

Ich habe Höhen und Tiefen er- und auch durchlebt. Ich konnte bei schlechten Erfahrungen mit Anderen nicht einfach den Laptop zuklappen sondern musste mich der Konfrontation stellen und lernte dadurch Konfliktfähigkeit.

Ich hatte keine Ahnung davon, was momentan im Trend liegt, wurde nie dem Zwang ausgesetzt, irgendeinem davon zu folgen.Es war egal, ob man die neueste Markenkleidung, oder das modernste Smartphone besaß. Es ging in meiner Kindheit noch darum, die Persönlichkeit einer anderen Person zu schätzen und diese nicht an ihren Besitztümer, oder anderen Oberflächlichkeit, zu messen.

Das ist es, was mich heutzutage nachdenklich stimmt. Wenn ich sehe, dass meine Nichte mit 1,5 Jahren weiß, wie man die Selfie Funktion am Handy aktiviert und selbstständig ein Foto schießt, komme ich ins Grübeln. Meine Schwester ist bestimmt keine Mutter, die ihr Kind vorm Fernseher parkt, oder ihm ein Tablet zur Unterhaltung in die Hand drückt, wenn sie mal keine Zeit, oder Lust hat, ihre Tochter zu beschäftigen. Aber auch sie sagt immer wieder „man muss mit der Zeit gehen, sonst hat es die Kleine später schwer, mitzukommen“.

Stimmt. Aber ist das nicht schlimm? Ist es nicht tragisch, dass es Laptop Klassen bereits in Volksschulen geben soll? Dass die Kinder irgendwann vielleicht nicht mal mehr Schreiben lernen? Was, wenn die digitale Welt irgendwann zusammenbricht?


Süchtige Gesellschaft und der Drang nach digitalem Detox


Es gibt unendlich viele Pros und Contras zu diesem Thema und ich selbst kann mich nicht auf eine der beiden Seiten festlegen.

Aber ich habe, wie viele Andere auch, immer Öfter das Bedürfnis nach digitalem Detox. Nach dem Gefühl, einfach mal abzuschalten, wieder mehr bei mir selbst zu sein und meine Umwelt bewusst wahrzunehmen.

(Ich bin ohnehin eher der analoge Typ was bestimmt ebenfalls meiner Kindheit geschuldet ist. Ich bekomme schon die Krise, wenn ich mir den Wecker am Handy stellen muss. 😉 )

Für mich ist das Internet reine Unterhaltungs- und Informationsquelle. Natürlich trete ich im Zuge meines Blogs gerne in Austausch mit Anderen, aber das empfinde ich stets als persönliche Bereicherung.

Niemals würde ich mich mit irgendeinem Instagram Sternchen vergleichen oder ihm/ihr nacheifern. Niemals würde mich ein Hater mit seinen Worten persönlich treffen können, denn ich kenne die Person dahinter im realen Leben nicht und sie mich umgekehrt ebenso wenig. Ich freue mich über Lob, kann aber auch Kritik gut wegstecken oder annehmen, dennoch ist mir beides nicht annähernd so viel Wert wie Feedback von Menschen in der „echten Welt“.

Viel zu oft ist dies aber leider umgekehrt der Fall in der heutigen Zeit. Die Kinder unserer Gesellschaft wachsen damit auf, im ständigen Wettbewerb zueinander zu stehen. Ihnen wird suggeriert, dass es wertvoll sei, möglichst viele Follower auf Social Media zu haben. Sie definieren sich selbst übers Internet. In diesem Fall sage ich: Zum Teufel mit Internet und Social Media!

Wenn es aber um Inspiration, Netzwerken mit Mehrwehrt, oder dem Erwerb kritischen Denkens durch Informationsgewinnung von seriösen Quellen geht, dann sage ich: Internet und Social Media sind eine absolute Bereicherung!


Wenn digitale Abhängigkeit zur Sucht wird


Natürlich kann diese digitale Abhängigkeit in eine Sucht ausarten, so wie alles im Leben, was man mit Maßlosigkeit betreibt. Dennoch denke ich, dass dies ein Suchtverhalten ist, das auf Dauer seinen Reiz verliert.

Ich verfolge den Trend, dass immer mehr Menschen versuchen, der digitalen Welt wieder zu entkommen. Immer öfter wird der Fokus auf Selbstreflexion, Bewusstsein und Achtsamkeit gelegt und auch dies bekommen unsere Kinder heute mit. Und wenn man, wie mit allen Dingen im Leben, hier die richtige Balance findet und die zur Verfüugung gestellten Ressourcen effizient nutzt, bietet das Internet eine große Chance für jeden Einzelnen von uns, seine Potentiale voll auszuschöpfen.

Ich wünsche mir, dass dies so ist und auch zukünftig so sein wird. Andernfalls möchte ich mir die Konsequenzen, welche die digitale Gesellschaft nach sich zieht, nicht ausmalen.

Liebe Grüße, eure Kay.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Die 2D Sucht oder digitaler Reichtum“ von yvprysm.blogspot.com.

26 Kommentare zu „Internet, Social Media & Co… 2D Sucht oder digitaler Reichtum?

  1. Liebe Kay
    ein sehr schöner Artikel! Ich bin in den Zeiten von Wählscheibentelefonen aufgewachsen…und genieße die Vernetzungsmöglichkeiten des digitalen Zeitalters sehr. Viele Menschen habe ich zuerst über Facebook und dann live getroffen, denen wäre ich sonst nie begegnet.
    Kay, das nächste Mal wenn Ihr in den Norden kommt, würde ich Dich gerne persönlich kennenlernen, wenn Du magst.

    Herzliche Grüße
    Inge

    1. Ja stimmt es hat eben alles Vor – und Nachteile daher kann ich mich nicht eindeutig für ein Pro oder contra entscheiden. Sehr gerne Liebe Inge 🙂 Liebe Grüße!

  2. Liebe Kay,
    ein wichtiges Thema, das Du da angepackt hast. Ich lebe ja ohne Handy und Fernseher, das nimmt mir unheimlich viel Stress aus meinem Leben. Bin ja noch nicht lange in sozialen Medien unterwegs, aber ich habe auch schon häufig darüber nachgedacht wieder offline zu gehen. Was hindert mich daran, wertvolle Kontakte wie der zu Dir.
    Alles Liebe
    Annette

    1. Ja all diese Dinge machen auf eine Art und Weise eben abhängig und das finde auch ich schade! Aber ebenso wie du Pflege ich online auch Kontakte die ich sehr schätze! 🙂 Danke für die lieben Worte, diese kann ich nur zurückgeben 🙂

      Liebe Grüße!

  3. Mit meinem 88er Baujahr habe ich meine Kindheit auch ohne Smartphone überlebt und muss sagen, dass die „Smartphone-Generation“ definitiv ihre Vor- und Nachteile hat. Was mich aber am meisten beunruhigt, sind die Horden von Handy-Zombies die man überall sieht. Man kommt sich am Hauptbahnhof schon fast wie ein Außenseiter vor, wenn man nicht ununterbrochen in sein Handy glotzt. Von dieser Epidemie sind ja mittlerweile auch schon die Jüngsten betroffen. Wenn ich in meiner Kindeheit jemanden zum spielen gesucht habe, musste ich noch bei den Leuten an die Tür klopfen 😀 Zugegebenermaßen habe ich noch nie verstanden, wie man andauernd am Handy kleben kann. Ich reduziere mittlerweile meine Aktivitäten am Handy auf das Nötigste. Das ist dann auch mehr Arbeit als „Spaß“.

    1. Danke für deinen Kommentar, Andre 🙂 nun als ebenfalls 88er Jahrgang habe ich dem nichts hinzuzufügen 😀 mir geht’s ebenso! 😉 Liebe Grüße und noch einen schönen Tag!

  4. Ich kann deine Gedanken voll und ganz verstehen. Ich bin auch ständig hin- und hergerissen von dem Druck, der hinter den sozialen Medien steht. Insbesondere Instagram stresst mich gerade sehr. Aber, wenn man am Ball bleiben möchte, dann muss man weiter machen. Es hat ja auch nicht nur Nachteile, wie du auch sagst, denn die Vorteile wie Vernetzung etc. haben ja auch einen Mehrwert.

    Liebe Grüße
    Chris

    1. Auch bei mir ist Instagram der Kanal, mit dem ich am meisten hadere 🙂 Ich versuche eine gesunde Balance zu finden zwischen meinem on- und offline Leben 🙂 Liebe Grüße!

  5. Hallo Kay,
    genau wie Inge Schumacher bin auch ich nicht mit den heutigen digitalen Möglichkeiten aufgewachsen, sondern bei uns zu Hause stand ein graues Wählscheibentelefon, das irgendwann nachträglich ein mehrere Meter langes Kabel bekam, damit man es auch mal in ein anderes Zimmer tragen konnte und die Gespräche im Flur nicht durchs ganze Haus hallten. Ich schätze die Möglichkeiten, die die moderne Kommunikation mir bietet: Dinge einfach bestellen zu können, die es in der Nähe nicht gibt; einfach mit Menschen in Kontakt treten und bleiben zu können; Werbung für meine Freiberuflichkeit machen und in meinen Blogs schreiben zu können, was ich denke. Aber ich finde es befremdlich, wenn Menschen ihr Online-Leben über das reale stellen: Mütter, die nicht mehr mit ihren Kindern sprechen, sondern ständig auf ihr Smartphone starren und vermutlich „wichtige“ WhatsApps eintippen; Menschen, die in Lokalen an einem Tisch sitzen, sich aber so wenig zu sagen zu haben scheinen, dass alle ihre Blicke auf die Handy-Displays gerichtet sind. Ich könnte die Liste noch fortführen. Ich wünsche mir, dass sich die Menschen wieder auf die wichtigen Dinge im Leben besinnen: die Menschen, die direkt neben einem sind.
    LG, Ina

  6. Hallo,

    der Fluch unserer Zeit, die ständige Erreichbarkeit. Die Gefühl permanent etwas zu verpassen und das ständige blicken auf das Smartphone. Ich lasse es am Wochenende bewusst zu Hause liegen. Drehe es bei der Arbeit auf das Display, damit ich nicht gleich jede Nachricht sehe…

    Herzlichen Dank
    Liebe Grüße
    Blog-Pirat
    https://blog-pirat.com

    1. Das mit dem das Handy öfter mal zuhause zu lassen, habe ich mir mittlerweile auch angewöhnt, um meine Qualitytime auch wirklich bewusst genießen zu können! 🙂

      LG und noch einen schönen Tag!

  7. hei meine Liebe!
    Ein wirklich schöner und stark geschriebener Blogpost!
    Ich fühle mit dir, ich hasse es unterwegs zu sein und dein Gegenüber ist nur am Handy und zu gleich, erwische auch ich mich in solchen Situationen.
    Ist es mir langweilig, drücke ich stundenlang auf Instagram & Co herum, sehe Bilder von anderen und werde neidisch..
    & oft stört es mich auch, dass durch Gespräche welche übers Handy geführt werden sehr oft Missverständnisse entstehen, Streit und Konflikte. Meine Eltern früher hatten es da einfacher, auch dass man nicht immer kontrolliert werden konnte wo man ist & was man macht..
    & trotzdem könnte ich mein Handy nicht weggeben^^

    1. Da sind wir uns tatsächlich ähnlich. Das mit den Konflikten ist ein weiterer wichtiger Punkt den du ansprichst, die können meist von Angesicht zu Angesicht besser gelöst werden. Aber unsere Gesellschaft hat dadurch bestimmt einiges an Konfliktfähigkeit eingebüßt.

      Liebe Grüße und danke für deinen netten und konstruktiven Kommentar! 🙂

  8. Du hast mit diesem Artikel genau den richtigen Nerv getroffen. Ich sitze eben an meinem Handy, so wie mehrfach am Tag und checke mein sozialen Medien, andere Blogs, mein Blog. Sobald ich mich wenige Sekunden zu langweilen beginne, geht mein direkter Griff zum Handy. Ständig klingelt es, Ich bekomme Benachrichtigungen über irgendwelche Dinge, die ich verpasse, wenn ich jetzt nicht aufs Handy schaue. Ja, es ist eine Last, die wir uns selbst aufbürgen.
    Aber wie du schon sagst, hat es auch sehr viele Vorteile. Ich komme aus dem Ausland und habe viele Freunde in meiner Liste von damals. So weiß ich noch, was sie tun und wie sie leben… Ich bin da auch sehr zwiegespalten um ehrlich zu sein

  9. ich kann dich so gut verstehen meine Liebe! dieses ständige erreichbar sen finde ich auch ganz nervig oft … wobei es mir weniger auf Sozialen Medien so geht, denn da bin ich einfach off, wenn ich nicht erreichbar sein will 😉

    aber bei Kommunikationstools wie What’s App und Co. geht das ja nicht so einfach … inzwischen steht mein Telefon immer auf „Nicht stören“!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Gerade beruflich finde ich es auch unglaublich anstrengend, zumal man ja dann doch ein schlechtes Gewissen gegenüber den KollegInnen hat, wenn man in seiner Freizeit mal nicht abhebt :/

      Privat bin ich auch einfach offline wenn ich meine Ruhe haben möchte 🙂 Meine Freunde und Familie verstehen das schon.

      Liebe Grüße.

  10. Toll, so ein ehrlicher und persönlicher Bericht. Mir gehts da echt wie dir… und ich verstehe deinen Zwiespalt total. Ich hasse die sozialen Netzwerke auch oft, weil ich einfach viel zu viel Zeit investiere. Es ist manchmal echt wie eine Sucht. Andersrum habe ich auch echt tolle Menschen hier kennengelernt, die ich gar nicht mehr missen möchte. Hach.. es ist ein auf und ab 😉

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.vintage-diary.com

  11. Guter Beitrag – du hast vollkommen recht. Ich denke das auch oft und versuche mein Handy öfter mal bewusst liegen zu lassen – muss aber zugeben, dass es mir schwer fällt, Lg

  12. Ein wirklich schöner Artikel zu einem sehr wichtigen Thema. Und dass es einem manchmal fast schon wie eine Sucht vorkommt, kenne ich auch nur zu gut.

    Liebst Daniela

  13. Ich bin auch immer sehr im Zwiespalt was das Thema Internet Smartphone etc angeht. Ich denke auch, dass wie einfach viel zu viel Zeit damit verbringen und ärgere mich manchmal dass ich mein iPhone so oft in der Hand habe.

    Viele liebe grüße Anja

    1. Mir geht es ebenso, aber ganz ohne Smartphone geht es heute oft gar nicht. Bei mir zumindest alleine schon beruflich nicht… Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar, liebe Anja 🙂

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