Prägungen auflösen – So lernst du, deine Gefühle zu kontrollieren.

Gefühle kontrollieren

“Sei dein Schicksal”

Diese Worte zieren seit einigen Jahren als Tätowierung meinen Körper. Ich habe mir diesen Satz damals aus Überzeugung stechen lassen und stehe auch heute noch dazu.

Weil ich ganz einfach der Ansicht bin, dass wir den Verlauf unseres Lebens selbst bestimmen können. Ich denke schon, dass alles so kommt, wie es kommen soll, manche nennen es göttliche Bestimmung, ich eben Schicksal.

Doch wie wir unseren Lebensweg gestalten, haben wir selbst in der Hand.

Dies soll jedoch kein Beitrag zum Thema „Glaube“ werden, nein, worauf ich heute hinaus möchte ist, dass Vieles unser Handeln beeinflusst und bestimmt. Das können Erfahrungen sein, die wir gemacht haben, oder eben aber auch die, von unseren Eltern an uns vererbte, Prägung unseres Charakters.

Und eben diese können wir ebenfalls beeinflussen. Zumindest sehe ich das so.

Prägungen auflösen

Ich habe bereits einige Beiträge zum Thema „Loslassen“ geschrieben, wie Loslassen lernen oder Die Angst vor Veränderung – Ist „Neu“ wirklich immer besser?. Als Tellyventure nun zur Blogparade „Loslassen“ aufrief, dachte ich, ich könnte dieses Thema nochmal von einem anderen Apsekt aus beleuchten.

In diesem Monat liegt der Schwerpunkt auf meinem Blog nämlich auf den Themen Erziehung/Intelligenz/Prägung. Da ich selbst keine Kinder habe, möchte ich hier allerdings keine klassischen Erziehungs-Tipps geben, sondern aufzeigen, wie ebendiese unser aller Leben beeinflusst.

Die Prägung von der ich aber spreche, hat eher weniger mit Erziehung zu tun. Natürlich prägt uns jede Erfahrung die wir machen und diese Erfahrungen hängen auch unmittelbar mit unserem Umfeld zusammen, keine Frage. Aber einige Charaktereigenschaften scheinen schon immer dagewesen zu sein. Von Geburt an. Und dies ist die Prägung, die ich meine.

Wie wir unsere Prägung loslassen und unsere Charaktereigenschaften selbst bestimmen können.

Ich möchte bei mir anfangen, um euch ein Beispiel zu bringen und die Thematik besser zu veranschaulichen.

Ich habe einige meiner Eigenschaften definitiv von meinen Eltern geerbt. Das impulsive Handeln ohne über Konsequenzen nachzudenken, schlummert definitiv in mir und ist hauptcharakteristisch für meinen Vater.

Dass ich zur Eifersucht in Beziehungen neigen könnte, wäre eine Eigenschaft, die ich von meiner Mutter übernehmen hätte können. Und da ich weiß, dass sie meinen Blog liest und jetzt vermutlich fürchterlich entrüstet sein wird: Liebe Mama, ich habe dich in so manchen Partnerschaften erlebt und dies ist definitiv ein Punkt, der uns beide unterscheidet 😉

Oftmals gerate ich in Situationen, in denen ich gefühlsmäßig so handeln würde, wie es meine Eltern wahrscheinlich tun würden.

Wenn ich ein Jobangebot bekomme, das total unvernünftig ist aber viel Geld bringt, hätte mein Vater vermutlich keine Minute gezögert und zugesagt. Ich wiederum wäge Vor- und Nachteile ab und handle eher vernünftig. Zumindest in Momenten, wo ich weiß, dass meine Entscheidung auch eine Auswirkung auf mein Umfeld hätte. Würde ich einen unvernünftigen Job annehmen und es würde etwas schief gehen, wäre von den daraus resultierenden Konsequenzen mit Sicherheit auch mein Partner betroffen, mit dem ich zusammenlebe.

Mein Freund war übrigens lange Zeit in der Nachtgastronomie tätig, um sich sein Studium zu finanzieren. Dass es da immer wieder Avancen von (meist betrunkenen [was jetzt natürlich die Attraktivität meines Freundes nicht schmälern soll, er ist schon auch ganz ansehnlich und wurde bestimmt verdientermaßen angeflirtet ;p ] ) weiblichen Gästen gab, war vorprogrammiert.

Würde ich nun meiner vererbten Prägung folgen, wäre eine dauerhafte Beziehung mit meinem Freund wohl nicht möglich gewesen, da ich impulsiv dem Gefühl der Eifersucht nachgegeben hätte.

Bei jeder körperlichen Berührung, jedem zweideutigen Blick hätte ich in die Luft gehen müssen.

ABER so bin ich nicht. Ich habe stets wider meiner Prägung gehandelt, weil ich im Laufe der Jahre ganz einfach gelernt habe, diese zu beeinflussen.

Wie aber beeinflusst man seine Gefühle?

Nun, jeder Mensch macht eigene Erfahrungen, die seinen Charakter prägen. Man ist den ständigen Einflüssen seines Umfelds ausgesetzt und natürlich entwickelt man dadurch ein eigenes Bild von der Welt und eine Einstellung zum Leben.

(Wurde ich z.B. in der Vergangenheit von Partnern betrogen, ist es logisch, wenn sich Misstrauen und Eifersucht daraus entwickelt…)

Doch selbst wenn man sich noch nie zuvor in einer vergleichbaren Situation befunden hat, reagiert man auf eine bestimmte Art und Weise.

Gegen seine Gefühle kann man , so scheint es, nichts machen. Die sind einfach in uns verankert, oftmals schon von Geburt an. Wie wir mit Enttäuschungen umgehen oder in herausfordernden Situationen handeln, hängt, neben unserer Erfahrung, in erster Linie von unseren Impulsen ab und diese sind das Ergebnis der Prägung.

Man kann dies nun hinnehmen und immerzu seinen Impulsen folgen. Oder man überlegt sich, was für ein Mensch man sein möchte.

Anhand des Beispiels meines Vaters weiß ich, dass ein Handeln ohne Gewissen einem große Probleme im Leben bescheren kann. Man verletzt Menschen die einem nahe stehen, oder bringt sich selbst in (finanzielle) Schwierigkeiten.

Man kann jetzt natürlich auch sagen, gut er hat sein Leben eben wirklich gelebt und keine Chancen ausgelassen, was ja auch wieder irgendwie bewundernswert ist.

Ich wiederum habe irgendwann für mich beschlossen:

Ja auch ich möchte mein Leben voll auskosten, aber eben nicht um jeden Preis.

So kam es, dass ich lernte, meine eingeprägten Impulse zu kontrollieren. Meine Erfahrung hat mich also gelehrt, dass es Alternativen zu dem Handeln gibt, welchem ich intuitiv als Erstes folgen würde.

Und so habe ich mir angewöhnt, ein gewisses Sicherheitsdenken zu entwickeln. Und auch wenn es mir nicht immer gelingt, habe ich es dadurch dennoch größtenteils vermeiden können, unwiderrufliche Fehler im Leben zu machen. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich niemals etwas falsch gemacht habe, aber meistens waren es Dinge, die ich wieder gut machen konnte.

Was hat das nun mit loslassen zu tun, dass das eine Teilnahme an Tellyventures Blogparade rechtfertigt?

Ich möchte nicht sagen, dass man nicht auf sein Bauchgefühl hören soll! Ich selbst musste sogar aufpassen, meine Gefühle nicht ZU SEHR zu kontrollieren! Ich musste lernen, abzuschätzen, in welchen Situationen ich ihnen nachgeben kann und in welchen ich sie besser unter Kontrolle haben sollte.

Ich habe also gelernt, meine Emotionen loszulassen. Wie ich das geschafft habe?

HOW TO – Eine praktische Übung, wie ihr lernen könnt, eingeprägte Gefühle loszulassen:

Wie immer kommt es auf die Balance an. Wenn ihr merkt, dass euer Verhalten in bestimmten Situationen euch nicht glücklich macht, ihr jedoch das Gefühl habt “nicht aus eurer Haut herauszukönnen” (Und ja, das kennen wir vermutlich alle. Oft ärgert man sich in gewissen Momenten selbst über die eigene Reaktion.), überlegt euch, ob dieses Verhalten einer Eigenschaft zugrunde liegt, welche ihr euch selbst angeeignet habt, oder ob ihr schon seit jeher zu diesem Verhalten neigt.

Wenn ihr den Ursprung eruiert habt, versucht euch selbst herauszufordern. Bringt euch gedanklich in Situationen, in denen ihr genau so reagieren würdet wie gewohnt und dann haltet für einen Moment inne. Lasst das Gefühl los und stellt euch vor, genau gegenteilig zu reagieren. Überrascht euch selbst! 🙂

Wenn ihr dieses Szenario in Gedanken immer wieder durschpielt, könnt ihr eure Prägung quasi neu programmieren und irgendwann werdet ihr über die nötige Impulskontrolle verfügen, um gefasster zu reagieren, wenn ihr wieder in eine für euch herausfordernde Situation geratet.

Abschließend möchte ich sagen, auch wenn mein Vater in diesem Beitrag nicht besonders gut wegzukommen scheint, hege ich keinerlei Groll gegen ihn! Ich kann aufgrund seiner Geschichte nachvollziehen, weshalb er so handelte, wie er es oftmals tat und ich habe mir daraus viele Erfahrungen fürs Leben mitnehmen können und auch Einiges über mich selbst gelernt! So hat alles Negative im Leben auch immer eine gute Seite 😉

Liebe Grüße, eure Kay.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und ebenfalls einen Beitrag zur Blogparade von Tellyventure beisteuern wollt, gibt´s hier nochmal den Link für euch 🙂 Diese läuft übrigens noch bis 15.5.2018.

Weitere Beiträge aus der Kategorie Leben findet ihr hier.

Wenn euch mein Beitrag gefallen hat, dürft ihr diesen auch gerne teilen 🙂

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29 Kommentare zu „Prägungen auflösen – So lernst du, deine Gefühle zu kontrollieren.

  1. Schöner offener Beitrag von dir.
    Auf einen Punkt muss ich heute aber leider etwas kritisch eingehen. Im ersten Absatz schreibst du, dass jeder sein Leben selbst bestimmen kann und einen Satz weiter, dass du schon glaubst, dass alles vorherbestimmt ist… Also als Schicksal glaubst.

    Für mich klingt das widersprüchlich, weil man kann nicht sein Leben selbst gestalteten, nach freiem Willen und gleichzeitig ist es durch das Schicksal vorherbestimmt. Schicksal bedeutet ja, das egal was in unseren Leben passiert, es muss so passieren, weil es irgendwo ein Drehbuch für unser Leben gibt.

    Ich persönlich glaube gar nicht ans Schicksal, da ich ein Fan der absoluten Verantwortung bin. Wenn man meiner Meinung nach ans Schicksal glaubt, dann gibt man die Verantwortung für sein eigenes Leben an eine “höhere Macht“ ab und egal was dann passiert man muss sich nicht dafür verantwortlich fühlen, denn es ist ja Schicksal…
    Meine Weltanschauung ist, dass unsere Leben die Summe der getroffen Entscheidungen ist. Die macht eine Entscheidung zu treffen habe ich immer und wenn ich eine Entscheidung treffe, dann muss ich auch mit den Konsequenzen leben. Ergo ich selbst von der gestalteter meines Lebens… Manche bewusster, manche unbewusster.

    Zu dem Thema Prägungen los lassen kann ich dir nur zustimmen. Jeder hat sie Wahl sich anders zu entscheiden. Gene und Erziehung sind nicht ausschlaggebend zu welcher Person man wird, man selbst entscheidet welcher Mensch man sein möchte. Wenn es nach meinen Genen und nach meiner Erziehung gehen würde, müsste ich heute ein gewalttätiger Alkoholiker sein, da Gewalt und Alkoholismus sich in meiner ganzen Sippe bis zu den Urgroßeltern zurück zieht.

    Bin ich aber nicht, weil ich mich einfach entschieden habe anders zu sein 😊

    Ich habe einen ähnlichen Spruch wie du tätowiert der geht so:
    I’m the master of my fate,
    I’m the captain of my soul.

    Puh heute mal ein längeres Kommentar. 😅
    Lg Silviu

    http://www.silviu-reghin.com

    1. Danke für deinen langen Kommentar 🙂

      Mmmh für mich ist es kein Widerspruch, ich glaube ich kann es nur anhand eines Beispieles erklären wieso : also ich habe meine große Schwester nie kennen gelernt. Dann entschied ich mich Bildungswissenschaften in Wien zu studieren, brach das Studium aber bald wieder ab und begann in einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in NÖ zu arbeiten. Ein Jahr später bewarb sich meine Schwester dort für einen Job und so lernten wir uns kennen. Dann erfuhr ich dass sie bis dahin Bildungswissenschaften studiert hat dh wir hätten uns, hätte ich mein Studium fortgeführt dort auch getroffen. Somit : Schicksal, dass wir zueinander fanden. Aber WIE wir zueinander fanden hing von unseren Entscheidungen ab 😉 Verstehst du, was ich meine? 🙂 und seitdem glaube ich ans Schicksal. 🙂

      Ansonsten kann ich nur sagen, vermutlich hätten du und ich uns wohl irgendwann in einer Entzugsklinik getroffen, hätten wir uns nicht für einen anderen Lebensweg entschieden 😀

      Nochmal danke für deine Worte zu meinem Beitrag!

      Liebe Grüße!

      1. Ich persönliche sehe das so. Du und deine Schwester habt beide bewusst oder unbewusst den Wunsch gehabt, dass ihr euch kennen lernt. Somit habt ihr beide eine Kettenreaktion im Universum ausgelöst, die eben dann dazu geführt hat, dass ihr euch auf die Art und weise kennengelernt habt.
        Selbst erfüllende Prophezeiung eben. Ich verstehe deine Ansicht und kann deine Argumente auch nachvollziehen. Ich bin trotzdem andere Meinung und sehe das nicht als Schicksal, aber ich denke damit kannst du sehr gut leben ;P
        lg Silviu

  2. Interessanter Beitrag und interessanter Ansatz mit dem Schicksal und dem doch bestimmen des Lebens, ganz ähnlich sehe ich es auch. Ich glaube einfach auch das sich das im Laufe des Lebens ändert, mit der Erfahrung und dem wissen was man im Leben bekommt legt man verändern sich Prägungen, da sie einfach von neueren Erfahrungen ersetzt/überlagert werden, so jedenfalls meine Erfahrungen.
    LG aus Norwegen
    Ina

  3. Da bin ich Deiner Meinung!!!

    Von nichts kommt nichts und da meine ich jetzt nicht nur Job mässig! ;oD

    Klar es gibt auch Menschen, die Veränderungen nicht mögen, aber Veränderungen können auch was positives sein!

    Ich ich kann heute sagen, diese Erfahrungen die ich machen musste, haben mich heute dahin gebracht wo ich jetzt bin und darüber bin ich sehr froh!

    Danke Dir für Deinen tollen Bericht!

    xoxo
    Jacqueline

  4. Moin,

    ein unheimlich interessanter und toll gecshriebener Artikel. Ich bin selbst gerade in einer Phase in der ich gerne alte Muster aufbrechen möchte und mein Leben wieder mehr selbst in die Hand nehmen möchte . Danke!

    Liebe Grüße,
    Verena

  5. ein spannendes Thema, dass ja meistens jeden irgendwie betrifft! ich bin da auch ganz deiner Meinung …Loslassen und Veränderungen, das kann man nur alleine bewirken, zumindest bringt es nur dann was, wenn man es wirklich selber will 🙂

    dann aber kann man Prägungen denke ich, ganz gut auflösen!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  6. Ich glaube nicht an Schicksal. Aber ich glaube daran, dass wir bestimmte Dingen in unserem Leben lernen sollen. Losassen ( in jeglicher Hinsicht) gehört sicherlich dazu.
    LG Claudia

  7. Ein sehr spannender Beitrag! Aber wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich mir nicht ganz sicher, ob alles so ganz stimmt. Ist es denn eine Prägung im psychologischen Sinne, wenn du eifersüchtig reagierst, weil deine Mutter auch eifersüchtig reagieren würde? Ich glaube, da muss man ein wenig differenzieren, das können einfach nachgeahmte Verhaltensweisen sein, aber ob das den Charakter ausmacht und eine Prägung ist? Und Prägungen sind meines Wissens nach auch irreversibel und haben etwas mit … nun ja, Prägung zu tun- auf etwas oder jemand Bestimmtes. 🙂 Vererbte Prägung gibt es auch gar nicht, glaube ich.
    Deinen Beitrag finde ich überhaupt nicht schlecht, auch sehr ehrlich und nett zu lesen- aber die psychoanalytischen Aspekte würde ich so nicht unterschreiben.
    Liebe Grüße,
    Laurel von laurelkoeniger.eu

    1. Da hast du vollkommen Recht, Laurel! 🙂
      Die von mir beschriebene Prägung hat nichts mit der Definition von Prägung aus der Psychologie zu tun! Diese ist nämlich tatsächlich irreversibel und tritt erst nach der Geburt auf ( die sogenannte frühkindliche Prägung :))
      Nein, in meinem Beitrag geht es mir rein um subjektive Erfahrungen und Ansichten zu diesem Thema und ich habe den Begriff Prägung gewählt, weil er treffend für das Phänomen ist, welches ich beschreibe, nämlich dass bestimmte Impulse /Gefühle tief in uns verankert sind, welche wir bereits von den Eltern mitbekommen haben 🙂

      Die Eifersucht ist ganz klar eine Eigenschaft, die sowohl ohne Grund in uns stecken kann, als auch erst durch gewisse Erfahrungen, die wir gemacht haben, auftritt.
      Auch das stimmt 🙂 ich schließe hier also nicht aus, dass auch Erfahrungen uns prägen können, was ganz klar der Fall ist! 🙂

      In meinem Artikel berufe ich mich keinesfalls auf wissenschaftliche Studien, es ist ein ganz persönlicher Beitrag, der mit fundierter Psychologie nichts zu tun hat 🙂 In diesem Fall würde mein Fazit über Prägung auch ein wenig anders ausfallen 😀

      Danke für deinen Kommentar, es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat! 🙂

      Liebe Grüße, Kay.

      1. Hey! Vielen Dank für die lange Antwort! Alles klar, dann verstehe ich jetzt alles richtig. Ich dachte mir eh schon, dass es darum geht, aber war mir nicht ganz sicher. 🙂 Prägung ist damit wohl ein ganz gutes Wort für deine Zwecke.
        Liebe Grüße!

      2. Ja es ging hier rein nur um den Begriff aber danke für deinen Kommentar, ich habe es wohl auch nicht zureichend erklärt, somit kann es da leicht zu Missverständnissen kommen 🙂 Somit danke für den Hinweis! 😉 Liebe Grüße.

  8. Ich glaube nicht, dass unser Leben von Schicksal bestimmt wird, sondern von den eigenen Handlungen. Ich habe vieles gelernt im Laufe meines Lebens, habe mich verändert und auch losgelassen. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und zwar in jeder Hinsicht.
    Ich bin aus dem Alter raus mich zu verbiegen, wenn ich wütend bin oder eifersüchtig dann zeige ich es.
    Natürlich darf das nie auf die Kosten andere gehen, aber meine Gefühle zu verstecken, dass habe ich hinter mir.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    1. Ich denke ebenfalls, dass jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich ist 🙂
      Und genau deshalb hat man es auch selbst in der Hand, wie zufrieden man ist. Man soll seine Gefühle keinesfalls verstecken, aber wenn man sich bewusst darüber ist, dass einem eine gewisse Verhaltensweise selbst unglücklich macht, kann man lernen, seine Gefühle zu adaptieren. Das hat nichts mit dem Verstecken oder Unterdrücken der Gefühle zu tun, da geht es rein um ein Loslassen /Verändern zur eigenen Psychohygiene 🙂
      Ich finde es gut, dass du so nah bei dir selbst bist und deine Gefühle so klar zeigst! Das sollten viel mehr Menschen tun 🙂
      Liebe Grüße!

  9. Ich bin selber total oft in meiner persönlichen Zwickmühle… einerseits denke ich, dass jeder für sein Leben selbst verantwortlich ist und jeder für seine Ideologien kämpfen sollte… andererseits merke ich aber immer wieder, dass ich an Schicksal glaube und vieles im Leben so kommt, wie es eben kommt und man das selbst nicht beeinflussen kann…
    Ganz ganz spannendes Thema!
    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

  10. Hey meine Liebe,

    ein toller und spannender Beitrag, der wohl uns alle triftt oder auch mal treffen wird.
    Ich bin generell ein Mensch, der immer alles gerne selbst in die Hand nimmt und sich nicht von anderen Menschen oder gar Schicksalschlägen beinflussen lässt!
    Dieser „harte Kern“ in mir ist zwar da, musste aber Zeit für Zeit langsam aufgebaut werden!

    Zeit heilt generell fast alle wunden! 😉

    Aufgeben finde ich in allen Situationen des Lebens nicht angebracht, denn es gibt immer einen Weg und auch einen Menschen, der dich dabei unterstützen kann und auch wird! 😉

    Liebe Grüße

  11. Hallo Kay,
    ein sehr interessanter Artikel. Ich beschäftige mich in letzter Zeit mit dem Unterschied zwischen wer wir sind und zu wem wir gemacht wurden. Meine Eltern sind eher ängstlich und das habe ich leider als Kind viel zu früh mitbekommen. Ich war selbst sehr vorsichtig, mochte keine Veränderungen und neige zu Existenzängsten. Aber vieles davon stimmt nicht mit mir überein. Kaum war ich erwachsen, zog ich in eine andere Stadt, machte öfters allein Urlaub und reagiere auf Veränderungen im ersten Augenblick gestresst, aber meistens passt es. Vorsicht und Zweifel sind leider immer noch da, da muss ich mir dann gut zureden. Trotzdem will ich ja die Dinge tun und meine Träume verwirklichen.
    Allerdings ist es vielleicht schon so, dass die Prägung viel mehr ausmacht, als man oberflächlich sieht, vielleicht auch die Art zu reflektieren, ob man allgemein den Dingen gern auf den Grund geht, wie man spricht, was für Werte man hat. Oder das sind die positiven Prägungen, die zu mir passen. Die ich deswegen zugute halte und nicht bekämpfen möchte. Wer weiß …

    Tina von http://www.stadtkoenigin.de

    1. Das ist ein interessanter Gedanke, dass auch die Art und Weise zu reflektieren von der Prägung abhängig sein könnte. Ich finde es jedenfalls toll, dass du versuchst deine Ängste zu überwinden und dein Leben zu leben 🙂 Auch ich möchte nicht alle Prägungen bekämpfen, ich habe von meinen Eltern auch ganz tolle Eigenschaften mitbekommen, die ich nicht missen möchte 🙂 Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar! Dir noch einen schönen Tag!

  12. Toller Beitrag. Bin heute das erste Mal auf deinem Blog unterwegs und freue mich auf viele spannende Blogposts!
    Das Thema passt gerade sehr gut zu einigen Dingen und Personen in meinem Leben!!

    Viele liebe Grüße
    Steph

    1. Oh danke dir für die lieben Worte, Steph! Es freut mich sehr, dass dir mein Blog gefällt 😊😊
      Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

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