#letstalkaboutit: Das Thema, über das Niemand spricht…

#letstalkaboutit TwistheadCats

Ich habe das große Glück, niemals irgendeiner Form von Missbrauch zum Opfer gefallen zu sein.

Aber ich kenne Menschen, die in ihrer Kindheit missbraucht wurden und sogar von ihnen selbst wird dieses Thema tabuisiert.

Darüber spricht man eben nicht. Dafür gibt es Therapeuten. Das ist nicht unsere Aufgabe. Mit so etwas müssen wir uns nicht auseinandersetzen.

Aber bis es ein Missbrauchsopfer tatsächlich zum Therapeuten schafft, hat es oftmals einen beschwerlichen Weg vor sich.

Dass Aufklärung in Schulen viel zu kurz kommt, ist kein Geheimnis und dass dort Themen wie Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, oder Sonstiges angesprochen werden, ist reine Utopie.


“Mit Fremden darfst du nicht mitgehen”. Das ist der Satz, den viele Eltern ihren Kindern eintrichtern.

Doch was ist mit Jenen, die im eigenen Elternhaus missbräuchlichen Handlungen zum Opfer fallen?

Viele Kinder wissen nicht einmal, dass sie Opfer sind, da es für sie ganz normal ist, wenn Papa nachts zu ihnen ins Bett kommt. Papa ist ja schließlich kein Fremder. Und nur Fremde tun Kindern Böses an. So haben sie es gelernt, so muss es wohl sein.

Umso mehr liegt es in der Hand der Gesellschaft und in erster Linie auch der Schulen, Kinder frühzeitig darüber zu informieren.

Nur so haben sie die Chance, sich vielleicht wehren zu können. Sich vielleicht zu trauen, Jemandem davon zu erzählen, weil sie das Gefühl haben, dass es kein Tabu ist, darüber zu sprechen.

Also ich bin mir sicher, dass ich als Volksschulkind keine Ahnung davon hatte, dass so etwas wie Pädophilie überhaupt existiert. Ein solches Szenario war für mich unvorstellbar.

Und wir sollen unsere Kinder auch beschützen, keine Frage. Aber dass  frühzeitiger Aufklärungsunterricht unsere Kinder verdirbt, ist ein absoluter Schwachsinn. Dass er Kinder motivieren würde, früher sexuell aktiv zu werden. Völliger Unsinn.

Die Thematik muss natürlich kindgerecht aufbereitet werden. Aber wir müssen unsere Kinder auch nicht schonen. Sie sind oftmals härter im Nehmen, als wir Erwachsenen. Und im Endeffekt beschützen wir sie viel mehr dadurch, dass wir sie zu autonomen Persönlichkeiten heranziehen, die für sich selbst einstehen können, oder zumindest die Gewissheit haben, dass sie sich im Notfall an jemanden wenden können.


Missbrauchsopfer kommen in den seltensten Fällen auf Erwachsene zu und erzählen ihnen was passiert ist.

Sie stellen häufig erstmal provokative Fragen zum Thema Sexualität und warten die Reaktion des Gegenübers ab. Sie testen aus, ob die Person es aushalten kann, dass ein Kind über Sex redet. Meistens reagieren Erwachsene eher mit Empörung, als mit Verständnis auf solche Fragen. Und sie suggerieren dem Kind damit, dass es nicht okay ist, über Sex zu sprechen. Und noch viel Schlimmer: Einem potentiellen Missbrauchsopfer nehmen sie damit die Möglichkeit, sich zu äußern!


Auch ich habe diesen Beitrag viel zu lange vor mir hergeschoben. Aus Angst vor der Reaktion meiner LeserInnen. Dabei bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass egal wie schwierig oder unangenehm das Thema auch für mich persönlich ist ist, egal wie wenig ich darüber nachdenken möchte… es DARF NICHT TABUISIERT WERDEN. Damit unterstütze ich lediglich dieses Tabu und geholfen ist damit absolut niemandem. Damit mache ich mich höchstens mitschuldig am Leiden Anderer.


Indem wir Alle es vermeiden, darüber zu sprechen, vermeiden es auch die Opfer.

Und so dauert es oftmals viele Jahre und unzählige Anläufe, bis den Opfern geglaubt wird. Weil sie immer wieder das Gefühl bekommen, es sei nicht in Ordnung, darüber zu sprechen.

Oder indem sie eben nicht wissen, dass gewisse Dinge nicht okay sind.


Stellt euch vor zwei Kinder spielen miteinander. Auf einmal erzählt das Eine dem Anderen (weil es eben die beste Freundin ist, weil es eben Vertrauen hat), dass ihm gegenüber Jemand übergriffig geworden ist.

Ein aufgeklärtes Kind reagiert vielleicht darauf, indem es seinen Eltern davon erzählt und diese Maßnahmen einleiten können um dem betroffenen Kind zu helfen.

Ein unaufgeklärtes Kind, reagiert vielleicht überhaupt nicht darauf. Und damit ist das Schicksal des anderen besiegelt. Denn vielleicht spricht es dann mit niemand Anderem mehr darüber. Nie mehr.


Nein, niemand soll den Kindern die Illusion rauben, dass sie in einer guten, heilen und sicheren Welt leben.

Kinder sollen Kinder bleiben dürfen.

Aber es gibt Mittel und Wege um selbst den kleinsten Erdenbürgern zu vermitteln, dass es gewisse Dinge gibt, die nicht okay sind. Und dass sie, wenn sie eine solche Situation beobachten, oder selbst Erfahrungen damit machen, keine Angst davor haben müssen, darüber zu sprechen.


Und ich spreche nun auch darüber. Als Unbeteiligte. Als Jemand, der sich nie bewusst mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Nicht als Expertin. Sondern als Mensch, der selbst einmal ein Kind war. Nicht einmal das, einfach nur als Mensch. Denn nicht nur Kinder sind von diesem Thema betroffen. Es gibt genug Erwachsene, die ebenso wenig die Möglichkeit haben, sich an Jemanden zu wenden, dem sie vertrauen. Aus Scham. Aus Angst.


Natürlich müssen in solchen Fällen Experten ihre Arbeit verrichten.

Es gibt Hotlines, bei denen sich Opfer melden können und es gibt Therapeuten, die einen begleiten können. Doch WIR ALLE müssen unsere Sinne und unser Bewusstsein schärfen. WIR ALLE müssen dieses Tabu brechen. WIR ALLE sind verantwortlich für Diejenigen, welche vielleicht nicht den Mut finden, sofort mit Fremden über ihre Probleme zu sprechen. Die ihren ersten Ansprechpartner in ihrem vertrauten Umfeld suchen.


Liebe LeserInnen …

Ja ich weiß es ist harter Tobak, den ich euch hier zumute. Aber ich habe eben  Vertrauen in Euch, meine lieben LeserInnen, dass ich euch das Thema  auch zumuten KANN.
Denn das Leben ist nunmal kein Ponyhof. Und ihr wisst, dass ich viel Wert auf Qualitytime und die Genüsse im Leben lege. Aber es geht auf diesem Blog eben auch um Persönlichkeitsentwicklung.

Und um eine Persönlichkeit entwickeln zu können, gehört es eben manchmal auch dazu, sich mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen.

Ihr könnt mir gerne eure Meinung zu diesem Thema da lassen, sie aber auch für euch behalten. Aber ich hoffe, dass ich euch wenigstens ein bisschen zum Nachdenken angeregt habe.



Break the silence. Talk about it.

Liebe Grüße, eure Kay.


Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat und euch das Thema selbst auch am Herzen liegt, freue ich mich, wenn ihr diesen teilt. <3


Weitere Beiträge aus der #letstalkaboutit – Reihe :

29 Kommentare zu „#letstalkaboutit: Das Thema, über das Niemand spricht…

  1. Liebe(r) Kay, du hast recht. Und ich danke dir für diesen Text. Er macht Mut. Mut darüber zu sprechen. Es nicht mehr für sich zu behalten. Denn es sind immer seltener Fremde die so etwas tun. Und mir ging es genauso. Es war ein Freund und ich wusste nicht was er da tat ich wusste nur, dass ich es nicht will und habe mich selbst schmutzig gefühlt und mich in Grund und Boden geschämt. Das erste Mal habe ich nach fast 14 Jahren darüber gesprochen. Denn man kann es zwar verdrängen, aber in meinen Träumen hat es mich eingeholt. Auch mein Mann hat erst sehr spät davon erfahren. Meine Mama weiß noch nichts davon, nur mein Papa. Weil ich nicht möchte, dass sie sich Vorwürfe macht. Und das Schlimmste daran, ich hab nie darüber gesprochen weil es zu dem eigentlichen Akt nie gekommen ist. Aber er hat mich angefasst und zwar da wo mich zu damaliger Zeit noch nie jemand berührt hat. Und ich hab mich so geekelt. Vor ihm, vor seinen Händen, seinem Atem… Ich soll es keinem sagen waren seine Worte. Das ist unser Geheimnis. Was mich damals vor mehr gerettet hat war tatsächlich mein erstes Handy. Ich habe einen Anruf von meiner Mutter gefaked um dem ganzen zu entrinnen. Ja, wir sollten mehr Aufklären. Nein, wir sollten uns nicht mehr verstecken. Und sei die Sache noch so banal. Wenn wir es nicht wollen oder gewollt haben, ist es nicht ok!

    Puh, das musste mal raus. Danke
    Liebst, Dany von danyalacarte.de

    1. Wow Dany, danke für deine offenen und persönlichen Worte! Ich kann mir vorstellen, wie schwer ist darüber zu schreiben. Es tut mir sehr sehr leid für dich, dass dir das passiert ist! Aber genauso finde ich es total wichtig dass du diese Worte hier schreibst, denn nur so werden auch Andere ermutigt, zu reden.
      Missbrauch fängt schon viel früher an als erst beim eigentlichen Akt. Gut, dass du das ansprichst, denn auch hier denken viele, es ist ja nichts passiert, es lohnt sich nicht, darüber zu sprechen… Und deshalb ist Aufklärung umso wichtiger. Die Menschen müssen ermutigt werden, Nein zu sagen, denn dazu haben sie das Recht! Unabhängig vom Alter!

      Liebe Grüße! Und danke nochmal für deinen Kommentar! <3

  2. Liebe Kay!
    Ich kann deinen Artikel mehr als nur unterstützen!
    Ich arbeite ja selbst mit Kindern, die nicht mehr zuhause wohnen können. Einige davon wurden auch Opfer von sexualisierter Gewalt: manche wurden von Vater, Stiefvater, Onkel etc. begrapscht oder verlangten von den Kindern sexuelle Handlungen, manche mussten pornographische Filme mit den Eltern anschauen, manche bekamen die Prostitution der Mutter mit, … Die Liste und Variation der Übergriffe ist lang. Und viele erzählen erst spät davon, erst dann, wenn sie einen Begriff von den Dingen haben, die geschehen sind. Niemand kann Sachen erzählen, wenn es keine Worte dafür gibt. Deshalb ist Aufklärung so wichtig. Und unser sexualpädagogisches Arbeiten beginnt schon bei den Kleinsten damit, ihnen zu erklären, dass sie Chef über ihren Körper sind und Stop sagen müssen, wenn ihnen etwas nicht gut tut. Wir erarbeiten, was sich gut anfühlt und was nicht, die eigenen Grenzen zu wahren. Auch das ist Aufklärung. Und es wäre schön, wenn es sich in den Köpfen der Bevölkerung endlich festsetzt, dass es bei Aufklärung um mehr geht als nur zu Erklären, wie Babys gemacht werden.
    Danke für deine wichtigen Worte!
    Lg Barbara

    1. „Niemand kann Sachen erzählen, wenn es keine Worte dafür gibt“ Ich danke dir für diesen Satz, das ist die grundlegende Message hinter meinem Beitrag!
      Ich finde es toll, wie ihr mit den Kindern arbeitet das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man dieses Thema auch Kindern näher bringen kann!

      Danke für deine netten Worte und den tollen Kommentar!

      Liebe Grüße!

  3. Danke für den Beitrag! Ja so wichtig über dieses Thema zu sprechen,selbst war ich nie in der Situation, zum Glück. Habe aber unseren Kindern immer versucht Worte dafür zu geben und von Anfang darauf geachtet das sie ihre Grenzen kennen und niemand, wirklich niemand diese überstreiten darf ohne das sie es wollen, kein über den Kopf streicheln und Küsschen auf die Wange von den Verwandten wenn nicht gewünscht zum Beispiel. Ich hatte das Glück mit Julia Wolfson arbeiten zu können, die vor allem auch Behinderten versucht eine Stimme zu geben, auch damit sie Nein ausdrücken können, selbst wenn sie keine Sprache haben und aus ihren Seminaren habe ich ganz, ganz viel mitnehmen können. http://turningforward.org/

    Lg aus Norwegen
    Ina

    1. Vielen lieben Dank, Ina. Und auch Hut ab, ich bin begeistert, wie du die Erziehung deiner Kinder in dieser Hinsicht handhabst! Sehr vorbildlich, so sollte es sein! Danke auch für den konkreten Tipp mit Julia Wolfson!

      Liebe Grüße!

  4. über dieses Thema wird leider viel zu wenig in der Öffentlichkeit kommuniziert … ich kann es absolut nachvollziehen, denn man selber als Opfer betroffen ist, möchte man eigtl. gar nicht in der Öffentlichkeit „geoutet“ werden! andererseits kann man so auch die Umwelt sensibilisieren, andere Opfer ermutigen, nicht den Mund zu halten!

    und es ist wichtig, dass wir auch schon unseren Kindern beibringen, sich zu wehren!!!

    ich finde es toll, dass du dieses Thema ansprchichst meine Liebe!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  5. Missbräuchliche Beziehungen sind immer ein schwieriges Thema und von allen SEiten sehr mit Angst und Hemmungen behaftet. Aber es gibt nicht nur die körperliche bzw sexuelle Gewalt, genauso schwerwiegend ist psychische und verbale Gewalt. Sie hält die Opfer genauso in ihren Rollen fest und lässt sie an sich zweifeln.
    Liebe Grüße Claudia

    1. Das stimmt. Und auch in diesen Fällen haben die Opfer Scheu davor, darüber zu sprechen, weil sie denken, dass es sich nicht lohnt überhaupt darüber zu sprechen, da ihnen schließlich keine körperliche Gewalt angetan wurde. Und psychische ist oftmals viel schwerer nachzuweisen aber nicht minder verheerend! Danke für diese wichtige Anmerkung! Liebe Grüße!

  6. Es is genauso wie du schreibst. Man kann nicht von Kindern erwarten, dass sie verstehen was da passiert oder dem Täter glauben, dass sie nichts erzählen sollen.In einigen Erzählungen habe ich auch gelesen, dass ein Elternteil oftmals Bescheid wusste und das geduldert hat. Umso wichtiger, dass Kinder sich anderen Erwachsenen anvertrauen können. In der Schule bzw. im Elternhaus werden Kinder auch aufgeklärt, dass man nicht mit Fremden mitgehen soll usw. Da sollte dieses wichtige Thema auch eine Rolle Spielen. LG

    1. So ist es leider und darum sehe ich das auch so, dass Aufklärung nicht nur in der Verantwortung der Eltern liegt. Danke für deinen Kommentar, Denise! Liebe Grüße!

  7. Es gibt insgesamt viel zu viele Tabu Themen Sex, Menstruation, häusliche Gewalt, Psychische Erkrankungen und auch Missbrauch…
    Daher können wir wie du hier gar nicht oft genug über diese Themen sprechen bis es „normal“ ist.
    LG Veronique

  8. Liebe Kay,
    da hast du recht. Wenn man Kindern beibringt, nicht bei Fremden mitzugehen, kann man ihnen auch bitte mitgeben, auf sich achtzugeben und etwas dagegen zu tun, wenn Sachen mit ihnen gemacht werden, die sie nicht wollen. Da muss man dann auch pädagogisch schauen, wie man auch nicht betroffenen Kindern den Unterschied erklärt zwischen unangenehmen alltäglichen Dingen, die sie nun mal machen müssen und Dingen, die sie nicht hinnehmen müssen. Schwieriges Thema, sollte dringend bearbeitet werden und in den Unterricht einfließen.
    Liebe Grüße
    Tina

    1. Danke Tina, ja ich denke auch, dass wir da ein wenig umdenken müssen und dass es durchaus möglich ist, Kindern so etwas beizubringen. Danke für deinen Kommentar 🙂 LG

  9. Ich finde es kein Tabuthema, vielleicht aus dem Grund, dass ich in einer Anwaltskanzlei arbeite und zu 70% Gewalt- und Kinderschutzeinreichtungen betreue und somit täglich – leider – damit zu tun habe.
    Kinder sagen nicht gerade aus wenn etwas passiert. Je älter sie werden umsomehr „schämen“ sie sich und lassen es oft über sich ergehen. Ich hab die Erfahrung gemacht bzw. mitbekommen, dass man bei noch sehr kleinen Kindern viel erreicht das ganze „spielerisch“ durchzugehen. Wir hatten diesbezüglich auch mal einen Fall bei dem das Kind alles aufgemalt hat und dann sozusagen „alles rauskam“. Es passieren soviele schreckliche Dinge, wenn man aber jeden Tag damit zu tun hat, lernt man erst wirklich wieviel und vor allem wo es Gewalt und Missbrauch gibt.
    Die wenigen „Statistiken“ und Berichte in den Medien weißen ja nicht mal einen Teil auf was in unserer Gesellschaft so passiert.
    Ich finde dieses Thema durchaus erwähnenswert und diskussionswürdig.
    Liebe Grüße aus Linz,
    Daniela

  10. Liebe Kay,

    ich finde es toll, dass du diese Reihe ins Leben gerufen hast und den Mut hast, heikle Themen anzusprechen. Echt ein Riesenkompliment mal dafür!!

    Zum Glück wurde ich nie Opfer von häuslicher Gewalt oder Missbrauch, aber wenn, hätte ich mich zu 1000 % meiner Mama anvertrauen können und hätte gewusst, dass sie mir immer glauben wird/immer auf meiner Seite stehen wird. Eine gute Eltern-Kind-Beziehung halte ich für essentiell. Ich kann gar nicht verstehen, wie man wegschauen, Anzeichen ignorieren oder gar die Aussagen seines eigenen Kindes in Frage stellen kann.

    Liebe Grüße
    Julie

    1. Vielen lieben Dank, Julie 🙂

      Super, dass du so eine tolle Mutter hast, der du so vertrauen kannst! So sollte es sein, ich bin da ganz deiner Ansicht.

      Liebe Grüße und danke für deine lieben Worte!

  11. Sehr, sehr wichtiger und mutiger Beitrag! Das Thema ist wahnsinnig wichtig und es ist so schade, dass die Gesellschaft leider oft total seltsam bei solchen Fällen reagiert. Wütend macht mich die Tatsache, dass einige die Schuld dann den Opfern geben.
    Liebe Grüße aus Berlin,
    ChristinaKey.com

    1. Das stimmt und immer wieder hört man von Tätern, dass das Opfer es ja auch wollte, weil es sich nicht gewehrt hat. Dass es vielleicht überhaupt nicht einschätzen konnte, was passiert, wird dann ignoriert. Schrecklich sowas!

      Danke für deinen Kommentar, Christina! Liebe Grüße!

  12. Wow, Respekt! Ich finde es klasse, dass du über das Thema schreibst. Nicht viele, wenn überhaupt, reden oder schreiben darüber. Als Betroffener braucht man eine menge Mut, Traurig ist es, dass die Gesellschaft da nicht wirklich hilft. Es ist so wichtig, dass man darüber redet.
    LG Steffi

    1. Danke für die netten Worte, Steffi.
      Wenn es jenen, die nicht betroffen sind schon schwer fällt, darüber zu sprechen, wie soll es ein Opfer jemals schaffen? Das muss sich einfach ändern.
      Danke für deinen Kommentar und dir noch einen schönen Abend 🙂 Liebe Grüße!

  13. Das ist wirklich ein schwieriges Thema, was du da ansprichst. Manche Dinge sind so tief im menschlichen Denken verankert, dass es schwierig ist diese zu ändern.
    Ich wünsche, dass dieser Text viele Menschen zum Denken anregt und dass in Zukunft evtl. das Thema nicht mehr so tabuisiert wird.

    1. Vielen Dank für deine Worte, Isa! Das freut mich natürlich sehr. 🙂 Dennoch hoffe ich, dass es irgendwann in ferner Zukunft keinen Mut mehr erfordert, sondern selbstverständlich ist, dass man offen darüber spricht! Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.