Sleepless – Was tun, wenn der Schlafrhythmus gestört ist?

Schlafen Tipps

„I can´t get no sleep“…

Ja, in so mancher Nacht, oder auch an so manchem Tag, quält mich dieser Ohrwurm von Insomnia , wenn ich wieder mal erfolglos versuche, einzuschlafen.

Ihr wundert euch jetzt vielleicht, weshalb ich schreibe, dass ich „an so manchem TAG“ versuche, einzuschlafen?

Nun, das ist schnell erklärt. Aufgrund meiner beruflichen Situation, gibt es bei mir so etwas wie einen gesunden Schlafrhythmus nicht. Ich arbeite als Behindertenbetreuerin im Schichtdienst und dazu gehört es eben auch, oftmals nachts zu arbeiten oder 24h Dienste an Wochenenden zu schieben.

Als Annette Pitzer im Zuge meines Beitrages Lasst uns Netzwerken! Aufruf zur Bloggeraktion zu ihrer „Schlafgeflüster“ Blogparade einlud, wollte ich natürlich sofort mit dabei sein. Im nächsten Moment, schoss mir aber folgender Gedanke durch den Kopf:

„Welchen Mehrwert könnte ICH, mit meinem immerzu gestörten Schlafrythmus und den damit einhergehenden Schlafstörungen, meinen LeserInnen denn bieten?“

Die Antwort war erstmal: KEINEN.

Doch dann kam mir in den Sinn, dass es vielleicht auch Anderen so geht wie mir. Dass auch andere an Ein- oder Durchschlafstörungen leiden und ich ihnen zumindest verraten könnte, was ich bereits Alles versucht habe, um besseren Schlaf zu finden.

Denn nur weil bei mir so manche Methode gescheitert ist, heißt das ja nicht, dass sie nicht für Andere genau das richtige Hilfsmittel zum Einschlafen sein könnte!

Aber zuerst nochmal zurück zu meiner persönlichen „Schlafgeschichte“:

Nicht nur mein Beruf trägt zu meiner Schlaflosigkeit bei. Ich habe seit jeher Schwierigkeiten mit dem Einschlafen, was ganz einfach daran liegt, dass ich schlecht Abschalten kann. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass mich beim zu Bett gehen, Gedanken an den Alltag oder Job quälen, nein, bei mir sind es oftmals ganz banale Dinge.

Ich bin ein recht kreativer Kopf und mein Fluch ist, dass mich meistens kurz vor dem Einschlafen die Muse küsst. In diesem Fall könnte man sogar von „wachküssen“ sprechen 😀

Dann schießen mir plötzlich Ideen für neue Projekte in den Kopf und natürlich muss ich diese sofort zu Papier bringen, denn bis zum nächsten Morgen sind meine Geistesblitze längst verflogen.

Außerdem bin ich ein klassischer „Heimschläfer“. Ich hasse es, auswärts zu übernachten (Urlaube ausgenommen, in Hotels fühle ich mich meistens pudelwohl). Doch auch wenn ich einen Nachtdienst mit Schlafbereitschaft habe, was bedeutet, ich könnte grundsätzlich vier Stunden in der Nacht schlafen, ist mir dies schlichtweg nicht möglich.

Ich liege dann die ganze Nacht wach, auch wenn ich eigentlich hundemüde bin. Und damit ist der darauf folgende Tag auch dahin, denn kaum komme ich vormittags aus dem Dienst nach Hause, falle ich entweder erschöpft ins Bett, oder habe längst den Punkt der Müdigkeit überschritten. Dann ist es mir meistens auch zu schade, den Tag im Bett zu verschwenden und ich verplane ihn lieber mit diversen Aktivitäten. Und wenn ich dann abends ins Bett falle und tatsächlich in komatösen Schlaf sinke, werde ich die beiden darauf folgenden Tage nicht mehr richtig wach.

Ich fühle mich dann matt, unkonzentriert, dauererschöpft und müde. Bis sich dieser Zustand wieder eingependelt hat, steht allerdings meist schon der nächste Nachtdienst vor der Türe.

Aber ich möchte mich nicht beschweren. Ich mache meinen Beruf gerne und wenn man noch jung ist, hält man so eine Unregelmäßigkeit vermutlich besser aus, als später im Alter. Ich bin auch der Überzeugung, dass ich Schichtdienste nicht mein Leben lang machen kann.

Aber jetzt im Moment ist es okay. Denn ich habe mich daran gewöhnt. Ans ständig müde sein, an die Schlaflosigkeit aber auch daran, Freizeit zu haben, wenn Andere in der Arbeit sind. Ich habe, durch meine variierenden Dienstzeiten, Möglichkeiten, die Anderen verwehrt bleiben. Ich kann mir mehr Qualitytime gönnen, als Menschen, die 5 Tage in der Woche von 8-18 Uhr arbeiten. Ich habe Zeit für Sport, kreative Projekte, etc.

Da mein Partner Student und ein Teil meines engsten Freundeskreises ebenfalls im Behindertenbereich tätig ist, kommt bei mir auch das Sozialleben Gott sei Dank nicht zu kurz.

Dennoch: Schlaf ist unheimlich wichtig! Das habe ich schon in meinem Artikel Gelassenheit lernen- 5 Tipps, um entspannter durchs Leben zu gehen gepredigt und der Überzeugung bin ich von Tag zu Tag mehr.

Ich merke, wie sehr mich die Schlaflosigkeit auf Dauer einschränkt. Denn selbst wenn ich die Zeit für Qualitytime hätte, fehlt mir dann sehr oft die Energie oder der Antrieb dafür. Ich fühle mich natürlich auch zunehmend gestresst und bin leichter reizbar nach schlaflosen Nächten. Ich denke das kennen wir Alle.

Doch ganz egal was die Ursachen für die Schlaflosigkeit sind, ob Schichtdienste, Leistungsdruck, Sorgen, Erkrankungen, … Es gibt immer einige Tipps für besseren Schlaf, die man ausprobieren kann.

Und ich habe, wie gesagt, bereits so Einiges versucht. Bisher habe ich mein persönliches Geheimrezept noch nicht gefunden, aber gerne teile ich meine Erfahrungen an dieser Stelle mit euch.

9 Tipps für besseren Schlaf

  • Hausmittel

Lavendelblüten-/ oder Hopfentee, warme Milch mit Honig, Baldrian als Tropfen oder als Badezusatz, ein Melissen-Bad... Oder alles in Kombination, sei es als Tee/Badezusatz oder Öl zum Einreiben.

Es gibt wahrscheinlich hunderte solcher Hausmittelchen, die ich euch hier aufzählen könnte. Mein Rat: Probiert euch durch! Hilft es nicht, schadet es auch nicht.

Für mich war unter all den Vorschlägen leider nichts Wirkungsvolles dabei.

  • Frische Luft und Bewegung

Ein Abendspaziergang oder sportliche Betätigung kann vor dem Einschlafen wahre Wunder bewirken. In diesem Punkt kann sogar ich hin und wieder Erfolge verbuchen. Wenn ich abends vor dem zu Bett gehen Sport mache, ist auch das Gedankenkreisen automatisch abgestellt und ich finde schneller zur Ruhe.

  • Elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen

Ganz schlimm fand ich immer den Elektrosmog im Schlafzimmer und ich kann nach wie vor nicht verstehen, wie andere Leute sich einen Fernseher vors Bett stellen und dann noch ruhig einschlafen können. Ich habe mir irgendwann angewöhnt, sämtliche Elektrogeräte aus dem Schlafzimmer zu verbannen (Laptop, Smartphones etc.). Da war die Anschaffung eines analogen Weckers eine gute Investition ;).

  • Für Ruhe sorgen und den Raum verdunkeln

Ich genieße den Luxus von Außenrollläden jedesmal wieder nach einer langen Nacht. Die völlige Finsternis im Raum hilft mir tatsächlich dabei, auch tagsüber ein Nickerchen machen zu können, wenn ich Vormittags aus dem Dienst komme.

An Tagen, wo es mit dem Einschlafen so gar nicht klappen will, muss ich auch definitiv meine Zimmertüre schließen. Das klingt jetzt banal, aber grundsätzlich schlafe ich bei geöffneter Schlafzimmertüre, denn ich habe zwei Katzen und ja, die beiden sind es gewöhnt, in unserem Bett zu übernachten.

Doch hin und wieder kann sich das Ritual, bis die Stubentiger eine für sich adäquate Schlafposition gefunden und den auserwählten Platz durch das berühmte „Milchtreten“ zu ihrer Befriedigung präpariert haben, unendlich in die Länge ziehen. Zumal der bevorzugte Schlafplatz des Katers ja mein Brustkorb ist, das heißt man bekommt gleich noch eine Krallenmassage während der ganzen Prozedur gratis dazu.

Also manchmal hilft nichts anderes als: Katzen raus, Türe zu.

  • Rituale schafffen

Sich vor dem zu Bett gehen ein Schlafritual anzugewöhnen, kann durchaus hilfreich sein, um besser einzuschlafen.

Mir fallen spontan Rituale ein, wie beispielsweise ein Buch lesen oder ein abendliches Entspannungsbad nehmen.

Silke Steigerwald , welche ebenfalls an der „Schlafgeflüster“ Blogparade teilnimmt, hat für uns aber noch mehr Möglichkeiten in ihrem Beitrag Gähnst du noch, oder schläfst du schon? gesammelt. Schaut gerne mal bei ihr vorbei und holt euch ein paar Tipps für hilfreiche Schlafrituale.

  • Podcast hören

So, jetzt kommt ein mega Widerspruch zum Punkt „elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer entfernen“.

Aber wie gesagt, ich habe in meiner Verzweiflung eben schon so gut wie Alles versucht.

Es gab eine Zeit, da war mein Alltag dermaßen vollgepackt mit Terminen, sodass ich abends das Gefühl hatte, für mich nicht wirklich einen persönlichen Mehrwert aus dem Tag gezogen zu haben.

Und ich habe ja den Vorsatz, täglich etwas Neues dazuzulernen und mich weiterzuentwickeln. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich mir aus einem Tag absolut nichts mitnehmen konnte, werde ich unruhig. Und diese Unruhe raubt mir ebenfalls den Schlaf.

Meine Wunderwaffe in dieser Zeit: Podcasts! Kopfhörer in die Ohren, ab ins Bett, einen Podcast einschalten und den Hirngespinsten interessanter und schlauer Menschen zuhören. Das war für mich zugleich befriedigend als auch entspannend. Und hat mir tatsächlich eine Zeit lang beim Einschlafen geholfen. Dem Elektrosmog zum Trotz.

  • Entspannungsübungen

Wir sind wieder bei der Meditation angelangt. Wie ihr wisst, bin ich ja nicht so der Typ für diese Entspannungstechnik. Aber ich kenne Viele, bei denen diese Methode wirklich gut funktioniert. Daher: Falls ihr es noch nicht ausprobiert habt, versucht es vor dem zu Bett gehen doch einmal mit Meditation. Und ja, auch ich habe bereits das ein- oder andere mal meditiert, sonst wüsste ich ja nicht, dass es bei mir nicht klappt 😀

  • Essen und Trinken

Dass man spät abends schwer verdauliches Essen vermeiden soll, ist schon lange kein Geheimnis mehr, aber nach wie vor fällt es so Manchem schwer, sich daran zu halten. Ich schließe mich da selbst mit ein. Eine Zeit lang war mein Tag-/ Nachtrhythmus dermaßen durcheinander, dass ich regelmäßig um Mitternacht im Bett gesnackt habe, weil mich der Heißhunger packte. Schnell wurde mir klar, dass das für meinen Schlaf nicht gerade förderlich ist und ich habe es mir rasch abgewöhnt.

Dass man auch auf aufputschende, koffeinhaltige Getränke verzichten sollte, brauche ich euch ebenfalls nicht erklären, oder?

Wie verhält es sich aber mit dem berühmten „Achterl Rot“ am Abend, als Einschlafhilfe? Tatsächlich kann ein Gläschen Rotwein abends schlaffördernd sein. Übermäßiger Alkoholkonsum bewirkt allerdings das Gegenteil. Klar sind wir Alle schon nach so mancher durchzechten Nacht in Koma-ähnlichen Schlaf gefallen. Aber ganz ehrlich: War dieser Schlaf dann auch erholsam? Nein. Und das kann er auch gar nicht sein. Denn, laut wissenschaftlichen Studien, ist der Alkohollevel in der zweiten Nachthälfte soweit abgebaut, dass er stimulierend wirkt, was zur Folge hat, dass wir leichter aufwachen. Nicht zu vergessen, der ärgerliche Nebeneffekt des nächtlichen Harndrangs, der durch Alkohol noch verstärkt wird -> man eilt nächtens also vermehrt auf die Toilette, weil man, Alkohol sei Dank, NICHT mehr „der Gebieter über seine Blase“ ist, wie Sheldon Cooper aus Big Bang Theory es so schön ausdrückt.

  • Medikamente

Jetzt schlagen bestimmt Einige entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen, weil ich auch diese Möglichkeit hier nicht ausschließe.

Aber ganz ehrlich, irgendwann ist vielleicht der Punkt erreicht, wo alle Hausmittelchen und sonstigen Tipps nichts mehr nützen und die Schlaflosigkeit einen schon psychisch und körperlich so stark beeinträchtigt, dass man darüber nachdenken sollte, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dann müssen wir auch die Anwendung von Schlafmitteln in Erwägung ziehen. Auch hier gibt es natürlich wieder homöopathische Tabletten/ Säfte/ etc., die schlaffördernd wirken können. Für einen kurzen Zeitraum und als anfängliche Unterstützung, um wieder einen gesunden Schlafrhythmus entwickeln zu können, darf aber auch auf chemische Ein- und Durchschlafhilfen zurückgegriffen werden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Doch Vorsicht: Es kann zu einem Gewöhnungseffekt kommen -> Benzodiazepine (starke Schlafmittel) können abhängig machen!

Das war er also, mein Beitrag zur Blogparade von Annette Pitzer.

Ich hoffe ihr konntet euch daraus etwas mitnehmen und fandet den ein- oder anderen Tipp hilfreich.

Wie verhält es sich bei euch, mit dem Thema Schlaf? Habt ihr das Gefühl, ausreichend zu schlafen? Kennt auch ihr die Nachteile eines gestörten Tag-/Nachtrhythmus aufgrund eurer beruflichen Situation? Gerne möchte ich mehr über eure persönliche Einstellung zu diesem Thema erfahren, also lasst mir gerne einen Kommentar da 🙂

Liebe Grüße, eure Kay.

Du möchtest ebenfalls an der „Schlafgeflüster“ Blogparade von Annette Pitzer teilnehmen? Diese läuft noch bis 31.3.2018, für nähere Informationen klicke hier.

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29 Kommentare zu „Sleepless – Was tun, wenn der Schlafrhythmus gestört ist?

  1. Vielen Dank für die Insides. Ich schlafe am Besten, wenn ich vorher Sport gemacht habe. Zwischen der Aktivität und der Schlafenszeit müssen bei mir jedoch ca. zwei Stunden liegen. Im Bett lese ich zudem noch ca. 30 Minuten und danach geht es ab ins Schlummerland. 🙂

    VG Eren

    1. Sport hat auch mir ein wenig geholfen, besseren Schlaf zu finden, allerdings geht es bei mir danach höchstens noch unter die Dusche und dann ab ins Bett. Lasse ich zwei Stunden vergehen, bekomme ich aufgrund der vorangegangenen körperlichen Aktivität wieder einen Energieschub 😂 Lesen ist immer ein guter Tipp vor dem Einschlafen!
      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar!

  2. oh ja der Schlaf … bzw. Schlafrhythmusstörungen, das ist wirklich keine schöne Sache
    ich habe phasenweise damit zu kämpfen … wenn ich unter Stress bin natürlich. witzigerweise bin ich aber wohl auch recht sensibel, denn sobald ich nicht in meinem eigenen Bett schlafe, ist die Schlafqualität deutlich schlechter! manchmal brauche ich dann mehrere Stunden um einzuschlafen 😦
    deine Tipps werde ich mir zu Herzen nehmen meine Liebe!
    hab einen schönen Sonntag und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  3. Solange ich mich erinnern kann war mein Vater auf Wechselschicht. Er hat stets vor dem Schlafen gehen ein Bier getrunken und danach kaum Schlafprobleme gehabt.
    Es war übrigens für meine Freundinnen irritierend, das er nach der Nachtschicht mit einem Bier am Tisch saß, während ich vor der Schule meinen Kakao trank und meine Haferflocken (damals war ich dagegen noch nicht allergisch) löffelte.
    Bierhefe soll es übrigens auch in Tablettenform geben.

    1. Ja das habe ich schon öfter gehört, aber zum Alkohol zu greifen verbiete ich mir strikt. Soll aber nicht heißen, dass es für manche nicht wirksam sein kann und alles was man in Maßen macht, ist doch okay, denke ich 🙂 Danke für den Hinweis mit den Bierhefe Tabletten, das ist mir neu. Liebe Grüße 🙂

  4. Ich habe das Problem glücklicherweise nicht, kann mir aber vorstellen, dass das super nervig und auch zehrend ist… Ich schaffe tagsüber meist so viel, dass ich abends wortwörtlich ins Bett falle und mich meist nicht mal mehr zudecke, weil ich sofort einpenne. 😀
    Liebe Grüße,
    Marie

  5. Ein sehr interessanter Beitrag 🙂 Ich war sogar mal im Schlaflabor weil ich solche Probleme mit dem Durchschlafen hatte. Mir hilft auf jeden Fall Bewegung und frische Lust. Ich bin ein totaler Nachtmensch und werde meist erst ab 0h oder 1h so richtig aktiv 😀

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

    1. Schlaflabor habe ich mir auch schon überlegt, bin aber noch recht skeptisch. Wie war deine Erfahrung damit?
      Ja Bewegung ist nach wie vor auch eines der wenigen Dinge, die mir helfen besser zu schlafen.

      Liebe Grüße, Kay.

  6. Liebe Kay,
    eine kleine Ergänzung zu deinen Tipps aus dem psychotherapeutischen Bereich: Da gibt es ein regelrechtes Schlaftraining, das darauf basiert, das Bett nur zum Schlafen und zu sonst nichts zu benutzen. D.h. konkret: im Bett wird nicht geredet, nicht zugehört, nicht gelesen, nicht nachgedacht. Für diese Tätigkeiten verlässt man das Bett und kehrt erst zum Einschlafen ins Bett zurück. Dadurch wird der Ort ‚Bett‘ neurologisch mit der Tätigkeit ’schlafen‘ verbunden. Das soll tatsächlich sehr gut funktonieren. Für mich ist es allerdings nichts, weil ich es LIEBE, nachts im Bett über all meine Projekte nachzudenken, dann wenn es um mich herum komplett ruhig und dunkel ist. Herrlich! Dafür nehme ich dann auch in Kauf, regelmäßig ein, zwei oder mehr Stunden zum Einschlafen zu brauchen … 😉 Damit mich dieser Schlafmangel nicht dauerhaft dumm macht (s. meinen Beitrag zur Parade 😉 ), schlafe ich dann, wenn es möglich ist, lange aus! Ich drück‘ dir die Daumen, dass du einen Weg findest, den Schlaf zu bekommen, den du brauchst, um dich gut zu fühlen!
    Liebe Grüße
    Britta

    1. Ja diese Methode ist mir ebenfalls bekannt und ebenso wie bei dir, nichts für mich 😀 aber danke fürs Vorstellen, vielleicht hilft sie ja jemand Anderem 🙂
      Ach ausschlafen, das kann ich gar nicht mehr. Wenn ich mal schlafe bin ich nach 7 Std wach, egal wie spät es ist und ob ich noch weiter schlafen könnte 😀 ich fürchte, solange ich Schichtdienste mache, ist bei mir Hopfen und Malz verloren, denn ohne Rhythmus kann sich auch keine Schlafgewohnheit einstellen, fürchte ich 🙈 Aber danke! Und danke auch für deinen konstruktiven Kommentar 🙂 Liebe Grüße!

      1. Ja, mit dem Schichtdienst-Dilemma magst du recht haben. Ich kenne tatsächlich auch niemanden, bei dem der Rhythmus-Wechsel des Schichtdienstes nicht negative Auswirkungen auf den Schlaf hätte. Nur einen kenne ich, der meint, er habe sich durch seine unregelmäßigen Arbeitszeiten angewöhnt, jederzeit und überall schlafen zu können. (Neid!!!) Wie das funktioniert, kann ich dir leider nicht sagen – ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass besagter Mensch nicht zu der kreativen Vieldenker-Fraktion gehört. 😉 Wie du schreibst: es hat eben alles seine Vor- und Nachteile! Noch einen schönen Sonntag!!!

      2. Hahaha 😂 Ja das Wort „Neid“ schoss mir auch als erstes in den Sinn! Nagut dann bleibe ich lieber schlaflos und tausche meine Müdigkeit gegen Kreativität 😀 Dir auch noch einen schönen Tag!

  7. Oh ja, das mit dem Schlafrhythmus ist echt übel.
    Bei mir ist es echt schon extrem wenn ich mal länger am Stück durchschlafe. Da sind die Fellnasen, der Ehemann.
    Allerdings helfen die meisten Tipps nichts, bis auf Bewegung und frische Luft. Dann falle ich wirklich ins Bett und schlafe wie ein Stein.
    Ansonsten komme ich schon auf meine Schlafstunden – nur eben nicht durchgängig-
    Aber deine Tipps sind klasse. Zum Einschlafen nehme ich gerne Hörbücher und wenn mir was im Kopf rumschwirrt, dann wird es notiert und ich kann wieder einschlafen – sonst würde ich ewig darüber nachdenken. Frau halt

    1. Da sind wir uns wohl sehr ähnlich, Sabana, denn auch bei mir will ja außer Bewegung und Frischluft nichts so wirklich helfen.
      Ja mein Notizblock liegt mittlerweile auch schon auf dem Nachtkästchen 😂 Frau halt 😉 LG

  8. Gutes Thema und toller Beitrag! ich bringe mich immer selbst um den Schlaf. Neben meinem Studium habe ich als Flugbegleiterin gearbeitet und die zahlreichen Langstreckenflüge in verschiedene Richtungen und durchgearbeiteten Nächte, haben ihre Spuren hinterlassen. Danach kamen meine 2 Kinder zur Welt und an schlafen war nicht zu denken und jetzt habe ich noch zusätzlich meinen Blog an dem ich in der Nacht arbeite. …ich bekomme nur 4h Schlaf täglich … das ist sogar mir viel zu wenig, aber anders geht sich mein Arbeitspensum einfach nicht aus. Aber irgendwann werde ich dann den Schlaf nachholen 😉 …

    Hab einen schönen Sonntag!
    lg
    Verena

    1. Wow erstmal Respekt, dass du bei nur 4 Std Schlaf täglich, so gut aussiehst, meine Augenringe reichen am Ende der Woche gefühlt bis auf den Boden 😱
      Aber wenigstens hast du den Vorsatz, dass du den Schlaf irgendwann nachholst 😉
      Über einen so langen Zeitraum wie du, würde ich mit so wenig Schlaf vermutlich nicht klar kommen aber manchmal lässt es sich auch nicht anders einrichten, da funkt das Leben dann dazwischen 😉
      Dir auch einen schönen Sonntag! Lg

  9. Tolle Tipps teilst du da mit uns. Ich befolge einige deiner Tipps unbewusst und täglich, wobei ich aber auch zugeben muss, dass ich noch nie Schlafprobleme hatte. Ich hatte mal Phasen wo ich täglich nur wenige Stunden geschlafen habe aber auf Dauer war die Erschöpfung dann einfach zu groß. Darum achte ich schon auf 7-8 Stunden. 🙂

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com
    PS: mein neuer Hundeblog ist online: thepawsometyroleans.com

    1. Wenn ich mal schlafe, dann sind es bei mir im Schnitt ebenfalls 7 Stunden, wo ich durchschlafe, also wenigstens damit habe ich keine Probleme. Aber ich beneide die Menschen, welche immer und überall sofort einschlafen können (Narkoleptiker natürlich ausgeschlossen 🙈😂)

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar! Ich wünsche dir einen schönen Wochenstart!

  10. Zuhause kann ich immer bombastisch schlafen.
    Hier in Singapur hab ich tatsächlich absolute Probleme beim Einschlafen.
    Wenn ich nicht vor 12 im Bett liege, kann ich vor 2-3 Uhr nicht schlafen.
    Das ist ganz verrückt. Und ich habe hier als einziges elektronisches Gerät mein Handy und meinen Laptop.
    Freu mich da definitiv wieder auf zuhause, da klappt das alles sorgenfreier und entspannter 🙂

    Liebe Grüße!
    Michelle

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