30 – Und was jetzt?

Dreißig was jetzt

Zwischen Torschlusspanik und Tatendrang

Nun schreite ich also in großen Schritten auf mein 30. Lebensjahr zu und langsam stellt sich so etwas wie Torschlusspanik ein. Kennt ihr das auch?

Mein Freund sagt zu dem Thema nur „Du bist doch noch jung! Dein Leben ist mit 30 ja noch lange nicht vorbei!“. Und damit hat er recht und das weiß ich auch.

Natürlich ist mein Leben noch nicht vorbei. Das Problem an der Sache ist nur, dass ich das Gefühl habe, mich langsam mal für etwas entscheiden zu müssen. Wohin mein Weg gehen soll… beruflich und privat.

Dass ich kein Interesse an den klassichen Life Goals „Haus bauen, Hund kaufen, Kinder bekommen“ habe, erklärte ich euch ja bereits in meinem Beitrag Warum es okay ist, wenn man keine Kinder haben möchte.

Nun, wenn das aber nicht meine Ziele im Leben sind, wie sehen sie stattdessen aus?

30 Jahre alt Lebensziele

Warum ich mir mit 29 Gedanken über meinen 30er mache…

Ich habe in meinem Leben schon viele Menschen beobachtet, die früher oder später einer Midlife-Crisis, Quarterlife-Krise oder Irgendwasdazwischen-Krise verfallen sind.

Ich selbst hatte meine erste Krise mit 25. Eigentlich bin ich der Ansicht, dass das grundsätzlich eine gute Sache ist und Jede/r einmal eine Selbstfindungskrise durchmachen sollte… Warum das so ist? Das könnt ihr in meinem Gastbeitrag auf dem Blog von Silviu Reghin hier nachlesen. 🙂

Allerdings muss ich zugeben, dass ich davon ausgegangen bin, dass ich bis auf Weiteres erstmal verschont bleiben würde, bevor die nächste Krise im Anmarsch ist. Tja mein Leben kann darüber anscheinend nur lachen und brüllt mir lautstark „Denkste!“ entgegen.

Wobei diesmal ist es anders. Diesmal entstammt meine Krise nicht meinem tiefsten Inneren, sondern sie wird mir von meinem Umfeld auferlegt. Und mit Umfeld meine ich das System. Denn in unserer Gesellschaft ist es augenscheinlich so, dass man mit 30  etwas aus seinem Leben gemacht haben sollte oder zumindest wissen sollte, wo der Weg hingehen soll. Man sollte einen Plan haben. Gefälligst!

30 und was jetzt

Warum gibt es die imaginäre 30er Deadline überhaupt?

Ich muss sagen, dass ich mit meinem Leben momentan eigentlich sehr zufrieden bin. Ich habe tolle Freunde, einen Job den ich gerne mache, führe eine glückliche Beziehung und bin finanziell abgesichert. Damit kann ich mir eigentlich den Luxus erlauben, mit meinem Leben Alles anzufangen, was mir in den Sinn kommt. Ich könnte es nach meinen Wünschen frei gestalten.

Wäre da nicht dieses System, das einen mit 30 in Panik verfallen lässt.

Ein Beispiel:

Gut Kinder kriegen ist abgehakt. Aber nur weil ich jetzt noch nicht das Bedürfnis nach einem Haus habe, bedeutet das nicht, dass der Wunsch nicht irgendwann noch kommt. Aber das kann ich mir gleich abschminken, denn ab 30 bekommt man nicht mehr so einfach einen Kredit in dieser Größenordnung. Denn die laufen nur auf 30 Jahre und mit 60 kann man dann in Ruhe sterben, wenn man seine Schulden abgezahlt hat…

Was also jetzt?

Ich möchte endlich studieren. Mit bald 30 eh schon reichlich spät eigentlich. Was sagt ihr dazu? Sollte man sich in diesem Alter den Aufwand überhaupt noch antun?

Wie ich zu diesem Entschluss gekommen bin? Ich mag meinen Job, wie gesagt, sehr gerne, jedoch bin ich ein Mensch, der am liebsten Alles einmal ausprobieren möchte. Ich werde für immer eine unstillbare Neugier in mir tragen. Ich möchte immer Neues kennen lernen und mich ständig weiterentwickeln. Ich kann mir daher nur schwer vorstellen meinen jetzigen Beruf bis zur Pension auszuüben.

Mit dem Gedanken an ein Studium spiele ich schon länger. Doch ich habe es immer wieder aufgeschoben. Keine Zeit, keine Geduld, keine Lust, zu unentschlossen…

Tja. Jetzt bleibt mir aber keine Wahl mehr, denn es gibt wieder mal eine Altersgrenze, bis wann einem Stipendien zustehen (die ja durchaus Sinn machen, möchte man ein Studium berufsbegleitend hinbekommen)… Und wo liegt diese Grenze? Dreimal dürft ihr raten 😉

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Mein Fazit

Ist euch aufgefallen, dass meine Bedenken vor meinem 30. Geburtstag keinerlei persönlicher Natur sind? Also ich habe keine Angst davor, dass ich ab jetzt vermutlich einige Falten mehr bekommen werde. Ich denke nicht, dass mein Leben nun vorbei sein wird und ich sesshaft werden und ankommen muss.

Manchen Strukturen muss man sich aber zugegebenermaßen einfach beugen, wenn man seine Ziele erreichen will.

Ich bin zwar überzeugt, dass sich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Wege finden lassen, seine Träume zu verwirklichen. Auch wenn es uns die äußeren Umstände schwer machen…Aber in diesem Falle verpasst mir das System einfach einen ordentlichen Arschtritt. Und vielleicht ist das auch gut so, denn sonst hätte ich wahrscheinlich wieder unzählige Ausreden gefunden, das Studium bleiben zu lassen.

30 was jetzt falten

Mein Appell an Euch:

Egal wie alt ihr seid. 30 ist nur eine Zahl. Und das Leben damit zu verbringen, sich den Kopf über Zahlen und gesellschaftliche Normen zu zerbrechen, ist verschwendete Zeit.

Aber wer von euch vielleicht auch mit seinem 30. Geburtstag hadert, dem möchte ich sagen: Ihr habt noch einen Riesen Brocken Leben vor euch! Bitte bleibt nicht stehen und schöpft euer Potential bis zum Ende aus!

Ihr habt Bedenken, dass eure Entscheidungen negative Konsequenzen haben könnten? Dann lest in meinem Beitrag Ist „Neu“ wirklich immer besser? über die Angst vor Veränderung und wie man diese bewältigen kann!

Was ich euch also mitgeben möchte ist Folgendes: Follow your heart!

Wenn ich morgen vom Bus überfahren werde, möchte ich wissen, dass ich bis dahin wirklich gelebt habe.

Liebe Grüße, Kay.

 

Wie geht ihr mit dem Älter werden und dem gesellschaftlichen Druck um? Erzählt mir eure Ansichten zu dem Thema doch einfach in den Kommentaren! 🙂

 

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47 Kommentare zu „30 – Und was jetzt?

  1. Nun bin ich ja in einer anderen Altersklasse gelandet – nämlich wirklich im „Alter“ mit meinen 68 Jahren. Ich finde es jedoch sehr spannend über Deine Gedanken zu Deinem kommenden 30er zu lesen!
    Nun hatte meine Krise in den letzten Jahren mit meinem tiefsten Inneren zu tun, und nichts mit dem Umfeld. Doch ich kann Deine Schwierigkeiten mit dem System zutiefst verstehen. Die hatte ich auch und habe sie noch immer. Nun kratzt es mich ja nicht mehr, das System – aber ich kratze gerne nach wie vor am System.

    Wünsche dir einen guten 30er – so gut es geht ohne Systemdruck!
    Alles Liebe Monika 🙂

    1. Haha dein Ausspruch am Ende mit dem „am System kratzen“ finde ich super, Monika! 😊 Man sollte sich wirklich nicht unterkriegen lassen!

      Danke für deine lieben Worte und den netten Kommentar! 🙂

      Liebe Grüße!

  2. Also ich hab meinen 30er vor 2 Jahren gefeiert und es tat mir nicht weh. Auch habe ich mir absolut keine Gedanken über meinen weiteren Lebensweg gemacht. Denn auch mit 35, 40 oder 45 werde ich das machen was mir Spaß macht. Und wenn ich dann Studieren will, werde ich das tun, egal was das System sagst. 🙂

    Ich hab mich ehrlich gesagt noch nie dazu verleiten lassen zu denken „Dafür bin ich zu alt“ 🙂

    Alles Liebe!

    1. Ich finde deine Einstellung ganz toll! Ich finde es schön, dass du dir vorgenommen hast altersunabhängig immer das zu tun, was dir Spaß macht. Genauso möchte ich das auch machen 😊

      Liebe Grüße und danke für deinen motivierenden Kommentar 😊

  3. Hallo Kay,
    Man ist so alt wie man sich fühlt, von daher habe ich nie aufgehört 20 zu sein und das seit über 30 Jahren :-)))

    30 ist das zudem neue 20 😉
    All das, was du mit 20 noch nicht wusstest, setzt du mit 30 bewusst und energisch in die Tat um.
    Du weißt was du willst, oder auch nicht und kannst sogar unbesorgt einige Pläne nach hinten schieben, wenn es sein muss.
    Kinder, ein Haus bauen oder kaufen? Du möchtest zuerst die Welt erkunden, dein Wissen erweitern und dich momentan auch nicht ausbremsen lassen.

    Genieße diese Zeit, denn ich persönlich empfand 30 als einzigartig und megaklasse, wobei ich jetzt nicht sagen möchte, dass es jetzt nicht mehr so ist. Im Gegenteil!

    Du willst studieren, kein Problem. Selbst wenn die Altergrenze der Hochschulen eine „Einschränkung“ haben, es gibt auch noch das Fernstudium. Hier sind dem Alter keine Grenzen gesetzt.
    Lass dich diesbezüglich nicht in die Enge treiben 😉
    LG Tina
    .

    1. Danke für diese schönen Worte!

      Ich denke ebenfalls, dass 30 das neue 20 ist… Nur besser 😂 Man sich einfach keinen Kopf machen und sollte immer seinem Herzen folgen egal wie alt man ist 😊

      Liebe Grüße und noch einen schönen Montag! 🙂

  4. Liebe Kay,
    mir geht es sehr ähnlich wie dir. Auch ich habe keinerlei Angst vorm Älterwerden per se, also davor, Falten zu kriegen etc., allerdings empfinde ich den gesellschaftlichen Druck ähnlich wie du. Auch ich habe das Gefühl, mit 30 muss ich klar wissen, wohin es geht/wohin ich will und am besten habe ich bis dahin auch schon „richtig viel im Leben erreicht“. Das erzeugt schon heute (bin 28) einen irrsinnigen Druck. Das Problem liegt sicher auch am Vergleichen mit anderen.
    Ich hoffe sehr, dass ich diesen Druck bis zu meinem 30. Geburtstag noch wegbekomme und einfach zufrieden und glücklich bin, was auch immer ich bis dahin erreicht habe.
    Wenn ich übrigens zurückdenke, wie ich mit 20 war – nee, danke, so möchte ich nicht mehr sein. 😉
    Wenn du Lust hast, ein Studium anzufangen, dann mach es! Mit 30 ist es sicher noch nicht zu spät dazu (ist es übrigens nie ;)). Auf der Uni gab es auch 60-, 70-Jährige. Ist doch toll, wenn man sich weiterbilden möchte – egal in welchem Alter.
    Alles Liebe
    Julie

    1. Danke Julie für deine offenen Worte und ja, es scheint uns tatsächlich sehr ähnlich zu gehen in dieser Hinsicht…

      Ich kann dir nur raten, damit aufzuhören, dich mit anderen zu vergleichen, denn was für andere das Richtige ist, muss nicht unbedingt auch für dich passend sein😉 Ich habe allerdings auch eine Zeit lang gebraucht, um das zu erkennen. Und auch wenn man es weiß, ertappt man sich wohl hin und wieder dabei Vergleiche zu anderen zu ziehen. Dabei ist das doch sinnlos!

      Ich musste bei deinem Kommentar auch kurz lachen, denn um Gottes Willen, nein, 20 möchte ich auch nicht noch einmal sein 😂

      Ach ich denke, du wirst das schon alles rocken und ich wünsche dir nur das Beste auf deinem Weg, um endlich richtig glücklich zu werden ❤️

      Liebe Grüße!

      1. Vielen lieben Dank für deine lieben Worte! Ja, ich vergleiche mich eh schon viel weniger als früher, aber manchmal ertappe ich mich leider noch dabei, aber ich arbeite an mir. 😉
        Liebe Grüße
        Julie

  5. die 30er krise kenne ich besser als mir lieb ist. allerdings stelle ich mir schon vor, irgendwann in meinem leben mal ein kind zu haben, von dem her habe ich halt dann doch ein bisschen mehr zeitdruck als du bzw. muss mir doch überlegen wiewaswannwo mir das reinpasst. es ist aber manchmal nicht schlecht, so imaginäre grenzen zu überschreiten, bei denen man das gefühl hat, dass man nun endlich in die gänge kommen muss, um dinge zu tun, die man ewig aufschiebt. ich habe dann auch nochmal berufsbegleitend zu studieren begonnen und merke, dass sich viel verändert und ich viel verändere, weil vieles nur dahingeplätschert ist, dass eigentlich nicht toll und wichtig war. also wird das leben ab 30 nur mehr besser 😉

    1. Ja das stimmt, wenn Kinder auf dem Plan stehen ist das ganze doch noch ein wenig komplizierter 😉

      Dein Kommentar macht mir auf jeden Fall Hoffnung, dass ab 30 so einiges im Leben erst richtig los geht 😊

      Danke dafür und liebe Grüße!

      1. tut es! davor hat man irgendwie finde ich immer das gefühl gehabt, so ein bisschen auf der schwelle zu stehen. aber bei mir kam so kurz vor dem 30er dieses bewusstsein: wann, wenn nicht jetzt?

  6. Liebe Kay,
    dieser Beitrag ist dir echt sehr gut gelungen. Auch wenn man es mir nicht ansehen mag, ich bin sogar schon 32, fast 33 Jahre alt. Ich habe auch schon öfters über ein Studium nachgedacht, aber ich bin dennoch sehr zufrieden mit meinem Job und fühle mich angekommen.
    Ich bin z.B. was den Auszug angeht viel später dran als die meisten. Daher beginnt in ein paar Monaten für mich erstmal so richtig das Leben. Und man ist ja auch so alt wie man sich fühlt und wie du sagst, das Alter ist bloß eine Zahl. 😉
    Liebe Grüße

    1. Na vielleicht kommt das mit dem Studium ja noch irgendwann 😉

      Vorerst wünsche ich dir mal viel Spaß mit deinem „neuen Leben“ in den eigenen 4 Wänden 😊

      Danke für deinen lieben Kommentar! Liebe Grüße ❤️

  7. Hach, 30 … was für ein junges Alter. Du hast Recht es ist nur eine Zahl, mehr nicht. Ich bin jetzt 45 und lebe immer noch es gibt also durchaus ein Leben nach der 30 – auch wenn man das in diesem Alter kaum glauben kann 😀 Hund,Haus,Kind hab ich schon hinter mir und es nicht bereut. Inzwisxchen sind es zwei Hunde, zwei Kindern, zwei Pferde und ein paar Katzen. Nur das Haus hat sich nicht vermehrt. Wenn du mal üben willst sag Bescheid, Hunde und Kinder leihe ich dir mal *wegrenn*

    1. Haha die Hunde nehme ich gerne, die Kinder… sind sicher süß aber die darfst du behalten😂 😉
      Ich hoffe doch, dass nach dem 30er das Leben weiter- oder besser gesagt erst so richtig los geht! Weil man ja doch mehr Erfahrung hat als mit 20 und vielleicht eher weiß, was einem im Leben wichtig ist☺️

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar, Kay.

  8. Ich bin 21… also vom Kopf her… mein Körper sagt was anderes und die Kerzen auf der Geburtstagstorte auch. Macht Dir keinen Kopf – zieh Dein Ding durch und gut ist! Do it Baby!

  9. Also die 30 haben ich ja schon eine Weile überschritten, bei mir steht jetzt schon die 4 vorne dran;-). Ich finds aber gar nicht schlimm. Mach einfach was du willst und lass dich nicht von irgendwelchen zahlen beirren so sehe ich das auf jeden Fall.
    Lg aus Norwegen
    Ina
    http://www.mitkindimrucksack.de

  10. Für mich heißt es im September 40!!! Aber, wie du schon geschrieben hast, es ist nur eine Zahl! Ich habe schon einiges geschafft und einiges verabsäumt, aber es gibt immer noch die Möglichkeit alles nachzuholen. Es ist nicht entscheidend wie alt man ist, es ist entscheidend das man glücklich ist und das Leben so beschreitet wie man es sich vorstellt.
    Danke für deinen sehr persönlichen Beitrag
    LG
    Christian

  11. Ich bin jetzt 45 und habe mir mit 30 keine Gedanken über das Alter(n) gemacht. Irgendwie kommt das Leben so wie’s kommen soll. Klar…Ziele sollte man haben, aber sich an einer Zahl zu binden und es als Ziel oder Startschuss zu sehen, schliesst automatisch das natürliche und spontane am Leben aus.

  12. Mir ging es genauso, als ich 29 Jahre alt war. Ab meinem 30. Geburtstag war der „Drops gelutscht“ und die „Krise“ überwunden. Jetzt bin ich 36 und glaube, dass ich entspannter auf die 40 zugehen werde.

    Lieben Gruß
    Jessica

    1. 😂😂 das hast du aber schön ausgedrückt 😂 Dann wünsche ich dir, dass du tatsächlich entspannter auf den 40er zugehst, aber du hast ja noch ein wenig Zeit
      🙂

      Dir noch einen schönen Sonntag! ❤️

  13. 30 ist wirklich kein Alter. Bislang hat mich noch kein Geburtstag in die Krise gestürzt. Auch wenn alle versuchen einem ein zu reden das man mit 50 alt ist!
    Sei einfach du selber. Und vertrau auf dich selbst. Dann wird das alles schon. …

  14. Ich denke, wir sollten uns nicht von Zahlen beeinflussen lassen. Ist wie mit der Zeit – hat ja auch miteinander zu tun. Zeit ist immer genug da. Es ist unsere Entscheidung wie wir sie nutzen.
    Mit 36 Jahren habe ich meine erste erfolgreiche Berufslaufbahn beendet. Ebenso meine 2. Ehe. Ich habe mich in einen 14 Jahre jüngeren Mann verliebt und wir waren 6 Jahre zusammen. Eine wunderbare Zeit – sie ist in meiner Schatzkiste. Ich habe eine zweite Ausbildung begonnen und mit 40 meine eigene Praxis eröffent.
    Also – das zu machen, zu beenden, neu zu beginnen, oder was auch immer hat nichts mit den Jahren zu tun, sondern mit der inneren Einstellung, Mut, Neugier, und Lust auf leben …
    Das eigene Leben zu leben!
    Liebe Grüße
    Monika 🙂

  15. Sehr interessanter und gut geschriebener Beitrag! Ich kann Dich da voll verstehen und Deine „Sorgen“ nachvollziehen, auch wenn ich „erst“ (bald) 24 bin. In unserer schnelllebigen Welt verändert sich alles so rasant, dass man zumindest ein paar Dinge gerne „sicher“ hat und selbst schon ein paar konkrete Ideen von der Zukunft hat.

    Nun, ich finde, dass man auch mit 40, 50 und sogar 60 noch studieren kann und soll! Man ist schließlich nie zu alt für irgendwas und es kommt einfach drauf an, was man selbst aus seinem Alter macht! Außerdem ist es nur eine Zahl die nichts zu bedeuten hat! 🙂

    Liebe Grüße aus Berlin. ♥

    http://www.ChristinaKey.com

    1. Danke dir Christina, das sind schöne Ansichten, ich finde auch dass man sich vom Alter nicht abschrecken lassen darf, auch wenn einem manchmal Steine in den Weg gelegt werden. Wenn man etwas wirklich will, kann man es schaffen, man muss sich eben der Herausforderung stellen 🙂

      Liebe Grüße!

  16. Sehr amüsanter Beitrag. Ich bin zwar erst 18 und habe noch einige Jahre bis ich an diesem Punkt ankomme, aber ich kann dich irgendwie verstehen. Die Gesellschaft übt selbst noch heute einen enormen Druck auf einen aus. Mit 18 Abi, danach studieren und in einen erfolgreichen Job gelangen. KInder und Haus sind der nächste Schritt. Wenn man da ein wenig abweicht, wie du z.B. erst mit 30 anfängst zu studieren kann man schnell Druck verspüren. Aber ich finde deinen Weg total richtig. Mach das auf jeden Fall. 🙂

    LG Pierre von Milk&Sugar

    1. Danke dir für die netten Worte, Pierre 🙂 Grundsätzlich habe ich ja nie viel auf gesellschaftliche Vorgaben gegeben, aber ich muss zugeben, umso älter man wird, desto mehr denkt man über den eigenen Weg nach. Aber ich kann ruhigen Gewissens behaupten, bisher nichts zu bereuen, denn es ist mein Leben und ich möchte es nach meinen Wünschen gestalten, schließlich habe ich ja nur das eine 🙂 Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar, Kay.

  17. Hey Kay,
    ein irgendwie passender und witziger Artikel, da ich selber vor 2 Wochen 30 geworden bin. Ich hab so das Gefühl, dass die 30er nur bei Frauen so ein Angstalter sind, Zumindest war meine Cousine damals auch so.
    Momentan gehe ich mit dem Alter relativ entspannt um, auch von Erfolgsdruck ist nichts zu spüren, denn diese gesellschaftlichen Konventionen lasse ich einfach mal links liegen 😉 Vielleicht kommt das ja bei mir mit 40. 😀 Dann melde ich mich nochmal.
    Besten Gruß
    Henrik von Fernweh-Koch
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  18. Ich bin letztes Jahr im Januar 30 geworden und muss sagen, dass es garnicht schlimm war. Wenn ich über die Zahl nachdenke, hört es sich schon nicht mehr so jung an, aber ich fühle mich noch nicht alt und daher ist es vollkommen ok 🙂
    Liebe Grüße
    Fio

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