Die Sache mit der Anonymität beim Bloggen…

Anonym Bloggen

Anonym bloggen? Klappt das denn überhaupt?

Wenn man vor hat, einen Blog zu starten, informiert man sich natürlich zuerst einmal im Internet. Man holt sich Tipps und Tricks, Anregungen und Informationen von anderen Bloggern und “Experten”.

Und immer wieder stößt man dabei auf die Sache mit der Bekanntgabe der eigenen Person.

Man soll ein schönes Profilfoto machen und möglichst viel über sich selbst preisgeben. Denn die Leser wollen ja wissen, mit wem sie es zu tun haben.

„Niemand wird einen Blog lesen oder liken, der von einer Unbekannten betrieben wird.“

Nun, ich habe mich entschieden, in meinem Blog unter meinem Synonym Kay zu schreiben.

Nicht, weil ich irgendetwas zu verbergen hätte (ich gebe hier sogar ganz viel preis, vielleicht sogar mehr als in meinem Privatleben!), sondern ganz bewusst deshalb, weil ich

TwistheadCats Blog Beitrag Kolumne Anonymität beim Bloggen

Würde ich hier ein Produkt verkaufen und mit meinem Blog etwas verdienen wollen, würde ich es einsehen, dass es für meine Kunden wichtig ist, zu wissen, wem sie ihr Geld anvertrauen.

Aber ich habe mit dem Bloggen gerade erst begonnen und ich schreibe hier sehr persönliche Inhalte, die ich einfach deshalb mit euch teilen möchte, um euch vielleicht auf irgendeine Art und Weise zu inspirieren.

Ich habe nicht das Bedürfnis nach Selbstinszenierung und möchte meine LeserInnen auch nicht mit unzähligen, inhaltslosen Fotos von mir selbst bombardieren.

Aber für Alle, denen mein optisches Erscheinungsbild für ihre Meinungsbildung in Bezug auf meine Person wichtig ist, bitteschön, hier ein paar „Hard Facts“ :

Ich bin 1,60m groß, habe grüne Augen, dunkle Haare und eine athletische Statur.

Gut, was aber könnt ihr nun mit dieser Information anfangen? Im Endeffekt wisst ihr dadurch absolut gar Nichts über mich. Zumindest nichts Wichtiges. Nichts, worauf es ankommt.

Der Charakter eines Menschen wird schließlich dadurch definiert was er sagt, schreibt oder macht.

Nun, was ich sagen möchte, schreibe ich in meiner Kolumne und was ich gerne mache, in den anderen Rubriken.

Und damit finde ich, ist es doch ein sehr intimer Blog. Denn hier erfahrt ihr unendlich viel über mich, meine Gedanken und meine Einstellung zum Leben.

Und jeder, der es wirklich möchte, kann auf meiner Seite auch ganz leicht herausfinden, wie mein richtiger Name lautet. 

Dann kann der- oder diejenige mich bei Bedarf gerne auf sämtlichen Social Media Kanälen aufspüren und stalken 😉

Denn hier ist nämlich der springende Punkt: Alleine schon rechtlich gesehen, kommt man nicht umhin, seine Identität beim Bloggen preiszugeben.

Anonym Bloggen Beitrag TwistheadCats Blog

Aber ich hoffe doch, dass es meinen LeserInnen ausreicht, das Wesentliche über mich zu erfahren. Und ihr mir dann letztlich doch auch ein wenig Anonymität gönnt. Einfach weil die Dinge, die ich euch vielleicht nicht gleich verrate, nebensächlich sind.

Alles worauf es ankommt, um mich wirklich kennenzulernen, steht in meinen Blogartikeln.

Ich hoffe ihr teilt meine Meinung oder akzeptiert sie zumindest. Und lasst euch von meiner vermeintlichen Anonymität nicht abschrecken.

Wenn ihr doch noch Anliegen habt, die für euch wichtig sind, um Vertrauen zu mir aufbauen zu können , dann habt keine Scheu davor, mich per Mail zu kontaktieren. (Ein Kontaktformular und meine E-Mail Adresse findet ihr hier.)

Ich beantworte gerne alle eure Fragen (sofern diese nicht respektlos sind 😉 )!

In diesem Sinne, weiterhin viel Spaß mit den „Offenbarungen“ meines persönlichsten Ichs. Mit meinem  TwistheadCats Blog.

Liebe Grüße, eure Kay.

 

Wie machst du das auf deinem Blog? Wieviel gibst du von deiner eigenen Person preis? Lass uns darüber in den Kommentaren sprechen! 🙂

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38 Kommentare zu „Die Sache mit der Anonymität beim Bloggen…

  1. Ich finde deine Einstellung prima! Und auf so einem persönlichen Blog geht es doch vorrangig um deine Texte und nicht um dein Aussehen! Schön dass du so erfrischend ehrlich bist! Weiter so 👍🏻 Lg Iris

  2. Ein toller Beitrag, schön zu lesen, dass Du Dir da echt Gedanken gemacht hast, leider sehe und lese ich von vielen, die sich vorher (auch im Social Media) keine Gedanken gemacht haben, ihr Wohnort verlinken, die Kindergesichter in die Kamera halten. Ich möchte niemanden verurteilen, einfach nur dazu appellieren, sich Gedanken zu machen! Kann ja jeder machen wie er will, aber ich habe mir vorher genau überlegt, was man wissen darf und was nicht!
    LG, Bea.

    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und die netten Worte, liebe Bea ☺️

      Ja das hast du sehr diplomatisch und gut ausgedrückt, ich wundere mich selbst manchmal über gewisse Sachen auf die ich in Social Media stoße 😐

      Dass man sich vorher Gedanken machen sollte, was man postet , finde ich einen schönen Appell, dem ich mich gerne anschließe!

      Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, liebe Grüße, Kay.

  3. ei spannender Beitrag wieder meine Liebe!
    ich muss sagen, hab’s versucht, es klappt einfach nicht, schon allein, weil es furchtbar uninteressant ist 😉 schließlich ist es doch genau das spannenden, wer auch hinter einem Blog steckt – die Persönlichkeit also 🙂

    hab eine wundervolle Woche,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    1. Ja das stimmt.
      Ich werde wohl versuchen einen Mittelweg zu finden.
      Ich möchte nur nicht, dass mein Blog seinen Sinn verliert oder vom Inhalt meiner Artikel abgelenkt wird, weil zu viel Persönliches einfließt.

      Aber du hast schon recht, so ganz ohne Persönlichkeit einen Blog zu schreiben, das kann wirklich nichts.

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar, liebe Tina.🙂

  4. Ich glaube, wenn man seine Gedanken über die Plattform eines Blogs verbreitet, ist es schwierig anonym zu bleiben. Ich habe aber auch kein Problem damit, ein paar Dinge über mich preis zu geben. Das sollte jeder so halten, wie er sich wohl fühlt.

  5. Also ich bin der Meinung wenn du nicht gerade Geld mit deinem Blog machen willst. Geht einfach niemanden was an wer da schreibt 😀 Ich mag deine Texte und wie du einfach drauf los schreibst. ich denke das ist das was deinen Blog aus macht und das ist auch gut so 🙂 Ich wünsch dir noch einen schönen Tag! Liebe Grüße

  6. Was für ein toller Beitrag. 🙂
    Ich habe auch grüne Augen und mag sie sehr gern.
    Früher habe ich auch unter anderem Namen geschrieben, aber irgendwie fand ich dann Anja, so wie ich ja heiße, dann doch besser und persönlicher. Anja gibts ja eh wie Sand am Meer, dann gehts noch.

    Bleib so wie du bist 🙂

    Liebe Grüße, Anja
    http://www.loveanjalove.de

    1. Danke für deinen Kommentar, Anja.☺️
      Ja wer weiß, wie sich die Sache bei mir noch entwickelt, aber momentan passt es für mich besser unter meinem Spitznamen zu schreiben, vielleicht ändert sich das ja irgendwann noch😉
      Liebe Grüße!

  7. Hallo liebe Kay!
    Ich verstehe deinen Standpunkt sehr gut. Auch ich halte nicht viel von Selbstinszenierung. Aber ich denke trotzdem, dass man durch seine Themen die man auf seinem Blog auffasst und behandelt, sehr viel von der Persönlichkeit preisgibt. Ich empfinde das sogar als sehr viel intimer als die Äußerlichkeiten zur Schau zu stellen!
    Liebe Grüße,
    Pauline von https://yourcompanionsite.wordpress.com

    1. Hallo Pauline, danke für den netten Kommentar 🙂

      Ja so sehe ich das auch. Es ist ja teilweise schon ein kleiner Seelenstriptease wenn man über persönliche Themen schreibt… Dadurch lernt man sich aber auch selbst wieder ein wenig besser kennen und ich denke mir immer: nur weil die Leute nicht bei jedem Beitrag 10 Fotos von deinem Gesicht dabei haben, bedeutet das nicht, dass sie nichts über dich erfahren 😉

      Liebe Grüße und noch einen schönen Tag, Kay.

  8. Hallo, ich bin zufällig auf deinen Artikel gestoßen und finde ihn ansprechend. Ich blogge auch und JA ich versuche meine Leser an meinem Leben teil haben zu lassen. Aber ich habe Familie, eine Tochter, und da gibt es halt einige Dinge, die ich nicht veröffentlichen würde. Ein wenig Anonymität kann keinem Blog schaden. Wie oben schon beschrieben, es kommt auf die Texte an, ob die braune, rosa oder grüne Haare hast, ist mir egal. 🙂 LG Claudia

    1. Hey Claudia,

      Freut mich zu hören, dass dir mein Beitrag gefallen hat😊

      Da hast du offenbar die richtige Balance auf deinem Blog (den ich übrigens ganz toll finde!) gefunden, welche ich noch suche 😊

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar!
      🙂

  9. Hi,
    sehr schöner Blog! Ich habe direkt Lust bekommen, mir noch mehr Beiträge durchzulesen.
    Ich blogge jetzt seit einem Jahr und habe mir den Bereich Trevl ausgesucht, gerade weil ich dann nicht ganz so angreifbar bin, denke ich. Ganz anonym geht nicht, klar. Mit 15 schrieb ich meinem ersten Blog über meine Gedanken. Das würde ich heute niemals tun, das wäre mir zu viel. Jeder muss wissen, wie weit er/sie geht
    Liebe Grüße,
    Jessi von ICA|KGL Travel & Festival Stories
    http://icakgl.wordpress.com

    1. Hallo Jessica!

      Danke für die netten Worte und es freut mich zu lesen, dass dir mein Blog gefällt!😁

      Also ich habe bei ja auch schon gestöbert und ich finde deinen Blog sehr interessant und ich lese deine Beiträge gerne.☺️

      Ich denke man entwickelt sich ja auch weiter und der Blog wächst halt dann mit und verändert sich auch…
      Du hast das ganz toll hinbekommen, denn auch wenn du vielleicht nicht alles preis gibst wirkt dein Blog keineswegs unpersönlich!

      Ich finde auch, dass die Entscheidung (zumindest alles, was über das Rechtliche hinaus geht) jedem selbst überlassen bleiben sollte…

      Liebe Grüße und noch einen schönen Tag, Kay 🙂

  10. Hi Kay,
    ich versteht dich so gut. Bei meinem Blog habe ich auch sehr lange überlegt ob anonym oder mit richtigem Namen. Beides hat Vorteile. Im Endeffekt habe ich auf mein Bauchgefühl gehört und doch meinen Namen verwendet und bis jetzt geht es mir gut damit. Dein Blog ist schön ehrlich und direkt. Da lese ich gerne öfters mal mit.
    Liebe Grüße
    Jennifer

    1. Hallo Jennifer,
      Schön zur hören, dass sich auch andere dieselben Gedanken gemacht haben. Wie du richtig sagst, muss jeder selbst herausfinden, wie er /sie das machen möchte.
      Egal wie man sich entscheidet, man muss sich damit wohl fühlen und ich freue mich für dich, dass du das geschafft hast😊

      Vielen Dank für das Kompliment und deinen konstruktiven Kommentar😊 Und ich freue mich sehr, wenn du wieder mal hier vorbei schaust 😀

      Liebe Grüße!

  11. Ein sehr spannendes Thema. Der Blog sollte schon eine persönliche Note haben, aber wie weit man geht, muss man für sich selbst entscheiden. Ab und zu mal ein Foto oder eine Info macht es halt auch interessanter bzw sieht man dann, wessen Beiträge man liest 🙂
    liebe Grüße Ines

    1. Hallo Ines😊

      Ich denke auch, dass man das richtige Maß finden muss und dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wieviel er preisgeben möchte.

      Danke für deinen Kommentar☺️
      Schönen Abend noch, Kay.

  12. Ich schreibe erst seit reichlich 2 Jahren unter meinem vollen Namen. Vorher (ich blogge seit knapp 6 Jahren) hatte ich ein Pseudonym. Das hat aber niemanden gestört. Bei mir ging es (und auch heute noch) um meine Kunst und kreativen Ideen. Ich glaube wer Kunst veröffentlicht gibt auch gleichzeitig seine Seele Preis, da werden Daten unwichtig.

    Und auch ich persönlich sage nie: „Wow, was für ein toller Blog und ein wirklich spannendes Thema – aber ich lese nicht weiter, weil ich nichts über den Autor weiß.“ So verhalte ich mich bei Zeitungsartikeln oder Büchern schließlich auch nicht! Wenn es gut ist, lese ich weiter auch wenn der Blogger sich Osterhase nennt.

    Außerdem: wer mir etwas böses will braucht nicht meinen Blog um alles über mich herauszufinden – der findet seine Wege 😀 Also schön entspannt bleiben und weiter so!

    Liebe Grüße > sara

    1. Wow, Sara danke für deinen tollen Kommentar 😱😊
      Ich habe dem absolut nichts hinzuzufügen und finde es einfach nur schön zu hören, mit welcher Leichtigkeit und Unbefangenheit du dieses Thema angehst 😊
      Liebe Grüße, Kay.

  13. Vielen lieben Dank für den Beitrag. Er hat sehr zum Nachdenken angeregt. Finde es toll, dass du deinen eigenen authentischen Weg gehst.

    Grüße, Franzi 🙂

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