Sportarten im Test: Der Yoga-Flop.

Yoga Flop

Ich wollte meine sportliche Comfort Zone, nämlich Gewichtheben, einmal verlassen und für euch die Sportart Yoga testen, um euch anschließend einen professionellen Bericht aus der Sicht als Fitnesstrainerin darüber abzuliefern.

Aufgrund der Erfahrungen, die ich in meiner allerersten Yogastunde machte, fällt mir das nun allerdings etwas schwer und ich frage mich selbst und euch:

Bin ich eigentlich die einzige Person, die Yoga mehr stresst als entspannt?

Am Besten wird es wohl sein, wenn ich euch ganz einfach mal die ganze Geschichte erzähle…

Ich bin ja grundsätzlich immer offen für neues, probiere gerade in sportlicher Hinsicht gerne mal etwas Anderes aus, um für Abwechslung zu sorgen, was ja auch ein wichtiger Punkt hinsichtlich Aufrechterhaltung der Motivation ist, wie ihr in meinem Beitrag 10 Schritte für mehr Motivation beim Sport bereits lesen konntet…

Diesmal fiel die Entscheidung also auf Yoga. Grundsätzlich ja keine schlechte Idee, denn gerade als Ausgleich zum hochintensiven Krafttraining ergibt es ja durchaus Sinn. Zumal bei mir diverse Körperstellen aufgrund des Gewichthebens teilweise dermaßen verkürzt sind, dass ich mir mittlerweile sitzend meine Schuhe zubinden muss.

Ich erwartete ein bisschen Stretching, ein bisschen Entspannung, ein bisschen Balsam für Körper und Geist.

Gemeinsam mit meinen TrainingspartnerInnen und ein paar ArbeitskollegInnen, die ebenfalls immer schon mal Yoga ausprobieren wollten, machten wir uns also auf die Suche nach einem geeigneten Kurs.

Bereits dies stand unter keinem guten Stern und ich hätte es vielleicht als Zeichen deuten sollen, denn egal in welchem Yoga- oder Fitnessstudio wir anfragten, entweder waren die Kurse voll, nur für Fortgeschrittene geeignet oder die Trainerin gerade in Babypause.

Übrig blieb uns dann also nur noch ein einziges Studio und wir hatten keine andere Wahl.

Ich übernahm die Anmeldung und merkte bereits im Laufe des ersten Telefonats mit der Trainerin, dass ich da an eine Person geraten war, die bei mir instant eine innere Unruhe auslöste. Ihr Talent war es offenbar, möglichst viele Worte in möglichst kurzer Zeit von sich zu geben. So begann sie bei der Erklärung ihres Konzeptes erstmal bei der Schilderung ihrer Geburt, um dann in rührselige Anekdoten überzugehen, wie sie selbst zum Yoga gekommen war und letztlich nannte sie mir dann einen verfügbaren Termin. (Was übrigens der eigentliche Grund war, weshalb ich sie angerufen hatte.)

Mit einem glühenden Ohr legte ich den Hörer ab und holte mir erstmal Baldrian Tropfen aus der Hausapotheke.

Dann war der Tag gekommen. Ein schönes Studio , das muss ich zugeben. Etwas merkwürdiges Publikum. Andererseits dachte ich, dass Yogis mir befremdlich vorkommen mussten, da sie ihre innere Mitte, im Gegensatz zu mir, ja bereits gefunden hatten. Der Dresscode waren Pyjamahosen, ungewaschene Haare und keine BH´s. Ich hoffte vorerst nur, dass ich meinen nicht auch ausziehen musste!

Kurzerhand wurde unsere Gruppe von der Trainerin in eine Ecke verfrachtet, jeder bekam eine fixe Matte zugewiesen und dann wurde man von ihr in die Position gebracht, die sie als „ideal“ für die bevorstehende Tiefenentspannung empfand. Verrenkt wie eine Brezel und immer noch ein wenig irritiert, ob der unerwartet intimen Berührungen der Yogadame (bis sie meinen Kopf nach ihren Vorstellungen auf dem Kissen platziert hatte, musste ich fürchten, jeden Moment einen Kieferbruch zu erleiden) lag ich also da. Dann kam die Aufforderung, dass wir uns nun bitte entspannen sollten.

Dies klappt anscheinend am Besten, indem man die Musik möglichst leise auf den Modus „Rauschen“ einstellt, eine überdimensionale Analoguhr mit einem stereosound Ticken mitten im Raum platziert und absolut JEDES Wort, das ab sofort gesprochen wird mit einem langgezogenen ooooohm begleitet.

„Wiroooohm enstpannooohmenooohm unsooooohm jetztooohm“ … Hätte mein Kiefer vom Verrenken nicht noch immer geschmerzt, hätte ich mir vermutlich ein Kichern nicht verkneifen können.

Dann ging es endlich los. Dachte ich.

Gerade als sich so etwas wie Entspannung einstellte, nachdem ich es endlich geschafft hatte, das nervige Ticken der Uhr auszublenden und mich an die kreative Redekunst zu gewöhnen… Wurden wir gebeten uns rasch aufzusetzten. Zeit für eine Feedback Runde. Wie entspannt fühlen wir uns auf einer Skala von 1-10. Ähm…. zweioooohm?

Achja, diese Feedback Runden. Die gehörten anscheinend fix zum Konzept. Nach jeder Übung, muss jeder Teilnehmer sein Befinden an die Yogatante rückmelden. Ich fühlte mich wie bei einer Prüfung.

Sind diese Feedback Runden Gang und Gebe? Wenn ja, wie zur Hölle soll man da den „Flow“ finden, wenn man immer wieder aus seinem Tun herausgerissen wird?!

Nach einer dreiviertel Stunde war ich dann fix und fertig. Nicht aufgrund der Anstrengung oder der anspruchsvollen Übungen (wir waren nebenbei bemerkt in eine Rentner Gruppe geraten, in der das Thema „Knie-Wohl“ auf dem Programm stand… soll bedeuten, die Knie wurden geschont, die meisten Übungen auf dem Rücken liegend ausgeführt… und immer schön vorsichtig, die Knie nicht zu sehr strecken, aber auch nicht zu ruckartig beugen, nach 5 Sekunden immer kurz entspannen….*schnarch*) …

Nein, ich war fix und fertig, weil ich unglaublich unentspannt und gestresst war. Nichtmal nach meiner Maturaprüfung fühlte ich mich so ausgelaugt, wie nach den unzähligen Feedbackrunden in dieser Stunde… es erfordert nämlich auch Anstrengung sich in jeder Runde auf die immergleiche Frage kreative neue Antworten auszudenken, die für die gnädige Dame befriedigend war. Konnte man diese Bedingung nämlich nicht erfüllen, durchlief man einen Kreislauf an Folgefragen, die es zu beantworten galt…

Unsere Yogastunde bestand somit zu 85% aus Reden, 10% Übungen und 5% „unvorbereitet-an-diversen-Körperstellen-angefasst-werden“. Für mich, die ohnehin so ihre Probleme mit körperlicher Nähe zu anderen Menschen hat, natürlich eine besonders tolle Erfahrung… not -.- .

Am Ende gab es dann noch einmal eine Entspannungsrunde. „Chhhhrrr, cccchrrr“ „Tick, tick, Tick, TICK“ …. „Ohhhhm“ …

„Also du siehst mir nicht entspannt genug aus! Ich kann erkennen, dass deine geschlossenen Augen unruhig sind“ – und schwapp klatscht sie mir einen merkwürdig müffelnden Fetzen ins Gesicht. Das soll meine Augen beruhigen. Mich entspannen. Ich überlege, wieviele Jahre der Fetzen schon im Einsatz ist, rechne die Anzahl der Gruppenmitglieder und Stunden pro Tag aus und entscheide mich dann dazu, das Endergebnis, (also wieviele Menschen vor mir diesen ungewaschenen Lappen bereits im Gesicht hatten), gar nicht wissen zu wollen.

„Ichoooohm hoffeoooohm, dasssooohm…“ Ach Herrgott, sie hofft, dass uns die Stunde gefallen hat und wir wiederkommen.

Mit Bindehautentzündung, schmerzendem Kiefer und verspannten Muskeln verlasse ich das Gebäude. Danke, aber nein danke.

Mein Fazit:

Gut, das war sie also, meine allererste Yogastunde. Ich weiß nicht, ob es an mir lag, dass ich diese so fürchterlich empfand, oder ob diese Stunde tatsächlich so schräg abgelaufen ist, wie es mir vorkam…

Jedenfalls sind wir kollektiv erstmal auf“ Youtube-Yogalates mit Franziska“ umgestiegen, bis wir irgendwann ein Yogastudio finden, welches wir nicht völlig verstört wieder verlassen.

Denn vom eigentlichen Konzept von Yoga, bin ich ja weiterhin begeistert und ich möchte es gerne nochmal unter professioneller Anleitung versuchen, denn selbst bei dieser Sportart kann man unendlich viel falsch machen, wenn man sich alleine zuhause vor dem Fernseher räkelt, ohne eine wirkliche Ahnung von dem zu haben, was man da eigentlich tut.

Wie ist das bei euch? Praktiziert ihr Yoga? Welche Erfahrungen habt ihr mit dieser Sportart gesammelt? Ich wäre in Stimmung für ein paar motivierende Worte zum Thema, also lasst mir doch gerne einen Kommentar da 😀

Liebe Grüße, eure Kay.
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Yoga Flop

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26 Kommentare zu „Sportarten im Test: Der Yoga-Flop.

  1. Ich praktiziere Yoga jetzt schon mehr oder weniger seit zwei Jahren an immer wechselnden Wohnorten und Yogastudios. Das was du hier beschreibst ist mir aber in meiner ganzen Yoga Zeit noch nie passiert. Und ich denke, wenn es mir so passieren würde, würde ich auch völlig durchdrehen. Aber bis jetzt hatte ich Gottseidank immer Glück und bin an liebe und toll Yogis geraten 😉

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    1. Das macht mir auf jeden Fall Hoffnung, dass ich doch noch irgendwann ein passendes yoga studio für mich finde😁 danke für deinen Kommentar! Liebe Grüße und noch einen schönen Tag!

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  2. Super Beitrag! Ich hab selber einige Kolleginnen, die auf Yoga schwören und auch immer einen super entspannten und ausgeglichenen Eindruck machen. Muss also schon was dran sein… Ich bin leider sehr ungeduldig und häufig etwas zappelig wenn ich sportlich was tun will.. suche dann eher was um mich auszupowern.. obwohl mir immer alle empfehlen, mal Yoga zu probieren, damit ich etwas ausgeglichener werden könne 😄
    Also wer weiss, vielleicht hab ich ja mal den Mut und die Geduld…

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    1. Haha ja willkommen im Club 😉 innere Ausgeglichenheit ist auch nicht gerade meine Stärke und daher bevorzuge ich es zur Entspannung momentan noch, schwere Gewichte zu bewegen… Allerdings hätte diese yoga Trainerin im Beitrag vermutlich selbst den passioniertesten yogi aus seiner Mitte gebracht 😀 sobald das Trauma dieser Stunde überwunden ist, werde ich yoga nochmal eine Chance geben, ich sag dir dann, ob es auch bei ungeduldigen und zappeligen Menschen wie uns etwas hilft😂 Liebe Grüße!

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  3. Ich gehe seid über einem Jahr zum Yoga… die Variante nennt sich Ashtanga-Yoga. Ist echt anstrengend, baut Muskeln auf, besonders in Armen, Schultern und Bauch/Rücken und macht mir echt Spaß. Man bleibt dabei immer in Bewegung. Mit zu viel ooomm habe ich es auch nicht so.
    Aber bei mir lief es auch vom ersten Moment an richtig gut mit der Gruppe und der Trainerin. Zum Glück. Fühle mich sehr wohl dabei. (und wir tragen alle BH 😉 )
    Ich habe negative Erfahrungen in Fitneßcentern gesammelt, wo es immer wichtiger war, das knackigste und heißeste Outfit zu tragen, statt vernünftig zu trainieren…

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    1. Hahaha 😂 ja ich glaube auch, dass ashtanga Yoga eher mein Ding wäre, ich werde es wohl mal damit versuchen!
      Ins Fitnesscenter wollte ich bewusst nicht, da dort die Yoga Stunden immer so überfüllt sind, dass die Trainer sich Anfängern gar nicht richtig widmen können und ja ich hasse es auch, wenn man das Gefühl hat, dass man am Laufsteg anstatt beim Training gelandet ist! Mir ist es nicht wichtig, dass ich während des Sports gut aussehe (und ich gewinne währenddessen definitiv keinen Schönheitspreis!), ich sehe lieber danach „leiwand“ aus 😉

      Liebe Grüße und danke für deinen unterhaltsamen Kommentar! 😀

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  4. Ich hab Yoga noch nie ausprobiert, aber vor meinem HIIT-Kurs war früher öfters eine Yogastunde und das sah immer zum Einschlafen aus. Ich kann den Hype daher gar nicht nachvollziehen.
    Ich mag es, mich beim Sport auszupowern. Das bedeutet für mich Ausgleich. Zur Entspannung mach ich keinen Sport. Dieses Gefasel von „Aktiviere deine Körpermitte“ u.Ä. macht mich eher aggressiv.
    Liebe Grüße
    Julie

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    1. Ich wollte es wiederum als entspannenden Ausgleich zum hochintensiven Training versuchen… Das war wohl nix 😀 ich weiß also noch nicht, ob ich zu den Menschen gehöre, die eine innere Mitte besitzen, aber ich werde es hoffentlich irgendwann herausfinden 😀 Liebe Grüße!

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    1. Danke, es freut mich, dass ich dich wenigstens zum Lachen bringen konnte, wenn mein Beitrag sonst schon keinen Mehrwert liefern kann diesmal 😉
      Danke für deinen Kommentar und dir noch einen schönen Tag!

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  5. Hallo 😁. Dein Beitrag ist zum Brüllen. Ich glaube du hattest jedoch Pech mit der Wahl des Yoga-Kurses, dabei gibt es ja so viele verschiedene Kurse.
    Ich habe den Kurs im Mfitness probiert, da er auf sportlicher Basis ist. Fand ich jedoch auch etwas eigenartig und da waren hauptsächlich Posen, wofür ich einfach nicht gedehnt genug bin. 😂 alles in allem fand ich es auch nicht entspannend, eher etwas langweilig sogar. Leider konnte ich da gedanklich auch nicht abschalten um es erholend zu finden. Mich entspannt da eher eine schöne Laufrunde an der frischen Luft mit lauter Musik in den Ohren 😁
    Liebe Grüße Andy

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    1. Hey Andy, freut mich, dass dich mein Beitrag gut unterhalten hat 🙂
      Ja momentan bin ich da eher auf deiner Welle und entspanne auch bei Laufen und Musik noch besser… Aber wer weiß vielleicht werde ich ja noch umgestimmt wenn es in einem anderen Yoga Studio weniger schräg abläuft 😉

      Liebe Grüße und noch einen schönen Tag! 🙂

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  6. Du hast wirklich einfach nur Pech gehabt. Deine Stunde wäre für mich auch der pure Horror und eigentlich mag ich Yoga! Schon angefangen bei der ganzen Anfasserei, was eigentlich nur nach vorheriger Vereinbarung geschehen sollte. So ist das zumindest in dem Yoga Studio, dass ich ab und an besuche.
    Aber wenn ich zurück denke, dann hätte ich nach meiner ersten Stunde auch nicht weitergemacht. Das war damals ähnlich schräg 🙂
    Bin dann auch auf Youtube-Yoga umgestiegen (kann Yoga with Adriene nur empfehlen) und hab mich dann erst zwei Jahre später wieder in ein Studio gewagt.
    Viel Erfolg beim Heimtraining, das ist ja auch toll!
    Liebe Grüße
    Magdalena

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    1. Ja ich denke auch, dass diese yoga Dame sogar alt eingesessen Yogis den Spaß verdorben hätte 😀
      Danke für deinen Tipp 🙂 Liebe Grüße!

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  7. Ich hab auch erst eine Yoga-Stunde gehabt, weil mein eigentlicher Kurs ausfiel.
    Ich habe aber zum Glück eine ganz andere Erfahrung gemacht als du. Das klingt ja wirklich nicht angenehm.
    In unserem Raum hing eine nahezu geräuschlose Uhr, die Yoga-Trainerin hat sehr angenehm gesprochen (ich muss zugeben, das liegt einfach nicht jedem), und wir haben die ganze Stunde Übungen gemacht. Eine Feedback-Runde gab es gar nicht, auch nicht am Ende der Stunde.
    Unsere Trainerin hat uns auch nur angefasst, wenn sie eine Figur korrigieren wollte, hat dies aber auch sehr vorsichtig gemacht und nicht einfach hingelangt.
    Schade, dass du so eine unangenehme Erfahrung machen musstest.

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  8. Also da habt ihr ja sowas von in die ….(ich sag jetzt nix) gegriffen. Schlimmer gehts nimmer. ooooohm, da muss ich erst erst mal durchatmen… eine gute Übung für meine Lachmuskeln war der Artikel auf jeden Fall 🙂 🙂 Ich selbst hatte riesiges Glück und hab wohl eine wundervolle (und sehr entspannte und ruhige) Yogalehrerin (mit BH) gefunden… leider ist sie nach ein paar Kurswochen ins Retreat nach Indien….und bleibt dort wohl noch ein paar Monate. Und einen neuen Anlauf in ein neues Studio hab ich bislang nicht mehr geschafft. Ich wünsche euch eine neue und weitaus bessere Erfahrung. Denn Yoga hat wirklich was ent-spannendes 😉

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  9. … das Problem liegt wohl, wie so oft, ganz woanders. Es liegt an der Propaganda über Yoga hier im Westen. Es ist weder „eine Sportart“ noch irgendeine „Methode“ um Muskeln aufzubauen oder Schwangerschaftsstreifen zu verhindern. Yoga ist untrennbar von spiritueller Entwicklung und daher per se nicht für jederfrau/jedermann geeignet, da einfach nicht jede/r diese für sein Leben gerne haben möchte. Yoga ist der Weg nach Innen und somit zum Kern des eigenen Lebens und muss daher auch 24/7 lebenslang „betrieben“ werden und nicht nur einmal die Woche nach Feierabend. Keine darf sich also wundern, die ihren Irrtum so prägnant gezeigt bekommt wie du es hier in deinem Artikel beschreibst. GOTT lässt sich eben nicht vergackeiern. (Wofür du persönlich nichts kannst, eher wohl die unhinterfragenden Turnübungenabieter).
    Das ist MEINE Erfahrung mit Yoga. 🙂

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    1. Ich bin völlig deiner Meinung und ich wollte eben genau deshalb Yoga ausprobieren, weil ich in erster Linie lernen wollte, meinen Geist zu „trainieren“. Mit besagter Trainerin hätte ich den Weg dorthin aber bestimmt niemals gefunden 😉 man muss meinen Beitrag eben auch mit Humor nehmen und ich werde Yoga definitiv noch eine Chance geben, aber in einer Yoga Gruppe die mir die Philosophie davon besser vermitteln kann 🙂
      Ich hoffe nur, dass Yoga nicht tatsächlich nur mit Gottglauben zu tun hat, denn zu dem werde ich wohl niemals finden 🙈 Danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße, Kay.

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      1. Das liegt dann jedoch einzig an einer unhinterfragt übernommenen Glaubensüberlieferung, wer GOTT ist und wie ER sei … GOTT ist gut drauf, das kann ich dir versichern. Und das hat rein gar nix mit Religionen zu tun. grins das fehlte noch. lg Katrin

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      2. Stimmt, da bin ich völlig deiner Meinung! 🙂 Aber zu mir kann ich dazu nur sagen: nicht an Gott zu glauben bedeutet nicht, ungläubig zu sein 😉 Liebe Grüße.

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      3. Ich denke nicht, dass man seinen Glauben personifizierten muss. Für mich ist da kein alter Mann mit Bart der in einem Himmel auf mich wartet zum Beispiel. Ich glaube auch nicht an das, was in der Bibel oder sonst einem religiösen Schriftstück niedergeschrieben steht.
        Ich habe aufgrund der kritischen Auseinandersetzung mit den großen Weltreligionen eine eigene und ganz persönliche Vorstellung davon entwickelt, was meinen Glauben ausmacht. Im Grunde könnte man es wohl Schicksal nennen, woran ich glaube 😉

        Ja klar ich bin auch Skeptikerin aber ich brauche auch nicht für alles einen Beweis und muss nicht alles sehen können, um daran zu glauben.
        Ich bin irgendein Mittelding.

        Was nicht bedeutet, dass ich Menschen, die an Gott glauben nicht respektiere! Glaube ist etwas ganz persönliches, den sollte jeder auf seine Weise ausleben dürfen (bestimmte Personengruppen, die aufgrund ihres Glaubens andere Menschenleben gefährden, ganz klar ausgenommen!). LG 🙂

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      4. … also auch hier gilt: es ist eine Folge der unzureichenden vorgegebenen Definitionen von GOTT, dass wir scheinbar verschiedene Erscheinungen meinen (sonst korrigiere mich bitte). Du hast LEBEN in dir, also hast du GOTT (grossgeschrieben) in dir. Das ist ein Aspekt von GOTT ungleich Gott, wie ich es meine. Schicksal … hat wieder mit Handlungen und Wiederhandlungen der Menschen zu tun, das ist eher nicht GOTTes Resort. Das gehört zum Egolein und geschieht aufgrund des Eigenwillens. Spannend! 🙂 dir auch LG!

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      5. Nun vielleicht ergibt sich daraus ja mal ein gemeinsamer Beitrag zu diesem Thema, da wir hier so unterschiedliche Ansichten haben 😀

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