#WoZu KW 26 – Das Leben ist kein Film.

WoZu 26

#1 Erkenntnis der Woche


Diese Woche hat mich ein bestimmter Film sehr nachdenklich gestimmt. “Milk” empfand ich, obwohl er mehrfach preisgekrönt ist und sogar zwei Oscars abgeräumt hat, ehrlich gesagt etwas langatmig, auch wenn die schauspielerische Leistung sehr beeindruckend war.

(Inhalt Zusammenfassung: Auszug aus Wikipedia: „Die Handlung basiert auf der Biographie von Harvey Milk, einem US-amerikanischen Bürgerrechtler der Schwulen- und Lesbenbewegung und dem ersten offen Schwulen, der in Kalifornien in ein öffentliches Amt gewählt wurde.“)

Doch kurz danach bemerkte ich, dass dieser Streifen sehr wohl etwas in mir ausgelöst hatte, nämlich eine unglaubliche Wut. Eine Wut auf die Menschheit.

Ich kann einfach nicht verstehen, weshalb Menschen seit jeher jene diskriminieren, die in ihren Augen “anders” sind. Sei es aufgrund ihrer Hautfarbe, religöser Ansichten oder sexueller Orientierung. Und das, ohne jemals darüber nachzudenken, ob sie selbst in den Augen der Anderen nicht ebenfalls “anders” sind. Weil die Menschen blind dem Gedanken folgen, dass es nur “schwarz” oder “weiß” , gut oder böse, richtig oder falsch gibt, ohne Abstufungen oder Grauzonen.

Ich habe bereits einen Beitrag über Toleranz geschrieben, in dem ich mich über einige Aspekte dieses umfangreichen Themas geäußert, ja sogar richtiggehend ausgelassen habe, aber erneut wurde mir bewusst, wie fassungslos mich die Handlungen der Menschen manchmal machen.

Dass überhaupt darüber diskutiert wird, oder sogar ganze Kriege geführt werden, nur weil sich eine Partei als überlegen ansieht, oder empfindet, dass sie in irgendeiner Weise mehr im Recht ist als Andere, … der Gedanke daran macht mich einfach krank.

Ich könnte vermutlich unzählige Seiten mit meinen Ansichten zu diesem Thema füllen, zu jedem einzelnen Aspekt bestimmt auch mehrere Beiträge verfassen, doch ich möchte euch an dieser Stelle weitere Ausführungen ersparen, ich denke ihr wisst worauf ich hinaus möchte.

Und daher schließe ich meine Erkenntnis der Woche mit einem Zitat von einem, aufgrund seiner gesellschaftskritischen Texte, von mir sehr hoch geschätzten Musikers Alligatoah:

“Die Menschen sind nicht böse. Die Menschen sind nur dumm.”

#WoZu KW 26


#2 Inspiration der Woche


Dass ich ein kleiner Filmfreak bin, dürfte mittlerweile klar sein 🙂 . Daher rührt auch meine Begeisterung für die Youtube Videos und im speziellen auch für den Podcast von „Cinema Strikes Back“.

Dieser Kanal wird von Alper, Jonas und Marius mit Leidenschaft betrieben und neben Filmrezensionen und -tipps , stößt man auch immer wieder auf Beiträge, die sich mit dem Handwerk des Filmemachens an sich auseinandersetzen.

Diese Woche stieß ich auf den Podcast “Das Geheimnis aller guten Filme!” in dem die Jungs das Werk “Stories – Die Prinzipien des Drehbuchschreibens” des Filmwissenschaftlers Robert McKee erörtern. Ich bin noch immer fasziniert von den vielen Aspekten, welche dieses Thema umfassen und muss mir die Folge bestimmt auch noch mehrmals anhören, um alle davon nachvollziehen zu können.

Doch das Ganze hat mich dazu inspiriert, Filme wieder bewusster wahrzunehmen und einige der darin erwähnten Movies noch einmal anzusehen, um sie aus filmwissenschaftlichen Blickwinkeln in ein, für mich, vielleicht ganz neues Licht zu rücken.

Filme sind für mich eine Kunst und auch wenn der Überfluss zunehmend die Qualität derselben ins Negative beeinflusst, stößt man immer wieder auf echte Juwelen. Auf Filme, deren Stories in mir etwas auslösen. Auf Filme, deren Stories mich nachdenklich stimmen. Auf Filme, deren Stories mir etwas fürs Leben mitgeben. Auf Filme, deren Stories mein Leben bereichern.

Filme sind mehr als nur reine Unterhaltung. Filme sind für mich pure Inspiration.


#3 Lieblinge der Woche


Ich weiß nicht, ob sich die sommerlichen Temperaturen in unseren Gefilden heuer nochmal einstellen (die letzten Wochen waren geprägt von dicken Wolkendecken, kühlen Windböen und heftigen Regenschauern), aber rein theoretisch haben wir ja bereits Sommer 🙂 …

Und Sommer bedeutet für mich Zeit für Urlaub und Reisen 🙂

Daher stöbere ich in den letzten Tagen besonders gerne durch diverse Reiseblogs um mir Inspirationen und Ideen zu holen. Und Euch möchte ich gerne einen davon an dieser Stelle empfehlen:

Genussbummler

So stellt Ina sich und ihren Blog in ihren eigenen Worten vor:

Ich bin Ina und habe chronisches Fernweh. Ich liebe das Reisen und das Meer, leckeres Essen und guten Wein. Komme mit mir auf einen Roadtrip um die Welt. Begleite mich nach Europa, Afrika, Asien, Ozeanien oder Nordamerika. Besuche mit mir Städte in Europa, meine Lieblingsinsel Sylt oder meine Heimat Düsseldorf. Entdecke mit mir gute Restaurants und schöne Hotels.

Nein, ich mag diesen Blog nicht nur, weil Ina und mich die Liebe zu Sylt verbindet 😉 Ich mag die lebhaften Erzählungen von ihren Reisen, bei denen man sich als LeserIn jedesmal fühlt, als ob man mit dabei gewesen wäre 🙂 Wer den Blog Genussbummler also noch nicht kennt -> einfach mal reinstöbern 😉


#WoZu KW 26

Neben dem Reisen beschäftigt mich zurzeit außerdem ein weiteres Thema. Wie Einige von euch ja bereits wissen, erwarten wir bald tierischen “Familienzuwachs”. Ein Welpe kommt in´s Haus und ich persönlich fühle mich im Moment wie eine Schwangere kurz vor der Geburt und verhalte mich auch dementsprechend 😀 . Ich lese Ratgeber und sehe mir Video- Anleitungen zur Hundeerziehung an. Ich sauge sämtliche Tipps und Infos auf, wie ein Schwamm. Und weiß im Endeffekt, dass mir nichts davon etwas nützen wird, wenn der Kleine erstmal da ist, weil bestimmt Alles anders kommen wird, als erwartet , egal wie gut man sich vorbereitet 😀

Nichts desto Trotz, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass es im World Wide Web leider nur sehr wenige brauchbare Blogs zum Thema Hund gibt.

Aber einer davon konnte mich sehr wohl überzeugen und auch begeistern und dieser kommt auch noch aus Österreich 😀

The Pawsome Tyroleans

Verena betreibt ja bereits länger den Life&Style Blog Who is Mocca, den ich ebenfalls sehr gerne verfolge.

Seit kurzem hat sie aber auch The Pawsome Tyroleans ins Leben gerufen und teilt auf diesem Blog ihre Erfahrungen mit ihren geliebten Vierbeinern. Neben hilfreichen Tipps zu einem Leben mit Hund, findet man auch die persönliche Note und die Leidenschaft für die Tiere, die ich auf vielen anderen Hundeblogs vermisst habe. Es macht Spaß, ihre Beiträge zu lesen und mitzuverfolgen, wie die Hunde ihr Leben bereichern.

Also, an alle Hundefans: Schaut mal bei The Pawsome Tyroleans vorbei! 🙂


Abschließend, wie immer an dieser Stelle, meine wöchtentliche Einladung zum #socialsunday auf meiner TwistheadCats Facebook Page:

Wie jeden Sonntag, habt ihr auch morgen wieder die Möglichkeit, einen Beitrag unter meinem Aufruf zum #socialsunday zu teilen, welchen ich dann kommentiere und in meiner Story auf Instagram teile. Wer mitmachen möchte, ist also herzlich eingeladen.

Auch Nicht-Blogger können natürlich Empfehlungen abgeben und Beiträge von Anderen teilen, oder einfach mal durchstöbern, denn es ist immer für jeden Geschmack etwas spannendes dabei und man stößt immer wieder auf tolle Blogs. 🙂


So, meine Lieben, ich hoffe mein heutiger #WoZu hat euch gefallen. Mich würde natürlich wie immer eure Meinung interessieren, also lasst mir gerne einen Kommentar da. Und falls ihr interessante Reise- und Hundeblogs kennt, die ihr mir weiterempfehlen könnt, immer her damit 🙂

Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende!

Eure Kay.

5 Kommentare zu „#WoZu KW 26 – Das Leben ist kein Film.

  1. Diese Wut auf die intolerante Gesellschaft fühle ich auch. Es gibt nur noch schwarz-weiß. Entweder man ist für oder massiv gegen Ausländer. Entweder man ist Veganer oder Naturhasser. Entweder man ist Raucher oder militanter Nichtraucher. Die Leute schlagen sich auf eine Seite und sind in keinster Weise mehr offen für die Argumente der „Gegner“. Es ist mir unbegreiflich und ich habe Angst, wohin dieser ganze Hass noch führt.

  2. Liebe Kay,
    ein Phänomen, das man dysfunktionales Schwarz-Weiß-Denken oder 2-Kategorien-Denken nennt. Zu diesem dichotomen Denken neigen überforderte Menschen oder eine überforderte Gesellschaft. Kritisches, eigenständiges Denken oder sich mit Argumenten eines Anderen auseinanderzusetzen steigert die Überforderung und macht große Angst. Dann doch besser auf dem bekannten Standpunkt beharren, denn hier ist es sicher.
    Alles Liebe
    Annette

    1. Ja leider fehlt den Menschen zu oft der Mut, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten… :/ LG und danke für deinen Kommentar!

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