#WoZu 25 – Wenn die Zukunft plötzlich das Gaspedal entdeckt…

WoZu KW 25

#1 Erkenntnis der Woche


Huch, was ist denn da passiert?!

In der letzten Woche hat mein Leben wohl den Turbo eingeschaltet. 

Mr. TwistheadCats spricht jetzt von Haus bauen. Natürlich nicht sofort, aber der Gedanke steht jetzt mal im Raum.

Das klingt ja fast schon nach Zukunftsplanung 😀 Und wer Beiträge wie „Der Liebes-Grinch“ – Warum es so wichtig ist, Gefühle zuzulassen. oder Warum es okay ist, wenn man keine Kinder haben möchte. von mir kennt, der weiß, dass ich in dieser Hinsicht bisher noch keine großen Pläne geschmiedet habe.

Dass der potentielle Hausbau nicht die einzige große Veränderung ist, die bevorsteht, haben einige von euch vielleicht schon in meiner Story auf Instagram gesehen… Wer es noch nicht weiß… erfährt in meinem #WoZu in 14 Tagen mehr darüber, denn dann ist es endlich so weit :p .

Also erstmal zum Thema „sesshaft“ werden! (Ich kann dieses Wort tatsächlich nicht mal ohne Gänsefüßchen schreiben…ich hab´s versucht… mehrmals 😉 )

Das interessante daran ist, dass ich es jetzt im Moment tatsächlich gar nicht mehr so doof finde. Also den Gedanken an ein eigenes Haus. Daran, sich zu binden und an einem festen Platz niederzulassen. 

Vor einem Jahr hätte ich noch Atemnot und Panikattacken bekommen, beim Gedanken daran, mich jemals an irgendetwas, oder irgendjemanden „für immer“ zu binden. Denn für immer ist eine verdammt lange Zeit. So sehr ich Mr. TwistheadCats liebe…

Aber das Leben ist nunmal keine Autobahn… Es gibt Kurven und Hindernisse, die es zu bewältigen gilt.

Nichts desto Trotz…

Irgendwie hat mein übermäßiges Sicherheitsdenken ein wenig nachgelassen.

Ich hatte ja nie das Bedürfnis nach einem Eigenheim, konnte mir nicht vorstellen, den Rest meines Lebens an einem Ort zu verbringen, wollte niemals in den Zustand geraten, auf der Stelle zu treten.

Aber jetzt habe ich erkannt, dass ich da durchaus kompromissbereit bin. In einigen Punkten ein geregeltes Leben zu haben ist okay, solange man nicht gänzlich stehen bleibt. Zu wissen, dass man ein fixes Zuhause hat und einen Mann mit dem man vermutlich sein gesamtes Leben verbringen wird, ist keine Einschränkung in der persönlichen Freiheit. (Das ist mir jetzt bewusst geworden… hat ja eh nur 30 Jahre gedauert 😉 )

Es bedeutet lediglich ein wenig Beständigkeit in einem Leben voller Überraschungen. Der perfekte Ausgleich eigentlich.

Diese Woche hat mir bewusst gemacht, dass ich mich also offenbar wieder ein Stück weiterentwickelt habe, ohne es zu bemerken.

Ich bin weiterhin ein Freigeist mit einer tiefen Sehnsucht nach Selbstverwirklichung und einer unbändigen Neugier auf´s Leben. Aber es gibt auch Dinge, auf die ich nun bereit bin mich einzulassen. Das hätte ich, wie gesagt, bis vor einem Jahr niemals gedacht.

Vielleicht liegt der Grund dafür in den letzten Monaten. Diese waren extrem stressig und gespickt von Anforderungen, die ich zu erfüllen hatte, welche aber MICH wiederum nicht erfüllten. Und mir wurde bewusst, dass ich mein Leben so nicht auf Dauer führen möchte. Ich möchte das Beste daraus machen. Ich habe keine Lust auf Dauerstress. Ich möchte mich wieder frei fühlen, Dinge machen, die mich erfüllen, den Mut erlangen, auch mal etwas zu wagen. Und diese Erkenntnis hat mir unglaublichen Auftrieb gegeben. Ich fühle mich wieder frei. Ich kann wieder durchatmen, wie ich euch ja in meinem letzten #WoZu bereits erzählt habe. 

Und ich habe das Gefühl: Nun geht es los, mein Leben.

Und ich muss damit beginnen, Chancen zu ergreifen. Ich werde niemals jemand sein, der unüberlegt und rein nach Impulsen handelt. Aber ich werde versuchen, mehr von diesen Impulsen nachzugeben. Damit mein manchmal viel zu graues Leben endlich wieder ein bisschen bunter wird 🙂 (Natürlich nur, indem ich zuvor gründlich über die Konsequenzen nachgedacht habe 😀 ).

Wozu Kw 25


#2 Inspiration der Woche


Überhaupt habe ich im Moment den Eindruck, dass derzeit im Leben vieler Menschen ein kleiner Umbruch passiert. Sei es in meinem Freundeskreis, wo einige Personen gerade daran arbeiten, ihrem Dasein eine neue Perspektive zu geben, oder in meiner Familie, wo gerade ebenfalls wieder ein Gefühl von gesteigerter Lebenslust zu spüren ist.

Ich spreche hier von meinen Großeltern, die mir in dieser Woche tatsächlich eine große Inspiration waren.

Meine Oma hatte im letzten Jahr sehr mit dem Älter werden zu kämpfen. Ihr wurde schmerzlich bewusst, dass nicht mehr alles so gut klappt wie früher und sie aufgrund ihres physischen Zustandes mehr Unterstützung benötigt. Hilfe anzunehmen, musste sie erstmal lernen.

Was total verständlich ist, schließlich war sie immer eine stolze und starke Frau, eine Kämpferin. Und das ist sie noch. Sie hat es nur in den letzten Monaten manchmal vergessen, weil es natürlich enorme Auswirkungen auf die Psyche hat, wenn man merkt, dass die Zeit nicht stehen bleibt. 

Nun, in der letzten Woche ist wohl irgendwas passiert. Ein Wunder? Na, wir wollen nicht übertreiben. Aber unverhoffterweise erwartete mich bei meinem letzten Besuch bei meinen Großeltern, nicht das übliche Jammern und Selbstbemitleiden (das ihnen in ihrer Lage natürlich vollkommen zusteht, das soll jetzt nicht abwertend klingen), sondern diesmal sprühte mir eine Lebenslust entgegen, die ich schon lange nicht mehr bei ihnen gesehen hatte.

Auf einmal machen sie Pläne. Sprechen von Besuchen bei mir (der letzte war zu Weihnachten und selbst das bedurfte einiges an Überredungskunst meinerseits). Sie erzählten sogar ein zwei Witze. Und lachten. Ich dachte, ich kippe gleich vom Stuhl!

UND:

Meine Großeltern haben jetzt auch meinen Blog entdeckt 😀 . Und, dass ich einige meiner Beiträge auch vertont habe, begeisterte meine Oma, die nicht mehr so gut sehen kann und sich beim Lesen schwer tut, natürlich sehr.

Es hat mich sehr berührt und natürlich unglaublich gefreut, von den Beiden ein positives Feedback auf meine Texte zu bekommen, denn Skepsis ist bei alten Menschen ja normalerweise eine ihrer ausgeprägtesten Eigenschaften 😀 Da ist immer erstmal alles doof, was man macht. Da ist immer alles erstmal Unsinn. Aber dieses Mal schienen sie aufrichtig beeindruckt zu sein. Und das ist dann doch auch ein wenig Balsam für die Seele des Enkelkindes 😉

Jedenfalls, weshalb erzähle ich euch das? Wo ist hier die Inspiration der Woche zu finden?

Ganz einfach: Ich hatte mit meinem Podcast begonnen, weil ich von mir selbst weiß, dass es manchmal mühselig ist, lange Texte zu lesen und ich höre mir Ansichten zu gewissen Themenbereichen einfach lieber an. Ich hatte dabei nicht bedacht, dass Podcasts ja logischerweise auch eine weitere Zielgruppe bedienen: Sehbeeinträchtigte Menschen!

Nun, da es meinen Großeltern so viel Freude bereitet, meine Beiträge zu hören, hat mich das natürlich Motiviert, dieses Projekt wieder aufzunehmen.

In nächster Zeit werde ich wieder vermehrt an der Vertonung meiner Inhalte arbeiten. Nicht, um eine größere Reichweite zu erhaschen. Nicht um meinen Blog bekannter zu machen. Sondern meiner Oma zuliebe. Denn, dass sie die dadurch eine Beschäftigung gefunden hat, die ihr gefällt und persönlich etwas bedeutet, ist für mich der größte Ansporn, daran weiterzuarbeiten.

Ihr eine Freude zu bereiten, in einem Leben, das sie lange Zeit als freudlos empfunden hat… Sie wieder lachen zu sehen… Das ist für mich der wertvollste Lohn für meine Arbeit.

Zitat Wozu Kw 25

#3 Lieblinge der Woche

„…  Homebase für nicht ganz so bierernste Tipps rund um Produktivität, Mindset, Fitness und Glücklichsein! Ich nenne das Konzept dieses Blogs »Happy Functioning«, weil ich denke, dass wir alle etwas auf die Beine stellen und dabei unser glücklichstes Selbst entfalten können…“

Damit stellt Zoe die Inhalte ihres Blogs auf ihrer Seite zoerenner.de vor. Und gleichzeitig ist dies auch die beste Zusammenfassung für mich, weshalb ich diesen Blog so toll finde!

Man spürt, dass eine sehr kreative und achtsame Persönlichkeit hinter den Texten steckt und auch, wenn nicht immer alles, was sie schreibt, den ultimativen Tiefgang hat, bekommen selbst Banalitäten bei ihr eine Wertigkeit!

Denn sie setzt da an, wo der Mut zur Veränderung keimt, wo die Motivation ihren Ursprung hat: An der Basis! An dem Punkt, an dem die Meisten sich befinden, bevor sie damit beginnen, ihr Leben neu zu strukturieren. Und das motiviert unheimlich dazu, seine eigenen Potentiale entfalten zu wollen!

Was ich damit meine? Hier eine Kostprobe von Zoe´s Blog:

IM HAMSTERRAD GEFANGEN AUF SCHLIMMER UND EWIG? – NOPE!

„Das Leben beginnt dort, wo deine Komfortzone endet.“

Tobias und Romy schreiben übers Reisen. Und dennoch sind sie keine 08/15 Reiseblogger, die seelenlose Berichte über schöne Orte verfassen und hübsche Fotos posten, bei denen jeder vor Neid erblasst, die lediglich zur Selbstdarstellung dienen.

Nein, hinter Leaving Comfort Zone stecken Persönlichkeiten mit Tiefgang und das spürt man auch. 

Gestoßen bin ich auf diesen Blog über den Beitrag Rückblick 2017 – Ausblick 2018 , der mich total von den Socken gehauen hat.

Ich bin aus den oben genannten Gründen oftmals recht skeptisch, was Reiseblogs betrifft, aber die Begründung, weshalb sich Tobias und Romy, gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter, für eine Weltreise entschieden haben, hat mich wirklich inspiriert. Vielleicht weil es in diesem Beitrag auch viel um Sehnsüchte und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung geht. Vielleicht weil ich mich, als ich den Text das erste Mal gelesen habe, gedanklich an einem ähnlichen Punkt befand wie die Beiden.

So oder so, seitdem bin ich ein Fan von Leaving Comfort Zone. Und ihr vielleicht ja bald schon auch? 😉


So, da habe ich Euch ja heute mal ganz schön viel zu lesen zugemutet! 😉 Ich hoffe dennoch, dass euch meine Gedanken gefallen haben und ihr euch auch persönlich etwas daraus mitnehmen konntet. Gerne könnt ihr mir eure Meinungen zum Text in den Kommentaren da lassen 🙂


Abschließend möchte ich Euch wieder an den morgigen #scialsunday auf der TwistheadCats Facebook Seite erinnern. Ihr seid wie jeden Sonntag herzlich eingeladen, dort eure Beiträge unter meinem Aufruf zu teilen und ich werde diese auf euren Blogs kommentieren und auch in meiner Instastory erwähnen 🙂 Ich freue mich, wenn ihr mit dabei seid!

socialsunday aktion


Bis dahin, liebe rüße und ein schönes Wochenende!

Eure Kay.

 

Falls ihr es verpasst habt:

Hier die #WoZu´s der letzten Wochen:

Euer liebster Beitrag aus der letzten Woche:

10 Kommentare zu „#WoZu 25 – Wenn die Zukunft plötzlich das Gaspedal entdeckt…

  1. Liebe Kay,

    ein toller Beitrag! Und ich finde es schön, dass dich deine ältere Generation inspirieren und motivieren konnte. Oftmals wird man ja von anderen Dingen / Personen inspiriert oder motiviert. Aber das find ich wirklich schön. Und ich bin gespannt, ob ihr das mit dem Eigenheim umsetzen werdet. 🙂 Ich drücke dir bei all deinen Vorhaben weiterhin die Daumen! 🙂 LG Miss Lisbeth

  2. Bisher ist mir dein Podcast gar nicht aufgefallen. Dabei macht es wirklich Spaß dir zuzuhören. Du sprichst schön flüssig und ich liebe deinen Akzent. Und die Idee dahinter finde ich einfach toll. Nur mag ich meine Stimme und Aussprache gar nicht sonst war die Idee auch schon da.

    Mir ging es früher genauso. Ich dachte Freiheit bedeutet eben schnell die Koffer packen und weg zu können sich nicht an einen bestimmten Ort zu binden usw. Aber diesen Wohlfühl und Rückzugsort zu haben ist schön. Stabilität.

    Liebst, Dany
    von danyalacarte.de

    1. Danke dir 🙂 natürlich ist mein Podcast noch verbesserungswürdig, aber jetzt habe ich ja meine Motivation dafür wieder gefunden 😉 Oma sagt ich soll langsamer sprechen 😂

      Ja das stimmt❤️

      Liebe Grüße!

  3. Ohh – vielen lieben Dank für deine Worte zu meinem Blog, ich freu mich riesig! <3
    Und ich find's großartig, dass deine Großeltern wieder vor Lebensmut sprühen – ich finde das bei meiner Oma immer ganz schlimm, wenn sie in ihrem mentalen Kampf gegen das unaufhaltsame Altern festhängt… Da kann ich auch sagen, was ich will, ich kann sie da nicht rausholen. Aber die Wunder der heutigen Technik hat sie auch schon entdeckt, und ja, das hilft. 🙂 Als sie seinerzeit meinen anderen Blog entdeckt hatte, war sie richtig beleidigt, dass ich ihr nicht sofort davon erzählt hatte.
    Das (eventuelle, ich bin gespannt) Projekt Eigenheim klingt nach großen Veränderungen. Sesshaftwerden erschien mir früher auch immer wie etwas ganz Gruseliges, aber man schafft sich ja im Kern nur einen Ort, der ganz einem selbst gehört. Und das bedeutet noch lange nicht, dass man sich dort mit Stahlketten fixiert!
    Alles Liebe!
    Zoë

    1. Liebe Zoe, ich freue mich, dass du dich freust😉
      Ja das mit dem „man kann sagen was man will, es hilft alles nichts“ kenne ich bei meinen Großeltern auch, umso schöner finde ich es, dass sie es nun irgendwie selbst geschafft haben, wieder ein wenig Lebensmut zu finden!
      Und auch bezüglich Hausbau hast du recht. Danke für die schönen Worte! Und ps mach weiter so, dein Blog ist toll!😉

      Liebe Grüße!

  4. Mit dem Podcast, den du insbesondere deiner Oma widmest, hast du mich auf eine ganz tolle Idee gebracht. Da ich nicht die Zeit habe, meine Oma regelmäßig zu besuchen, könnte ich ihr Aufnahmen schicken, auf denen ich ihr erzähle, was ich so tue und wie es mir so geht. Da kann ich mich nur bei dir bedanken.
    Ich möchte dich auch bei deinem Projekt mit dem Haus ermutigen. Ich habe mich vor 3 Jahren dazu entschieden, eines zu bauen. Und es gibt nichts schöneres als ein Eigenheim. Ich fühle mich so richtig wohl. Außerdem ist das trotzdem keine endgültige Entscheidung. Es bleibt immernoch die Möglichkeit, das Haus wieder zu verkaufen.
    LG Kerstin

    1. Danke Kerstin, das freut mich total, dass ich dich da auf eine Idee bringen konnte 🙂 Deine Oma wird sich bestimmt freuen! 🙂

      Danke dir. Nun, das kommt gerade alles so schnell, dass ich mich mit dem Gedanken erstmal anfreunden muss 🙂 Aber ich werde deine Worte bei meiner Entscheidung berücksichtigen😉

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar! Schönen Abend noch!

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