Durchhalten in stressigen Zeiten – So klappt´s!

Durchhaltevermoegen steigern

Als ich diesmal meinen Beitrag zu Dailymaybes Blogprojekt „12 Möglichkeiten zur Selbstverbesserung“ verfasst habe, beschlich mich langsam das Gefühl, dass ich mir tatsächlich ein sehr schwieriges Jahr dafür ausgesucht habe.

Im Zuge des Projektes schreibt man jeden Monat einen Artikel über eine Eigenschaft, an der man die vergangenen 4 Wochen gearbeitet hat.

Das Ziel ist es, am Ende des Jahres wieder ein wenig mehr über sich selbst gelernt und bestimmte Eigenschaften verbessert zu haben. Dies soll zu höherer Selbstzufriedenheit und Ausgeglichenheit führen.

Im April wurde mein „Durchhaltevermögen“ auf die Probe gestellt, denn dieses Monat verlief noch stressiger und herausfordernder, als die anderen zuvor. Beruflich und Privat häuften sich Anforderungen, welche erfüllt werden mussten und oft war ich in Versuchung einfach den Kopf in den Sand zu stecken.

Doch ich habe es nicht getan. Wie ich durchgehalten habe? Hier ein paar Tipps, die mir dabei geholfen haben und die ich gerne mit euch teilen möchte 🙂

1.Belohnungen!

Wenn man ein Ziel vor Augen hat, auf das man sich freuen kann, steigert dies definitiv das Durchhaltevermögen, denn man setzt sich damit selbst eine zeitliche Grenze, bis wann man „durchbeißen“ muss, bevor man schließlich dafür belohnt wird.

In meinem Fall war dies meine Reise nach Sylt, die ich Mitte April antrat. Davor motivierte mich die Aussicht auf den lang ersehnten Urlaub natürlich umso mehr, denn ich wusste, dann wäre endlich mal wieder eine kleine Auszeit drin.

Aber es muss ja nicht gleich eine ganze Woche Urlaub sein. Auch einfach mal einen Tag zwischendurch einzuplanen, an dem reine MeTime, oder eine Unternehmung, die einfach nur Spaß macht und den Alltag ein wenig unterbricht, angesagt ist, kann eine solche Belohnung sein.

2. Gute Planung ist Alles

Egal ob der eben genannte Ausgleich zwischendurch, oder die Termine selbst, welche wahrzunehmen sind… In herausfordernden Zeiten ist die richtige Planung für mich das Um und Auf.

Notizblöcke und Post Its sind in diesen Zeiten meine besten Freunde, auch wenn ich eigentlich nicht zu den vergesslichen Typen gehöre: Wenn täglich neue Aufgaben auf einen einprasseln, ist selbst mein Elefantenhirn irgendwann überfordert ;).

To Do Listen und Memos helfen mir dabei, ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen und den Überblick zu bewahren. 🙂

durchhalten lernen

3. Ausgleich schaffen

Meine zeitaufwändigeren Hobbies blieben im April leider auf der Strecke.

So auch das Bloggen, da es mir schwer fiel, mich auf´s Schreiben zu konzentrieren, wenn der Kopf voll mit tausend anderen Dingen ist.

Auch das Fitnesstraining musste erstmal hinten anstehen und bis auf ein kleines Tabata Training zwischendurch, blieb keine Zeit für Sport.

Wofür aber immer ein bisschen Zeit bleibt, ist beispielsweise  einen interessanten Blogartikel zu lesen, oder durch kreative Instagram Profile zu stöbern, um die eigene Inspiration wieder ein bisschen ankurbeln.

Auch einen Film, oder eine Doku zum Einschlafen anzusehen, kann, einem am Ende eines stressigen Tages, noch ein wenig Mehrwert  liefern (meine Top 5 gesellschaftskritischer Dokus findet ihr übrigens hier!)

Und auch Essen muss man ja, egal wie stressig die Zeiten gerade sind. Also auch ein kleines Brunch oder Mittagessen mit Familie oder Freunden einzuplanen , ist durchaus eine Möglichkeit und auch wenn man nicht, wie sonst, stundenlang quatscht, kann man in diesen kleinen Momenten in netter Gesellschaft wieder neue Kraft und Energie tanken. 

4. Pausen machen

Vom Pause machen und Prioritäten setzen habe ich im April öfter berichtet, wie hier in meiner letzten Wochenzusammenfassung.

Dass Pausen einzulegen, essentiell ist ,um Energie zu tanken, brauche ich euch also nicht erzählen 🙂 Auch diese muss man sich bewusst gönnen, denn im Stress neigt man gerne dazu, auf kleine Auszeiten zu vergessen.

Diesmal fiel mir das allerdings besonders schwer. Ich bin eben ein ehrgeiziger Mensch und zu erledigende Arbeiten einfach mal liegen zu lassen, widerstrebte mir total. Auch eine Blogpause einzulegen, war schwierig für mich, da ich ja gerne Schreibe.

Doch manchmal muss man ein wenig vom Gas gehen, um voranzukommen und so blieb mir nichts Anderes übrig, als über meinen Schatten zu springen und manche Projekte erstmal auf Eis zu legen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben 😉

5.Ehrgeiz

Letztendlich waren mir mein Ehrgeiz und mein hoher Anspruch an mich selbst auch eine Hilfe dabei, durchzuhalten. Auch wenn dies nicht unbedingt meine besten Eigenschaften sind, zeigt sich hier wieder, dass auch Negatives manchmal einen Sinn haben kann. 

Durch meine „Aufgeben gibt´s nicht“ – Einstellung, habe ich mich immer wieder aufgerappelt und die Dinge angepackt. 100% in allen Bereichen zu geben, war natürlich nicht möglich, aber ich habe mich irgendwie „durchgewurschtelt“ … Und manchmal kommt es eben auch nur darauf an, die Dinge irgendwie am Laufen zu halten.

Durchhaltevermögen steigern

6.Raunzen! 😀

Ja, auch das gehört manchmal einfach dazu :D. Was mir nämlich immer hilft, ist, sich zwecks Psychohygiene, bei Freunden oder Familie mal so richtig über den Ist-Zustand auszukotzen 😀 (Aber bitte mit Maß und Ziel, damit man nicht in eine Spirale der Negativität rutscht und sein Umfeld mit der miesen Laune ansteckt, schließlich kann das  für Andere ganz  schön energieraubend sein! )

Am Wichtigsten ist mir aber die Gewissheit, dass dies nur eine Phase, und in zwei, drei Wochen wieder „Land in Sicht“ ist. Dann lichtet sich der Stress wieder und es bleibt mir wieder Zeit für die Dinge, die ich liebe und auch dafür, diese in vollen Zügen zu genießen.

Ich weiß nicht, wie Menschen, welche einem solchen Dauerstress ständig ausgesetzt sind, es schaffen, durchzuhalten. Ich bewundere sie Alle, denn sie sind wohl um einiges stärker als ich.

Dennoch habe ich gemerkt, dass diese Zeit mir richtig an die Substanz ging und langsam auch körperliche und psychische Auswirkungen hatte. Darum kann ich Jedem, dem es ebenso geht, nur raten, sich zu überlegen, wie lange er diesen Zustand aushalten möchte oder kann und ob es nicht irgendwann an der Zeit ist, bestimmte Gegebenheiten zu verändern, um diesen Stress auf Dauer zu reduzieren. Denn dieser macht einen irgendwann kaputt und vor Allem auch das Leben nicht besonders lebenswert :/

Ich jedenfalls bin in Sachen Durchhaltevermögen in den letzten Wochen mehr als nur über mich hinausgewachsen und es macht mich auch ein wenig stolz, dass ich niemals aufgegeben habe. So gesehen kann ich von mir behaupten, im April tatsächlich eine Eigenschaft an mir selbst verbessert zu haben und mache einen großen Haken hinter mein To Do für dieses Monat bezüglich dem Projekt von Dailymaybe ;).

Ich bin guter Dinge, euch im Mai wieder Positiveres berichten zu können, denn langsam ist das Ende der „Stressphase“ in Sicht und das motiviert mich sehr :). Ich starte also voller Power und Energie ins neue Monat, ganz nach dem Motto : „Alles Neu macht der Mai“ 🙂

Liebe Grüße, eure Kay.

 

Welche Eigenschaften würdet ihr gerne an euch selbst verbessern? Wie war euer April? Gab es für euch auch Herausforderungen, denen ihr euch stellen musstet, oder konntet ihr das vierte Monat des Jahres in vollen Zügen genießen? Erzählt mir  ganz einfach ein wenig mehr darüber in den Kommentaren 🙂

Falls auch ihr am Blogprojekt „12 Möglichkeiten zur Selbstverbesserung“ teilnehmen möchtet, schaut gerne mal bei Dailymaybe vorbei, man kann jederzeit einsteigen und es macht wirklich Spaß dabei zu sein 🙂

Als kleine Inspiration für Euch, gibt´s hier noch meine vergangenen Beiträge zum Projekt:

 

Hier geht´s übrigens zum TwistheadCats Newsletter! Damit bleibt ihr immer auf dem Laufenden über aktuelle Blogbeiträge und Aktionen wie Gastbeiträge oder Blogparaden! Bei Interesse könnt ihr den Newsletter also ganz einfach hier abonnieren!

TwistheadCats Newsletter

 

12 Kommentare zu „Durchhalten in stressigen Zeiten – So klappt´s!

  1. Ich bewundere solche Menschen zwar auch, aber ich kenne nur zu gut den Preis davon. Und da ist es mir lieber jetzt einen Weg zu finden mit dem ich gut leben kann auch bei stressigen Zeiten. So wie du. Deine Tipps sind super und ich kann alles genau so unterschreiben. Besonders Belohnungen (damit ich weiß wofür ich das Ganze mache) sind bei mir auch super wichtig. Ich drücke die Daumen das der Mai bei dir besser wird. Wir haben im Mai öfter kleine Kurzurlaube die auch einfach mal gut tun.
    Liebe Grüße aus (Moment ich schaue wo wir gerade sind) Lichtenau.
    Deine Dany von danyalacarte.de ❤

    1. Haha liebe grüße zurück! Wo geht’s denn hin im Mai?
      Danke für deinen lieben Kommentar. Ja ich habe jetzt auch wieder gemerkt, dass ich das auf Dauer nicht aushalten würde. Dafür ist mir meine Lebensqualität zu wichtig und da ich nur dieses eine Leben habe, möchte ich es genießen und nicht nur mit Verpflichtungen vollpacken! :/

      1. Das stimmt, genauso sehe ich das auch. Wir waren in Frankfurt und dann im Europapark sind nun auf dem Heimweg nach Dresden.

  2. Liebe Kay,
    das ist ein sehr schöner, ehrlicher Beitrag. Ich merke gerade, da man in Österreich auch „das“ Monat sagt. Ein sehr schönes Foto auch 😊
    Oh, das hört sich aber auch stressig an, was du schreibst. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man so etwas auf Dauer durchhalten kann. Wenn, dann nur, wenn man es möchte. Wenn man jetzt z.B. Kinder hat, hält man wohl automatisch mehr aus, weil vieles davon ja gewollt ist. Dann ist man Aber auch nicht so schnell gestresst vielleicht, weil man es gewöhnt ist. Aber auch dann kann es kippen, wenn die Arbeit wieder zu viel will oder was anderes passiert. Wenn man Kinder und Stress hat, wirkt sich das auch wieder auf sie aus. Also, Dauerstress ist nie gut. Ich glaube nicht, dass du da schwach bist. Jeder, der meint, dauerhaft mit Stress umgehen zu können, lässt meiner Meinung nach sich oder andere (oder beides) leiden.
    Liebe Grüße
    Tina

    1. Das hast du schön geschrieben, Tina, ich sehe das ebenso wie du. Für mich ist dieser Zustand auf jeden Fall auf Dauer nichts. Etwas anderes ist es, wenn man Stress hat, weil man ein bestimmtes Ziel verfolgt (zb im Studium), oder wie du sagst, wenn man Kinder hat. Aber dieses brotolose abhetzen für nichts, ist auf Dauer nur frustrierend. Aber bald wird es ja besser 😀
      PS ich weiß gar nicht, ob man überall in Österreich „das“ Monat sagt, oder nur in meiner Gegend😂 man sehe mir in diesem Fall meinen Dialekt nach 😉 Liebe Grüße und dir einen schönen Tag!
      ❤️

  3. Huhu liebe Kay,
    das Thema passt auch perfekt zu meinem Monat April! 😉 Ich hatte mit meiner Eigenschaft (Ehrlichkeit) ganz schön zu kämpfen, denn die erste Frage, die sich stellt, ist ja: Wo fängt diese eigentlich an? Wie auch bei dir war mein April super stressig, so viele Dinge wollten erledigt werden, da blieb abends keine Zeit mehr für den Blog. Umso motivierender zu lesen, wie gut du alles unter einen Hut gebracht hast. Ich freu mich total, dass du diesen Monat wieder erfolgreich warst, trotz der stressigen Zeit! Werde deinen Beitrag auch sogleich verlinken, vielen Dank dafür! 🙂
    Liebe Grüße,
    Maj-Britt
    http://www.dailymaybe.de

    1. Danke Maj-Britt:) mich wiederum motiviert es sehr zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die momentan voll im Stress ist 😀
      Ich werde in meiner nächsten freien Minute gleich mal auf deinem Blog vorbei schauen, um deinen Beitrag zu lesen 🙂 Danke für deinen Kommentar, liebe Grüße!

  4. Ich selbst habe seit knapp 6 Jahren eine 80-100 Stunden Woche. Ich habe zuerst die Abend-HAK berufsbegleitend absolviert bei voller Arbeitszeit und momentan studiere ich ich berufsbegleitend bei voller Arbeitszeit.

    In den ersten zwei Jahren fiel mir das ganze sehr schwer und ich war extrem unter Stress bis es mir dann fast zu viel geworden ist. Ich habe mich aber dann mit dem Thema Zeitmanagement auseinander gesetzt und habe dadurch extrem viel verbessern können. Man meint ja oft, dass meine seine Zeit eh super im Griff hat und produktiv oder fokussiert arbeitet.

    Wenn man aber etwas Distanz dazu gewinnt und sich selbst objektiv analysiert findet man immer wieder etwas das man verbessern kann.

    Heute zum Beispiel schaffe ich locker ein 100 Stunden Pensum. Also die Arbeit, das Studium, aktive Teilnahme an gemeinnützigen Vereinen und Organisationen und veranstalten von Events und das beitreiben meines eigenen Blogs und fühle mich dabei selten gestresst. Achja und meine Freundin ist auch noch da, die will ja auch nicht vernachlässigt werden 😜

    Also Thema Zeitmanagement kann ich nur empfehlen und offen für Verbesserungen zu sein. Die Umstellung ist manchmal nervig, wenn man sich aber neue Techniken man angeeignet hat, dann merkt man erst die Vorteile.

    Hmm wäre vielleicht ein Thema für einen neuen Artikel 🤔

    Auf jeden Fall ein toller Artikel, ich wollte nur meinen Senf dazu gegeben.

    Zu deiner Frage zum Schluss, ich bin ein typischer Selbstoptimierer. Ich versuche ständig etwas zu finden dass ich an mir verbessern kann.

    Das Leben ist Veränderung und wenn man sich nicht selbst verändert, verändert einen das Leben. Da gestalte ich es lieber aktiv mit anstatt nur Beifahrer im Leben zu sein 😊

    Lg Silviu

    http://www.silviu-reghin.com

    1. Sorry haha verdrückt 😉
      Also dass du da sehr fokussiert und organisiert bist weiß ich, du hast das alles anscheinend gut im Griff 🙂 gerade bezüglich der Aussicht auf mein bevorstehendes Studium werde ich mich bestimmt mit Zeitmanagement beschäftigen, grundsätzlich schaffe ich das auch gut aber eben auf Dauer das Durchhaltevermögen nicht zu verlieren ist doch auch harte Arbeit bis es zur Gewohnheit wird 🙂
      Bis dahin möchte ich meine Zeit aber noch für Qualitytime und die Dinge die mir Spaß machen nutzen 🙂 Liebe Grüße, Kay.

  5. Liebe Kay,
    Du beschreibst sehr gut den Konflikt zwischen dem „Alles schaffen wollen“ und dem „Ich gehe ständig über meine Grenzen, das kann nicht gut gehen“. Am wichtigsten finde ich, sich das anzuschauen, was man geschafft hat und nicht das, was liegen bleibt. Leider bin ich so aufgewachsen, immer auf das zu sehen, was nicht geklappt hat. Ich werde aber immer erfolgreicher darin, nicht so sehr auf den Mangel zu achten.
    Herzliche Grüße aus Island!
    Inge

    1. Hey Inge, ja stimmt auch in stressigen Zeiten sollte man ein bisschen Positivität zulassen und den Erfolgen mehr Beachtung schenken als den Dingen, die man nicht geschafft hat. Das hilft definitiv auch dabei, durchzuhalten! Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.