Zwei meiner verrücktesten Urlaubserlebnisse

Blogparade TwistheadCats

Als ich im Zuge meines #socialsunday, den ich jeden Sonntag auf der TwistheadCats Facebook Page veranstalte, auf die Blogparade von Mit Kind im Rucksack zum Thema „Mein verrücktestes Urlaubserlebnis“ gestoßen bin, musste ich unbedingt mit dabei sein 🙂

Allerdings gab es bei mir mehr als nur ein schräges Urlaubserlebnis, das mir bis heute in Erinnerung geblieben ist und daher erzähle ich euch heute gleich zwei Anekdoten aus meinem Leben 😀

 

Mein lustigstes Urlaubserlebnis

Dass ich mit Vögeln (ja, den Tieren 😉 ) auf Kriegsfuß bin, ist klar, seit ich fünf Jahre alt war. Damals entleerte eine Taube ihren Darm direkt auf dem Kopf meiner Lieblings- Barbiepuppe. Ich kann euch sagen, das war für mich als Kind ein durchaus traumatisches Erlebnis 😀

Auch heute noch bin ich der Überzeugung, dass es das Federvieh auf mich abgesehen hat und ich gehe mittlerweile mehr als achtsam durch die Gegend, wenn ich ein Flattern über meinem Kopf vernehme.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir jedoch folgende Situation in einem Kroatienurlaub:

Gemeinsam mit einem befreundeten Pärchen verbrachten mein damaliger Freund und ich eine Woche in Rovinj.

Wer diese Stadt kennt, weiß vielleicht, dass es dort eine ganz bestimmte Bar gibt, wo man super romantisch zwischen den Klippen, auf kuscheligen Kissen gebettet, seine Drinks zu sich nehmen kann. Sogar das Wasser wurde von diversen Spots indirekt beleuchtet… Kurz gesagt: Romantiklevel 1000 , Kitsch pur.

Klar, dass diese Location alle frischverliebten Pärchen anlockte und so fanden wir uns inmitten einer wild kuschelnden und knutschenden Meute von Honeymoonern wieder. Auch unser befreundetes Pärchen legte bald los und so kam es, dass auch mein Freund, der wusste, wie abgeneigt ich öffentlichen Liebesbekundungen zum damaligen Zeitpunkt war und wie sehr mich dieser ganze „Love is in the Air“ – Kram in diesem Moment anwiderte, einen zaghaften Versuch wagte, ein wenig näher zu rücken. (Weshalb ich damals so ein „Liebes-Grinch“ war, lest ihr übrigens hier 😉 )

Da ich ihn jetzt natürlich nicht hängen lassen wollte, da die ganzen „Happy-Peppi Pärchen“ um uns herum ihm bereits mitleidige Blicke zuwarfen, gewährte ich ihm ausnahmsweise, dass er seinen Arm um mich legen durfte.

Nun, dort im Kerzenschein, tummelten sich allerdings nicht nur hormonüberschüssige Liebespaare, sondern zudem noch, wie sollte es am Meer auch anders sein, unzählige Möwen. 

So mancher Romantiker betrachtete das Geflattere der „Tauben des Meeres“ vielleicht noch als Tüpfelchen auf dem I des zauberhaften Ambientes. Ich hingegen blickte immer wieder skeptisch nach oben, denn ich hatte die Viecher bereits in Verdacht, dass sie jeden Augenblick einen Angriff starten würden. Doch sie ließen sich Zeit. Und ich entspannte mich.

Und nach ein, zwei Gläschen Wein, wurde ich sogar ein wenig gesellig. Und dann überkam es mich und ich drückte meinem Freund sogar ein Küsschen auf.

Just in diesem Moment, verließ eine der Kampfmöwen die Formation und startete den Überraschungsangriff… direkt auf meinen Kopf -.-

Diesmal war allerdings nicht nur ich von dieser garstigen Attacke betroffen, auch die Paare um uns herum bekamen dann noch von den übrigen Möwen so Einiges ab. Die hysterischen Schreie und der hinterlistige Luftangriff erinnerten fast ein wenig an eine mies nachgestellte Szene aus Pearl Harbour 😀 Das wiederum kostete mich dann doch ein kleines Schmunzeln 😉

Mein verrücktestes Urlaubserlebnis TwistheadCats Blog

Mein ärgerlichstes Urlaubserlebnis

Dass die Koordination von Anschlussflügen nicht gerade die Stärke des Amsterdamer Flughafens ist, dürfte wohl weithin bekannt sein.

Nicht nur einmal machte ich Husein Bolt Konkurrenz, als ich einen weltrekordverdächtigen Sprint hinlegte, um meinen Flug nicht zu verpassen.

Meistens verreise ich ja nicht alleine und daher habe ich immer ein paar Mitläufer (man beachte diesen grandiosen Wortwitz 😀 ) dabei. 😉

Nun, es war wieder einmal soweit. Auf unserer Heimreise von Dublin, machten wir eine Zwischenlandung in Amsterdam und wie jedes Mal, hatte unser Flug und der sämtlicher anderer ankommenden Passagiere der übrigen Airlines ebenfalls, Verspätung. Wieder einmal tummelten sich die Menschenmassen vor den Gates zu den Anschlussflügen und die FlughafenmitarbeiterInnen waren, ebenfalls wie immer, heillos überfordert angesichts des Ansturmes.

In weiser Voraussicht hatten wir uns schon unsere Laufschuhe angezogen und standen bereits in den Startlöchern. 

Diesmal hatten die MitarbeiterInnen des Flughafens eine besonders gefinkelte Idee,  um die Situation zu bewältigen, nämlich ALLE der geschätzten siebenmillionen Menschen in nur EINE Warteschlange zu zwängen. Nach fünf Minuten hatten wir den ersten aus unserer Reisegruppe aus den Augen verloren.

Als der letzte Aufruf für unseren Flug durch den Flughafen hallte, kannten wir keine Rücksicht mehr. Zu groß waren Zorn und Panik, zu dünn unsere Geduldsfäden. Da ich ohnehin schon recht glitschig war, da die Raumtemperatur mittlerweile jener einer finnischen Sauna glich, flutschte ich einfach durch die Massen hindurch und ebenso taten es meine Kumpanen.

Und dann rannten wir los. Gefühlte fünf Kilometer bis zum Gate sprinteten wir durchgehend, im Slalom durch eine Gruppe alter Omis, sprangen über meterhohe Kofferstapel und surften über Laufbänder… es war ein wahres Spektatkel. 

Und dann plötzlich ein Klirren und ein Schrei. Meine Freundin hatte den Fehler gemacht, ihr Handy während des Sprints in der Hand zu halten (eventuell dachte sie, wir würden einen Staffellauf veranstalten ?! ). Nun, jetzt hielt sie es nicht mehr. Es war auf dem Boden gelandet und in tausend Teile zersprungen.

Und da die moderne Technik ja angeblich so eine Bereicherung ist, hatte sie ihre Boardingkarte natürlich nur auf dem Smartphone abgespeichert und nicht ausgedruckt in der Tasche bei sich. 

Selten habe ich jemanden so panisch erlebt 😀 Und noch seltener jemanden im Vollsprint so laut und deutlich fluchen hören 😀

In unserer Panik brauchten wir alle ein Weilchen, um zu klarem Verstand zu kommen, denn im ersten Moment dachten wir, die Freundin könnte jetzt tatsächlich nicht mit nach Hause fliegen. Doch die Stewardess, nahm mir dann einfach kopfschüttelnd MEIN Smartphone aus der Hand, fragte meine Freundin nach ihrer Mail Adresse und zauberte ihre Boardingkarte in mein Handy. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die  Dame mit dem messerscharfen Verstand 😀

Achja, der verlorene Freund schlenderte dann übrigens auch irgendwann herbei. Er hatte von der ganzen Aufregung überhaupt nichts mitbekommen und war tiefenentspannt. Die Besatzung des Fliegers wusste nämlich um das Chaos am Amsterdamer Flughafen und wartete deshalb ganz einfach ein wenig länger auf seine Passagiere… -. –

 Mein verrücktestes Urlaubserlebnis TwistheadCats Blog

Das waren also zwei meiner verrücktesten Urlaubserlebnisse. Falls auch ihr Interesse habt, an der Blogparade von Mit Kind im Rucksack teilzunehmen, diese läuft noch bis 15.6.2018 🙂

Liebe Grüße, eure Kay.

 

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8 Kommentare zu „Zwei meiner verrücktesten Urlaubserlebnisse

  1. Danke fürs mitmachen! ja der Amsterdamer Flughafen, wir haben da aber meistens soviel Zeit beider Zwischenlandungen das es kein Problem ist, hörte aber schon das es da manchmal echt chaotisch zugehen kann.
    Das mit den Vögeln klingt ja wie im Film von Hitchcock.
    Lg aus Norwegen
    Ina

    1. Haha ich kenne den film nur vom Hörensagen aber vl wollten die Möwen auch den nachstellen😂 Danke für die tolle Blogparade habe schon durch einige Beiträge gestöbert, sind sehr gelungen 🙂 Liebe Grüße!

  2. Großartig, wie du die Situationen beschrieben hast. Das klingt richtig lustig, auch wenn das mit dem Handy echt ärgerlich war.
    Aber großartig beschrieben 😀

    Liebe Grüße,
    Michelle | The Road Most Traveled

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