Life Goals- Must-have oder überbewertet?

Lifegoals TwistheadCats

Gestern habe ich einen Beitrag von Das Blaue im Himmel gelesen, in dem es darum geht, einen Fünfjahresplan für sein Leben zu erstellen, in dem man Ziele formuliert, die man bis dahin erreicht haben möchte. Sich eine Deadline zu setzen, kann natürlich motivierend sein, um an der Verfolgung seiner Ziele dranzubleiben und diese nicht aus den Augen zu verlieren, keine Frage.

Aber dann kam ich eben an den Punkt, wo ich mir für mich selbst überlegte, ob ich eigentlich so etwas wie einen Fünfjahresplan oder überhaupt konkrete „Lebensziele“ hatte.

Klar, mache auch ich mir immer wieder Neujahrsvorsätze, wo ich mir Ziele vornehme, die ich im jeweiligen Jahr erreichen möchte. Aber für längerfristige Pläne war ich noch nie der Typ.

Ganz einfach deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass man das Leben nicht planen kann und ohnehin immer alles anders kommt als man denkt.

Aber auf der anderen Seite:

Braucht nicht jeder Mensch „Lifegoals“, um seinem Leben einen Sinn zu verleihen?

Also, ich denke nicht, dass der Mensch festgelegte Ziele braucht, die er erreichen muss, um sein Glück zu finden.

Aber ich glaube, dass es gut ist, das Leben nicht völlig ohne Perspektiven zu beschreiten.

Ziele können unterschiedlich beschaffen sein, es kann sich um materielle Dinge handeln, sie können aber auch Erfahrungen + Reisen sein, oder die Familienplanung betreffen.

Ich habe für mich erkannt, dass ich mir solche Ziele gerne setze. Beispielsweise werde ich immer wieder meine Wunschreiseziele in Gedanken speichern und versuchen, diese irgendwie in meiner Jahresplanung unterzubringen. Aber all diese Dinge sind nicht mein primäres Ziel.

Mein Lebensziel ist es, zufrieden zu sein. Kling einfach, bedeutet aber ein ganzes Stück Arbeit. Denn man verändert sich ja ständig und damit auch die Bedürfnisse, die gestillt werden müssen, um Zufriedenheit zu erreichen. Das heißt ich muss ständig daran arbeiten, mir zuzuhören, meine Gefühle und Bedürfnisse zu reflektieren und mir immer wieder neue Wege zu überlegen, um diese zu befriedigen.

Ist es überhaupt möglich, längerfristig ein fixes Lebensziel zu verfolgen, wo wir uns doch ständig weiterentwickeln und sich unsere Bedürfnisse immer wieder ändern? Macht es nicht zumindest Sinn, sich regelmäßig Gedanken darüber zu machen, ob man seine Ziele nicht zumindest ein wenig adaptieren sollte?

Lifegoals Lebensziel

Der Klassiker unter den Lebenszielen

Jeder von uns kennt sie, diese “Heirat, Kind, Hund,Haus” – Leute, die genau das als ihren fixen Lebensplan formuliert haben und die wirklich glücklich zu sein scheinen, wenn sie diese Dinge erreicht haben. Sie sind dann quasi fertig. Lebensziel erreicht. Punkt aus. Jetzt können sie in Ruhe sterben. Sie haben alles erledigt, was zu erledigen war.

Hm, wie soll ich das jetzt wertschätzend formulieren…. Ich würde schlichtweg eingehen wie eine vertrocknete Pflanze, wenn ich ein solches Leben führen müsste.

Nichts gegen Famlilie, Haus und Tiere, nein. Aber was mich an dieser Art von Planung fertig macht, ist die absehbare Endlichkeit. Das „fertig sein“.

Ich möchte einfach niemals fertig sein. Ich möchte bis zum Schluss Neues erleben, lernen, erfahren und daran reifen. Ich möchte einfach nicht stehenbleiben…

Wenn ich so darüber nachdenke, ist wohl genau das mein Lebensziel. Niemals fertig zu sein mit dem Leben. Und mit dem Genießen. Und mit der Neugier.

Jeder hat das Bedürfnis einen Fußabdruck in der Welt zu hinterlassen…

Wenn HeiratHausHund das allgemein gültige Lebensziel für jeden von uns ist, muss ich mich dann diesem Trend beugen? Bin ich fehl am Platz, wenn ich dieses Verlangen nicht verspüre? Und vor Allem… wenn das nicht meine Ziele sind… was dann?

Dies ist die Frage, mit der ich seit einiger Zeit hadere. Was machen die Menschen, deren primäres Ziel nicht in der Familienplanung liegt?

Der Mensch hat nunmal seit jeher dieses Streben danach, einen Erben in die Welt zu setzen, einen Baum zu pflanzen, irgendetwas auf dieser Erde hinterlassen müssen, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Aber ich habe auch gelernt, dass es in Ordnung ist, wenn man dieses Verlangen nicht verspürt. (siehe „Warum es okay ist, wenn man keine Kinder haben möchte.“) Dass es in Ordnung ist, wenn man einen anderen Plan für sein Leben verfolgt, als alle Anderen.

Klar, wäre ich die letzte Frau auf Erden würde meine Entscheidung hinsichtlich der Fortpflanzung wahrscheinlich anders ausfallen, so aber habe ich die Wahl. 😉

Lebensziel Klassiker

Mein Fazit:

Ich denke, ich werde nie damit aufhören, mir immer wieder ein paar Ziele zu setzten. Alleine schon deswegen, damit ich etwas habe, worauf ich mich freuen kann und Vorfreude ist ein guter Antrieb/eine tolle Motivation für das Leben.

Aber ich werde versuchen, diese Ziele nicht allzu verbissen zu verfolgen. Denn viele von uns kommen mit der Enttäuschung nicht zurecht, wenn sie ihr Lebensziel aus irgendwelchen Gründen nicht erreichen können.

Ich wiederum denke mir: Wenn ich sie erreiche, schön. Aber wenn nicht, dann geht davon die Welt nicht unter. Dann habe ich deswegen nicht versagt. Oder etwas verpasst. Dann hat es eben so sein sollen.

Vielleicht haben sich aus dem Nicht-Erreichen der ursprünglichen Ziele, ja ganz andere Optionen aufgetan, die mir neue Möglichkeiten eröffnen. Die mich vielleicht viel glücklicher machen als das, wovon ich ursprünglich glaubte, dass es mich glücklich machen würde. Vielleicht machen mich ja Dinge glücklich, von denen ich jetzt noch gar nichts weiß?!

Das Einzige was ich hinterlassen möchte, sind meine Fußspuren im Herzen anderer Menschen.

Ich möchte letzten Endes einfach nur eine positive Erinnerung sein und sei es nur eine ganz kleine. Mir reicht es aus, in Gedanken anderer weiterzuleben, ich brauche dafür kein greifbares Monument meiner selbst.

Und genau dies ist meine Erkenntnis zu diesem ganzen Thema. Ich muss mir nicht die Lebensziele Anderer aneignen.

Es ist ok , eigene zu haben. Oder gar keine. Denn es ergeben sich ja doch immer wieder Ziele, die es wert sind, erreicht zu werden. Da bedarf es keiner langfristigen Planung.

Das Leben passiert jeden Tag. Und das Glück ebenso. Man darf vor lauter Verbissenheit beim Versuch, seine Lifegoals zu erreichen, nicht übersehen, wie viele Erlebnisse man dabei überrennt, die einem vielleicht sogar viel mehr geben würden, als das eigentliche Ziel.

Mein Appell an euch:

Setzt euch Ziele! Nehmt meine kritischen Bemerkungen was HeiratHausHund betrifft nicht zu ernst. Bitte heiratet, wenn ihr einen Menschen liebt, baut ein Haus, schafft euch einen Hund an. Aber tut es nicht, weil andere das für richtig halten. Sondern tut es, weil euch euer Bauchgefühl sagt, dass euch das alles glücklich macht.

Wenn dem nicht so ist, versteift euch nicht auf ein Ziel, das euch vielleicht gar nicht gefällt. Überlegt euch ein neues. Oder lasst euch einfach treiben. Irgendwann ergibt sich schon ein Ziel, das es wert ist, von euch erreicht zu werden.

Man braucht keine #Lifegoals. Wirklich nicht. Auch wenn der hashtag auf Instagram und Facebook ordentlich was hermacht…

Aber es ist gut, Lebensziele zu haben. Solange man auf dem Weg dorthin, diese Ziele zu erreichen, andere Dinge nicht aus den Augen verliert, die für einen vielleicht viel wertvoller sind.

Liebe Grüße, eure Kay.

Wie sieht´s bei euch aus? Habt ihr ein konkretes Lebensziel, welches ihr erreichen wollt, oder tendiert ihr eher dazu, das Leben auf euch zukommen zu lassen und eure lifegoals flexibel zu gestalten? Erzählt mir von eurer Einstellung dazu doch gerne in den Kommentaren 🙂

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Bildquelle: pixabay

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36 Kommentare zu „Life Goals- Must-have oder überbewertet?

  1. Hey Kay,
    finde deinen Artikel klasse und freue mich, dass ich dich dazu inspiriert habe. Das Lustige ist, dass ich es ganz ähnlich sehe wie du, auch wenn dich das im ersten Moment vielleicht überrascht. Doch in meinem Fünfjahresplan (mit dem ich schon einige Jahre arbeite), geht es eigentlich gar nicht unbedingt darum, Lebensziele zu haben. Vielmehr baue ich mir eine Vision auf, wie ich mir heute mein ideales Leben in fünf Jahren vorstelle. Ich erschaffe also die ideale Vision meiner Zukunft und mache dann einen Plan, wie ich da hinkomme. Natürlich werden die Ziele dabei regelmäßig hinterfragt. Es ist quasi wie ein Visionboard mit dem Weg dorthin. Weil das habe ich so oft gesehen: Die Menschen träumen so gerne von ihren Zielen, aber sie kommen selten in die Umsetzung. Der Fünfjahresplan schafft letztlich nur, den Fokus auf das zu richten, was ich mir wünsche (und eben nicht das, was in der Gesellschaft unbedingt erwartet wird) und mich Schritt für Schritt dorthin zu bewegen – damit man nicht irgendwann mit HeiratHausHund dasteht, obwohl man das eigentlich gar nicht wollte.
    Viele liebe Grüße und vielleicht kann ich dich damit ja doch noch überzeugen, es auszuprobieren,
    Lisa =)

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    1. Hey Lisa.
      Dein Beitrag war mir tatsächlich eine große Inspiration für meinen heutigen Artikel.
      Ich möchte nur dazusagen, dass ich deinen Beitrag hier keinesfalls kritisiere, ich habe den Inhalt schon verstanden und ich gehe damit durchaus konform, wie gesagt, sich hier eine Vision für sein Leben zu schaffen und dran zu bleiben, damit man sein Leben aktiv so gestaltet, wie man es gerne möchte (und trotzdem flexibel in der Zielsetzung auf dem Weg dorthin bleibt) , finde ich super sinnvoll!
      Nur bin ich dadurch eben ins Nachdenken gekommen und mir wurde auch bewusst, dass Viele sich zu engmaschige Ziele setzen und diese zu verbissen verfolgen. Und ich im Gegensatz dazu wieder überhaupt keinen Plan habe 😀
      Also hast du mich inspiriert mit deinem Beitrag, wie man es vielleicht angehen könnte um einen guten Mittelweg zu finden 🙂 Danke dafür!

      Liebe Grüße, Kay.

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  2. Toller Post! Ich finde schon, dass man im Hinblick auf seine Lebensziele ein bißchen flexibel sein muss, sonst macht man sich nur unglücklich, wenn man nicht alles erreichen kann. Aber ich habe schon gerne das Gefühl, auf etwas hinzuarbeiten =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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    1. Ja so sehe ich das auch, so ganz ohne kleine zwischen Ziele ist es ja auch langweilig 🙂 Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar!

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  3. Liebe Kay,
    klasse Artikel! Ich finde es auch ein wenig traurig, wenn andere Leute bloß dieses Ziel „HausKindTier“ verwirklichen und erreichen wollen. Sehe ich bei mir im Freundeskreis auch. Natürlich, dürfen sie das machen, aber wie du schon sagst, muss es einfach nicht jeder!
    Ich befürworte es auch, sich Ziele zu setzen. Manchmal dauert es etwas länger, wie z.B. mit meiner Wohnung. Das stand bei mir immer ganz oben. Jetzt endlich hat es geklappt und ich kann mich daran lange erfreuen und genieße es. Manchmal reicht es auch, wenn man kleinere Ziele hat und diese erreicht. Man sollte das Leben aber hauptsächlich genießen und das Beste daraus machen und nicht nur nach den Zielen leben. 🙂

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    1. Das hast du schön geschrieben, Marie, danke dir! Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt! Dir noch einen schönen Tag, liebe Grüße!

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  4. Hallo Kay,
    Zufriedenheit ist ein tolles Lebensziel. Ich finde, es gibt kein besseres weil es mit den Veränderungen, die das Leben ja ist, prima mithalten kann.
    Mein Lebensziel ist Weisheit. Nicht lachen! Schon seit ich 20 bin stelle ich mir vor irgendwann als Oma mit einem Grinsen weise im Schaukelstuhl zu sitzen… Das kommt wahrscheinlich daher, dass ich gerne Neues entdecke, es mag neue Gedanken zu denken und es liebe dazuzulernen.

    Liebe Grüße
    Inge

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  5. Hallo Kay☺ sehr sehr sehr schön geschrieben! Und ich sehe das ganz ähnlich wie du, man kann das Leben einfach nicht planen und wenn es das Hauptziel im Leben „Mann, Kind, Haus“ heißt, dann macht man sich doch so sehr davon abhängig, dass da wirklich mal Mr. Right um die Ecke kommt und fokussiert sich so viel zu sehr auf eine andere Person als einfach mal auf sich selbst. Klar ist es schön, später mal eine Familie zu haben, aber wenn nicht, dann halt nicht. Ich halte eh nicht so sehr viel davon, zu langfristig zu planen, man verändert sich selbst und seine Ansichten ja auch immer enorm. Zu meinen wichtigsten Zielen für die Zukunft gehört daher in erster Linie, einfach glücklich zu sein mit mir selbst und dem, was ich habe, mich so, wie ich bin, zu akzeptieren und einige Bücher meiner „Noch zu lesen“-Liste abzuarbeiten. Das sind die Dinge, die ich aktiv beeinflussen kann, ob ich mal einen Mann finde, mit dem ich mir Hunde und Kinder vorstellen kann, liegt nämlich nur bedingt in meiner Macht😄 und zu diesem #Lifegoals, gerade auf Instagram werden darunter ja auch meist nur Konsumgüter verlinkt, und dass die nicht glücklich machen, dürfte eigentlich längst bekannt sein (von Büchern jetzt mal abgesehen haha) 😄
    Liebe Grüße auf jeden Fall und danke für diesen schönen Beitrag! ☺

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    1. Ich danke dir für diesen schönen Kommentar! Ich bin da ganz bei dir und kann alles so, wie du es beschrieben hast, unterschreiben 😊 PS eine „noch lesen Liste“ habe ich auch 😉
      Liebe Grüße und noch einen schönen Tag!

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  6. Liebe Kay,
    danke für diesen tollen Artikel. Ich hab auch einen Zettel zu liegen, wo steht, wie mein beruflicher Alltag in 5 Jahren aussehen soll. Aber nur beruflich. Hat dazu geführt, dass ich jetzt Illustrationen für ein Projekt machen werde, dass gerade überhaupt nicht zu meiner Zielgruppe passt, wohl aber zu dem langfristigen Ziel. Das hilft schon, fokussierter zu bleiben, hoffe ich. Das habe ich Ende letzten Jahres gemacht und die 5 Jahre sind noch nicht rum. Privat habe ich so etwas nicht.
    Es ist auch ein zweischneidiges Schwert. Mein Plan ist eher so ein „Lass mal der Fantasie freien Lauf, spinn dich mal aus“-Plan. Also, ich fände es ideal, so zu arbeiten und habe das Bild auch vor Augen, aber es gibt ja so viele mitentscheidende Faktoren. Wollen die Menschen da draußen überhaupt das, was ich da machen will? Erfüllt sich vielleicht ein anderer Traum, den ich nicht aufgeschrieben hatte? Oder illustriere Ich doch andere Dinge? Nehme noch einen Umweg? Also, wie denn auch sei, es gibt ja immer andere, die mitentscheiden. Das kann schwer werden, wenn man sich vornimmt, einen reichen Mann zu heiraten und 2 Kinder zu haben, wenn man dann keinen reichen Mann findet.
    Also, für Ideen gut, ich bleibe aber offen.

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    1. Nun, seine Ziele und Träume zu verwirklichen hat immer auch etwas mit Mut und Herausforderungen zu tun! Ich finde es eine gute Idee, dass du den 5 Jahres Plan in beruflich und privat unterscheidest. Das wäre für mich auch mal eine Überlegung wert 🙂
      Danke für deinen Kommentar und viel Erfolg bei der Umsetzung deines Plans 🙂 PS ich gehöre schon mal zu deinen Fans 😉 Liebe Grüße!

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  7. Jain 🙂
    Ja, ich habe Ziele und ich bin der Meinung, dass man diese schon konsequent verfolgen sollte. Alles was ich persönlich halbherzig mache, mache ich nicht gut, das ist ein Erfahrungswert den ich gesammelt habe.
    Und Nein, ich denke auch nicht, dass man zu verbissen sein sollte. Konsequent ja, aber das Leben darf halt nicht untergehen wenn ich aus welchem Grund auch immer ein Ziel nicht erreiche.
    Allerdings muss ein bißchen Biss schon echt sein. Oder nenn es Disziplin 🙂

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  8. Ich finde auch, man sollte zwar gewisse Ziele haben, aber sie sollten auch erreichbar sein. Andererseits, ich habe viele Jahre davon geträumt, im Ausland zu leben. Mit 25 war es dann so weit. Aber irgendwie fehlte danach das große Ziel, der große Plan… Also zu einfach sollte es auch nicht werden, denn oftmals ist der Weg das Ziel!

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    1. Das hast du schön geschrieben 🙂 ich denke auch, dass ich so ganz ohne Ziele nicht leben könnte, wenngleich ich jetzt nicht den ultimativen Lebensplan für mich habe und nicht das eine große Ziel verfolge 🙂 LG und danke für deinen Kommentar!

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  9. ich finde hier den Vergleich mit den typischen Neujahrsvorsätzen ganz praktisch:
    persönlich finde ich sowas nämlich eher schwachsinnig … schließlich braucht man weder einen Jahreswechsel um etwas zu verändern, auch wenn es motiviert – noch sind diese Vorsätze nachhaltig!

    deswegen finde ich sowas wie Lufe-Goals viel sinniger … klar ist da gut, sich eine Deadline zu setzen. aber insgesamt arbeiten sie ja alle auf ein großes Ganzes hin 🙂
    was natürlich nicht automatisch heißt, dass man seine Ziele und Pläne nicht auch umwerfen darf 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

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  10. Ich glaube bei mir ist es wie bei dir: ich werde immer weiter streben.
    Nicht weil ich nie zufrieden bin, wie es mal ist, aber man kann immer mehr sehen, mehr erleben. Ich habe noch so viel Pläne. Mit den Kindern wachsen die Aufgaben und mit ihnen die Freude am Leben. Irgendwie ist es schwer so zu formulieren, dass es nicht so klingt, als würde man nie ankommen wollen, denn so ist es nicht, aber der Alltag hat für so vieles gar keinen Raum, dass man schon ein Leben braucht, um alles irgendwann einmal zu erreichen.
    Ich hoffe du verstehst was ich damit meine.
    Lieben Gruß und danke für diese Anregung.

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    1. Ich finde dass sich angekommen fühlen und dennoch weiterstreben wollen einander nicht ausschließen und auch mit Kindern kann man bestimmt beides vereinbaren 🙂
      Aber Ja, ich verstehe was du meinst 🙂 Danke für deinen Kommentar und dir noch einen schönen Tag!

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  11. Schöner Artikel! Bin da ganz bei dir, lustig ist das ich Ehe, Kind, Hund sehr zeitig schon hatte und nein damit nicht fertig war, dann ging es ins Ausland, dann kamen noch 2 Kinder, das letzte übrigens nachdem wir dachten ohh jetzt sind wir damit fertig und die Kinder aus dem gröbsten raus.Haha sollte nicht so sein und wir sind mehr als froh das es so ist wie es ist. wichtig ist für mich das wir flexibel sind und spontan, das das Leben in allen Lebenslagen was zu bieten und eher der Lebensweg das Ziel ist, zumindest wenn man so zurück blickt, sieht es bisher bei mir so aus.

    Lg aus Norwegen
    ina

    http://www.mitindimrucksack.de

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    1. Ein gutes Beispiel dafür, dass es immer anders kommt als man denkt 😉 Ich finde es toll, dass ihr das so lebt und flexibel bleibt! So soll es sein 🙂 ein tolles Vorbild! Liebe Grüße!

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  12. Ich habe definitiv Life Goals. Aber das sind die ganz großen Ziele, die ich irgendwann erreichen will und nicht im Laufe des Jahres, daher machen sie mir keinen „Druck“ und ich kann danach leben sie zu erreichen ohne frustriert zu sein, dass es nicht sofort passiert. Natürlich besteht jedes meiner Life Goals aus kleineren Zielen, damit ich das Gefühl habe, voran zu kommen. Das kann ein echt tolle Gefühl sein.

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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    1. Stimmt, so sehe ich das auch. Selbst wenn ich in meinem nicht „das eine“ große Ziel verfolge. Um meine Zufriedenheit aufrechtzuerhalten, was definitiv ein bisschen Arbeit erfordert, sind kleine Ziele, die ich mir setze einfach auch wichtig. Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar 🙂

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  13. Hmm ich habe eine ganze Liste von Zielen welche ständig erweitert wird und adaptiert wird. Ich bin da ganz auf deiner Seite. Ziele sind nicht statisch oder absolut, man verändert sich mit der Zeit und das was mir vor Jahren wichtig war ist das jetzt vielleicht nicht mehr. Da macht es dann keinen Sinn ein Ziel weiterhin zu verfolgen das keine Bedeutung mehr für mich hat.

    Ein Beispiel, ich wollte früher immer reich und erfolgreich sein. Ich dachte immer, dass viel Geld zu besitzen einen glücklich macht. Das war mein absolutes “life goal“. Zum Glück habe ich mich aber weiter entwickelte und gemerkt, dass mein wirkliches Ziel ein Leben im Flow ist. Somit hat sich auch meine ganze Ausrichtung verändert und witzigerweise, je mehr ich im Flow lebe umso mehr erfüllt sich das vorige Ziel, welches mir aber gar nicht mehr so wichtig ist.

    Ziele sind definitiv wichtig, weil wenn der Mensch kein Ziel hat, ist ihm jeder Schritt zu weit….. Aber, wie schon gesagt, Ziele sind dynamisch und gehören von Zeit zu Zeit überdacht. Und mit dem Ziel der Familienplanung fang ich auch nix an, du bist also damit nicht alleine. 😉

    Schöner Beitrag, wie immer!

    Lg Silviu

    http://www.silviu-reghin.com

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    1. Hey, Silviu, danke für deinen spannenden Kommentar 🙂 „ein Leben im Flow“ das ist ein super schönes Ziel finde ich, ich denke so könnte man das, wonach ich strebe auch bezeichnen.
      Ich finde du hast das Thema mit deinem Kommentar ganz gut auf den Punkt getroffen und anhand deines Beispieles erkennt man gut, dass man sich ständig verändert und flexibel bleiben muss 🙂
      Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt 🙂
      Liebe Grüße!

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