Star Wars – Special

Star Wars Special

Wie Yoda, Luke und Co. mein Leben beeinflusst haben.

Zeit für ein bisschen „Nerd-Time“ hier bei TwistheadCats.

Einige von euch rümpfen jetzt vermutlich abfällig die Nase, Andere werden sich vielleicht sogar fassungslos an den Kopf greifen und sich fragen: “Wie fanatisch muss man eigentlich sein?”, wenn sie die Überschrift dieses Beitrags lesen.

Zugegeben, angesichts der Anhäufung von Merchandise-Artikeln in meiner Wohnung kann man wahrscheinlich wirklich von einem gewissen „Fanatismus“ sprechen 😀

Aber tatsächlich hatte die Star Wars Reihe (und ich spreche hier ausschließlich von den “alten” Episoden, also jenen vor den heutigen Episoden 1-3), einen maßgeblichen Einfluss auf meine Persönlichkeit.

Mein Freund kann ein Lied davon singen!

Als ich nämlich zu Beginn unserer Liaison erfahren habe, dass er bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen (!) Star Wars Film gesehen hatte, wurde er von mir umgehend dazu verdonnert, sich sämtliche Episoden in einem Marathon anzusehen. Andernfalls wäre eine Beziehung zwischen uns für mich nicht denkbar gewesen.

Gut, das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben 😉 Aber ich wollte damit einfach erreichen, dass er im Anschluss  daran, meine Leidenschaft (zumindest ein wenig) nachvollziehen kann.

Und mein Vorhaben wurde durchaus von Erfolg gekrönt!

Sein kurz darauf eintretender Fanatismus verfestigte sich allerdings im Sammeln unzähliger Lego- Star Wars Fanartikel. 

Zu meiner großen Freude, zierte bald darauf ein riesiger Milleniumfalke unser Arbeitszimmer. Das Ding hatte geschätzte einemililliontausend Teile und wir benötigten sage und schreibe 36 Stunden (!) um es zusammenzubauen (selten hat mir etwas so wenig Spaß gemacht -.-). Aber im Nachhinein betrachtet, hat es sich echt gelohnt. So schön ist er. Muss ich wirklich zugeben. Sehr dekorativ!

Star Wars Special-TwistheadCats-Blog-Stormtrooper

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Wie also, kann ein Film jemanden tatsächlich in seiner Persönlichkeit beeinflussen?

Nun, ich bin mit Star Wars aufgewachsen. Und das ist mit ein Grund warum ich stolz bin, in den 80ern geboren zu sein, denn ich durfte mit den Geschichten rund um  Han Solo und Co groß werden.

Ich weiß nicht, wie es für erwachsene Menschen ist, wenn sie die Filme heute zum ersten Mal sehen?! Aber damals, als Kind, betrachtete ich diese natürlich mit sehr lebhafter Phantasie…

Ich bin der Meinung, dass sich jeder, der Star Wars sieht, mit irgendeinem der darin vorkommenden Charaktere auf die eine oder andere Weise identifizieren kann. Deshalb sind die Filme wahrscheinlich auch so zeitlos.

Nicht nur , dass sie Themen beinhalten, die auch heute noch brandaktuell sind.

Auch die Auslegung der “Macht”,  also den Gedanken, dass der Mensch erst mit sich und seiner Umwelt  im Einklang sein muss, um sein gesamtes Potential entfalten zu können, finde ich höchst nachahmenswert.

In unserer heutigen Gesellschaft werden wir von Klein an zum Egozentrismus erzogen. Karriere zu machen und sich selbst der Nächste zu sein, stehen oftmals über Allem anderen. Man soll sein eigenes Ding durchziehen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Und ich werde das ungute Gefühl nicht los, dass dies irgendwann den Untergang der Menschheit bedeuten könnte. Okay, das ist wieder etwas überzeichnet… Jedenfalls bedeutet es jedoch früher oder später (höchstwahrscheinlich) das Ende der Menschlichkeit.

Aber ich möchte hier mal nicht den Teufel an die Wand malen.

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Nichts desto trotz:

Nächstenliebe und Achtsamkeit sind Werte, welche uns immer öfter abhanden kommen. Dabei sind es doch gerade diese Eigenschaften, die unser Leben (in Gesellschaft) erst lebenswert machen. Und genau das ist es, was in Star Wars kommuniziert wird.

Warum ich dabei insbesondere die Episoden 1&2 außen vor lasse? Nun, weil sie abgesehen von der Entstehung des Imperiums, welche durchaus interessant mitzuverfolgen ist, nur sehr wenig Inhalt haben.

Sie sind mir zu kitschig und zu kindlich. Ich bin der Meinung, dass man sie einfach nicht gesehen haben muss.

Ich bin, bis auf wenige Ausnahmen, ohnehin kein besonders großer Fan von Kinderdarstellern. Und dieser kleine Anakin… ein Graus. So nervig. Und ich bekomme jedesmal die Krise, wenn ich in Episode 2 den späteren Darth Vader, also die “Verkörperung des ultimativen Bösen”, mit seinem Padme-Schatzi kichernd über die Felder tollen sehe. Bäh.

Ne. Das ist mir zu „Hollywood“. Diese beiden Episoden haben für mich keinerlei persönlichen Mehrwert. Ich bleibe eindeutig im Team „Luke, Leah und Han“.

Ein weiterer Aspekt aus Star Wars, der mir etwas fürs Leben mitgegeben hat, ist am besten anhand der Entwicklung des Darth Vader zu erklären:

Dieser ist nämlich ein exzellentes Beispiel dafür, dass man, selbst wenn man einmal auf den falschen Pfad gerät, immer noch eine Chance bekommt, seine Fehler wieder gut zu machen.

Man hat also sein Schicksal, sein Leben und das was man daraus macht, selbst in der Hand. Und so sehe ich das auch.

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Abschließend bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass, selbst wenn äußere Umstände mich manchmal zu Darth Vader- gleichem Handeln zwingen (was Egoismus und Sturheit betrifft) ich im Herzen immer ein kleiner Jedi sein werde. Stets bemüht, sich letzten Endes immer wieder auf die wahren Werte im Leben zu besinnen…

Liebe Grüße

und „möge die Macht mit euch sein“ 😉 ,

eure Kay.

 

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8 Kommentare zu „Star Wars – Special

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